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*Kick

Die Wildpferdebahn befindet sich im Merfelder Bruch im Ortsteil Merfeld der Stadt Dülmen im Münsterland in Nordrhein-Westfalen.


Die Anfahrt zum Wildpferde-Gehege führt über einen langen Waldweg bis zu einem Häuschen mit Kassierer




Ein Pferd, ein Pferd

Wer mal ein Bedürnis verspürt, es sind Plumpsklos nach alter Manier vorhanden, sauber zwar, allerdings sehr dunkel -



Etwa 12 km westlich der Stadt Dülmen, im Merfelder Bruch, lebt schon seit frühesten Zeiten eine Herde wilder Pferde.
Diese etwa 300 Tiere sind heute das einzige verbliebene Wildgestüt auf dem europäischen Kontinent. Vor 150 Jahren schufen die Herzöge von Croy den Tieren ein mittlerweile 350 ha großes Reservat und retteten so die Herde vor dem Untergang durch die fortschreitende Kultivierung und Aufteilung des Landes.


Die Tiere sind sich selbst überlassen, folgen ihren Instinkten und müssen mit der Witterung und dem Nahrungsangebot in ihrem Biotop zurecht kommen. So ist das Dülmener Wildpferd hart, anspruchslos und gesund geblieben.

Die Wildpferde leben seit Menschengedenken hier im Merfelder Bruch. Erstmals wurden sie im Jahre 1316 urkundlich erwähnt

Merfelder Bruch Der Name sagt schon, daß hier eine Bruchlandschaft vorherrscht. Sie umfaßte ein Fläche von mehreren tausend Hektar. Ackerbau und Weidewirtschaft waren wegen des sehr hohen Grundwasserstandes unmöglich. Aufgrund der fortschreitenden Urbarmachung und Inbesitznahme des Landes wurden die letzten freilebenden Wildpferde in das Merfelder Bruch zurückgedrängt.

Sie waren unmittelbar vom Aussterben bedroht, als Herzog Alfred von Croy im Jahre 1847 den letzten Wildpferden auf seinem Grundbesitz ein Reservat einrichtete.


Dieses Reservat, die Wildbahn des Merfelder Bruches, hat bis heute alle Unbilden der Folgezeit überstanden. Nach und nach ist die Wildpferdebahn erweitert worden, um der Pferdeherde eine entsprechende Futtergrundlage zu sichern.


Die Pferde leben in Familienverbänden mit ausgeprägter Rangordnung und, wie jedes andere Wildtier auch, unter freiem Himmel.

Sie sind somit jeglichen Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Schutz vor Witterungsunbilden finden sie zum Beispiel durch das Aufsuchen von Waldbeständen, die vor Windeinwirkung schützen.


Zoologisch gesehen können die Dülmener Wildpferde aber nicht mehr als reine Wildpferde eingestuft werden. Die 1,30 bis 1,35 Meter großen Pferde (Stockmaß) lassen mehr oder weniger die Merkmale der Domestizierung und Zuchteinflüsse erkennen. Äußerlich zeigt sich dies in der Hängemähne und dem Stirnschopf.


Das Auftreten von Tieren mit mausgrauer und falber Färbung lässt aber auf reichlich vorhandenes Blut der Urwildpferde schließen. Die Falben gehen zurück auf das mongolische Wildpferd, auch Przewalskipferd genannt.
Die Grauen dagegen führen das Blut des Tarpan, jenes südrussischen Pferdes, das man sehr lange als letztes echtes Wildpferd Europas ansah. Die beiden Gruppen zeigen außerdem an den Vorderbeinen und Hinterbeinen schwarze Zebrastreifen sowie ein Schulterkreuz. Als Primitivpferd tragen sie den schwarzen Aalstrich, der aus der Mähne kommend über den Rücken in den Schweif verläuft.


Die dunkelbraunen „Exmoorpferde” erkennt man an dem Mehlmaul, an den hellen Augenringen, den hellen Flanken und dem aufgehellten Hinterteil.

Ich lache mich Scheckig

Ich knabbere dich und du mich









Schon wieder Badetag ?





Komm doch mal rüber

Jaaaa das tut gut









Beim traditionellen Wildpferdefang, der alljährlich am letzten Samstag im Mai stattfindet, müssen aus Gründen der Inzucht die einjährigen Hengste aus der etwa 350-köpfigen Herde herausgefangen werden.
Zu dieser Veranstaltung strömen viele tausend Besucher und Ausflügler in die Wildpferdebahn. Von den Parkplätzen bis zu der hufeisenförmigen, nicht überdachten Tribünenanlage sind dann noch ca. 500 m zu Fuß zurückzulegen
Der Besucher kann sich dort an Kaffee-, Imbiss- und Getränkeständen verköstigen; es gibt Souvenirs, Fachliteratur und touristische Information
Im Laufe des Vormittags kann die große Wildpferdherde auf einer Wiese bei den Tribünen besonders gut beobachtet werden.
Die Wildpferdebahn ist ab 8.30 Uhr geöffnet. Kassenöffnung um 9.00 Uhr. Wegen des Besucherandrangs und höheren Verkehrsaufkommens empfehlen wir, bis 11 Uhr in der Wildbahn einzutreffen

Wir werden im nächsten Jahr dabei sein
Den Betreibern ein großes Lob Hier ist alles auf die Tiere abgestimmt und deshalb u.a auch nur an Samstage-Sonntage und Feiertage geöffnet. Also erst gucken ob offen ist Moderate 2,50€ Eintrittt für Erwachsene und 1,25 € für Kinder hat man sehr selten. Wir kommen gerne wieder
 
www.usa-stammtisch.de
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