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Hallo, der Reisebericht unserer 2006er Tour ist fertig. Wir waren zu viert mit meiner Schwester und ihrem Mann unterwegs. Wer's noch nicht weiss, die Hotelsterne am Ende eines Tages sind eine rein persönliche Bewertung. Die Fotos sind nach dem Verkleinern etwas unscharf, was sich erst bei der Ansicht in voller Größe ändert. Die kleine Digitalcamera hatten wir uns eine Woche vor dem Urlaub gekauft. Also bitte nicht zu viel erwarten. Genug der Vorrede. Viel Spaß!

Mittwoch, 6.9.06
Da Vorabendcheck bei British Airways neuerdings möglich ist, holen wir Bine und Matti ab und fahren zu 19:00 zum Flughafen Tegel. Sind schon 18:30 da und ´ne halbe Stunde später unsere Koffer los. Haben Boardcards für alle Hinflüge bekommen. Die Sitzplatzreservierungen für den Transatlantikflug haben auch geklappt. Sagen Bonzo und Kesy in Oburg noch Tschüss und fahren wieder nach Hause.
Donnerstag, 7.9.06, 1.Woche, 1.Tag Berlin – Las Vegas
Halb sechs fährt uns Renate zu Bine und Matti. Von dort um sechs nach Tegel. Erik bringt uns pünktlich zum Flughafen. Noch paar Zeitschriften und dann geht´s auch schon in den Flieger nach London. 7:50 heben wir mit 20 min Verspätung ab.
Uhren auf London Time, also eine Stunde zurück. 8:30 landen wir in Heathrow. Vorher gab´s noch einen kostenlosen Rundflug über Londons Innenstadt. Aufgrund der schärferen Kontrollen dauert alles etwas länger als sonst, aber um zehn betreten wir die 747 nach Los Angeles. Maschine ist total voll. Leider. 10:50 heben wir ab. 45 min Verspätung.

Als nächstes Uhren umstellen. 11:00 London, 3:00 LA, 8 Stunden zurück. An Bord werden wir gleich mit Wein, Bier und warmen Essen versorgt. Es gibt wahlweise Lachs oder Chicken. Beides lecker, danach fernsehen und schlafen. Getränke und Snacks soviel man möchte, gern auch in Selbstbedienung. Bis Grönland haben wir teils erheblichen Gegenwind, von da an nur noch Rückenwind. 11:45, nach diversen Mahlzeiten und Filmen bekommen wir die grünen Karten ausgehändigt. Wir überfliegen gerade Wyoming. Etwas später über Zion und Las Vegas Super Sicht. 13:20 Landung auf dem LA International Airport. Einreise Formalitäten gingen erstaunlich schnell über die Bühne. Es waren so viele Schalter besetzt, dass maximal 6-7 Leute angestanden haben. Danach ´ne halbe Stunde auf die Koffer warten und dann zu Fuss zum Terminal 3. Zieht sich ganzschön in die Länge, aber nach dem langen Flug gar nicht so verkehrt. Am Terminal 3 wieder bei America West einchecken. Der Flug wird von US-Airways durchgeführt und startet pünktlich um 15:30.
Unterwegs gibt´s alkoholfreie Getränke gratis, mehr nicht. Nach einer Ehrenrunde über der Stadt landen wir halb fünf in Las Vegas.

Aus checken gibt´s hier nicht, also auf die Koffer warten und zum Flughafenschalter von Alamo. Die Schalterangestellte will uns eine Zusatzversicherung von 13$ pro Tag aufschwatzen. Für den 3. und 4.Fahrer sollen wir je 5$ pro Tag bezahlen. Neue Regelung seit 1.9.06. Wir lehnen alles ab, nun ist sie richtig sauer. Als sie uns dann endlich den Vertrag zur Unterschrift vorlegt, ist der dritte und vierte Fahrer wieder inklusive, ohne Zusatzkosten. Sehr merkwürdig! Dann mit dem Shuttle in die Bermuda Road, 5 min vom Airport entfernt. Drei Vans stehen noch in der Choiceline. Wir entscheiden uns für einen Dodge Grand Caravan, mit 17.000 mls auf dem Tacho, Baujahr 2006. Fahren zum K-Mart, um uns Getränke und Verpflegung für den Abend zu holen. 18:30 sind wir am Tuscany Suites & Casino, welches wir von Deutschland gebucht und bezahlt haben. Schöne grosse Zimmer und bezahlbar.

Um sieben sind wir in unseren Rooms. Duschen, Abendessen, viel mehr passiert heute nicht mehr. Nach zwei Budweiser fallen wir um neun in die Betten. Nur noch schlafen…
Gefahrene Meilen / Kilometer: 10 / 16
Übernachtung: tuscany suites and casino, las vegas, 72$ ****
Freitag, 8.9.06, 1.Woche, 2.Tag Las Vegas - Springdale
Um sechs ausgeschlafen aufgestanden, ausgecheckt und zum Starbucks am Südende des Strip gefahren. Unterwegs noch das Foto am Las Vegas Schild gemacht.

Nach Bagels und Cafe sind wir in den uns schon bekannten Food For Less und haben uns mit Getränken und Verpflegung für die nächsten Tage eingedeckt. Als letztes noch zum Walmart. Wir holen Weingläser und gönnen uns für 16$ eine grosse Coolmanbox fürs Auto.

Mit dem proppevollem Van geht´s auf die Interstate 15 nach Norden. Gegen zwölf halten wir in St.George beim Dennys in der South Main Street. Alles sehr lecker und nicht zu teuer. Hinter St.George biegen wir von der Autobahn auf den Highway 9. Es dauert nicht mehr lange und wir erkennen die ersten Formationen des Zion Nationalparks

Über Hurricane und Rockville erreichen wir 14:00 Springdale. An der Lobby der Cliffrose Lodge läuft alles wie geschmiert. Wir bekommen unser Zimmer 16, wie letztes Jahr. Bine und Matti die 17, gleich nebenan. Beide Rooms mit direktem Zugang zum Garten. Super!

Wir gehen die paar Schritte zum Eingang des Nationalparks und holen uns Postkarten und einen Nationalparkpass für 50$.


Bei den Hikingtrails entscheiden wir uns, morgen den Trail zum Observation Point zu machen. Laut Aussage der Parkranger soll er in maximal acht Stunden zu bewältigen sein. Zurück zur Lodge und ab an den Pool. Baden, Karten schreiben, relaxen. Herrlicher Sonnenschein, keine Wolke, ein leichter Wind und 30°C. Wasser im Pool und Hot Tube sehr angenehm. 17:00 brechen wir unseren Poolaufenthalt ab, um uns ein Abendmahl zu genehmigen. Dabei stolpern wir wieder mal über die Uhrzeit. Wir sind in Utah und es ist 18:00. Uhren eine Stunde vor. Werden wir wohl nie hinkriegen

Bis halb acht verzehren wir mit viel Vergnügen unsere heute früh erworbenen Speisen und Getränke. Bei Knoblauchbrot, Wein, kaltem Bush und noch viel mehr geniessen wir, wie die untergehende Sonne den Watchman in rot taucht. Dann duschen, Tagebuch und Karten Schreiben und beim Einschlafen auf die morgige Observation-Point-Tour freuen.
Gefahrene Meilen / Kilometer: 204 / 329
Übernachtung: cliffrose lodge and gardens, springdale, 128$ *****

Samstag, 9.9.06, 1.Woche, 3.Tag Springdale
In der Nacht gab es im Zion Canyon ein Gewitter. Wir wurden um zwei von Blitz und Donner geweckt. Geregnet hat´s auch wie verrückt. War aber nur kurz. Gegen sechs sind wir dann wach geworden. Ich bin noch im dunklen schwimmen gegangen, Uti hat mich mit Room-Cafe empfangen. Um sieben sind wir alle in die Pioneerlodge zum Breakfast gefahren. Vier Personen 54$ inklusive Tipp, typisch Springdale. Was unsere heutige Hikingtour betrifft sind wir noch am überlegen. Das Wetter sieht noch immer so aus, als wenn´s gleich los regnen könnte. Zurück zur Lodge, frischen Lobbycafe und abwarten. Wetter wird besser, also rein in die Wanderklamotten, Wasser in die Rucksäcke und los. Wir laufen in den Park und fahren mit dem Shuttle zur Wheeping Rock Station. Dort ist der Trailhead zum Observation Point. Hin und zurück 13 km und 650 Höhenmeter gilt es in Angriff zu nehmen. Halb zehn laufen wir los.

Die Sonne hängt noch hinter Wolken, also bleiben die Pullover noch an. Dauert aber nicht lange und wir kommen so ins schwitzen, dass sämtliche überflüssige Kleidung in die Rucksäcke wandert

Der Trail ist recht steil und zieht sich unendlich in die Länge. Natürlich hat man hinter jeder Biegung eine neue fantastische Aussicht.

Wir durchwandern den Echo Canyon, ein tief ausgewaschenen Slotcanyon. Bei knalliger Sonne erreichen wir durchgeschwitzt punkt zwölf den Observationpoint.

Wir befinden uns auf dem East Rim des Zion Canyon, etwa 200m oberhalb von Angels Landing. Der Blick reicht bis weit nach Süden und ist unbeschreiblich. Wir machen eine ausgiebige Rast und geniessen die wunderbare Stimmung.

Nach ca. einer Stunde machen wir uns auf den Rückweg. 6,5 km bergab können auch ganzschön beschwerlich sein. Wiederum herrliche Aussichten mit ständig wechselnden Farbschattierungen. Es fällt schwer, sich beim Fotografieren einzuschränken.

Die letzten Kilometer hat Uti wieder ihre üblichen Knieschmerzen. Halb drei sind wir wieder am Wheeping Rock und fahren mit dem nächsten Shuttle zum Visitorcenter.

Zur Cliffrose Lodge und mit frischem Cafe / Tea ab an den Pool. Bis halb sieben vergessen wir alles um uns. Abendessen gibt´s wieder im Garten. In Las Vegas haben wir schließlich genug eingekauft. Zwei Stunden später sind wir voll gefuttert. Eine Barfuss-Red-Vine-Flasche und diverse Budweiser sind nicht mehr am Leben. Sind jetzt müde genug, um uns in die Betten zu verabschieden. Als Einstieg war der Trail doch recht heftig. Morgen werden wir den Zion verlassen und zum Capitol Reef fahren. Mal sehen, wie´s uns dort ergeht.
Gefahrene Meilen / Kilometer: 1 / 2
Übernachtung: cliffrose lodge and gardens, springdale, 128$ *****

Sonntag, 10.9.06, 1.Woche, 4.Tag Springdale – Torrey
Pünktlich 7:00 checken wir aus und nehmen uns für unterwegs noch Tea und Cafe mit. Bye bye, Cliffrose Lodge, war super. Wir durchfahren den Zion Nationalpark, dann durch den Tunnel. Wir genießen noch mal die Morgensonne auf dem roten Sandstein. Nachdem wir den Park über den East Entrance verlassen haben, erreichen wir schnell Mt.Carmel Junction. Sehr einladend sieht das Restaurant auf der anderen Straßenseite nicht aus. Frühstück verschoben, weiter nach Norden. In Hatch, wenige Meilen vor dem Abzweig des Highway 12 finden wir ein kleines Restaurant, wo uns Lisa ein vorzügliches Breakfast serviert.


Preis für vier Personen, 40$, inklusive Tipp. Bei mittlerweile herrlichem Sonnenschein geht´s jetzt über den Scenic Byway 12.


Wir durchfahren Red und Bryce Canyon, vorbei am Abzweig der Cottonwood Canyon Road in die Grand Staircase Escalante. Oberhalb der Calf Creek Area haben wir unvergessliche Panoramablicke.


Dann geht´s über Boulder in Höhen von über 9000 ft.

Von dort haben wir am Scenic Overlook Ausblicke bis zum Capitol Reef. Etwa 13:00 erreichen wir Torrey und wenig später checken wir im Comfort Inn Capitol Reef ein.

Roomrate 72$, mit Triple A 63$. Absolut okay. Wir nehmen schnell unsere Rooms in Beschlag und fahren gleich weiter in den Capitol Reef Nationalpark.


Nach einer Meile sind wir am Westeingang, fünf Minuten später am Visitorcenter. Kaufen paar Karten und erkundigen uns nach Hikingtrails. Die Zeit reicht für ´n kurzen Abstecher zur Hickmann Bridge. Nach wenigen Minuten sind wir mit dem Wagen am Trailhead. Der Trail ist sehr einfach und nach einer halben Stunde haben wir den Steinbogen in Sichtweite.

Halten uns eine Weile dort auf, machen Fotos und uns dann auf den Rückweg. Uti hat mal wieder mit den Knien zu kämpfen, aber ohne größere Anstrengungen erreichen wir wieder den Trailhead. Jetzt wollen wir uns noch in den südlichen Teil des Parks begeben. Kommen aber bloß bis zum Eingang der Capital Gorge. Ab hier ist die Strasse wegen Flashflood Schäden gesperrt. Auf dem Rückweg besuchen wir noch den historischen Gemischtwarenladen Gifford Farmhouse. Zum Anschauen interessant, aber alles käufliche viel zu teuer. Da die Sonne allmählich immer tiefer steht, werden die Red Rocks ins rechte Licht gerückt.

Wir genießen die kurze Rückfahrt nach Torrey und genehmigen uns im Chuckwagon Store einen Cafe. Auf dem Weg zum Comfort Inn biegen wir in eine unbefestigte Strasse. Wir suchen uns mitten im roten Sandstein einen Platz in der Natur, um unser Abendessen einzunehmen.

Um sieben sind wir wieder am Hotel und nach duschen, Karten- und Tagebuchschreiben und zwei Goodnight Bud geht´s ab in die Kojen.
Gefahrene Meilen / Kilometer: 236 / 380

Übernachtung: comfort inn capitol reef, torrey, 63$ ***
Montag, 11.9.06, 1.Woche, 5.Tag Torrey – Moab
Um sechs aufstehen und 6:30 zum inklusiven Continental Breakfast. Im ehemaligen Wendys an der Tankstelle ist jetzt der Frühstücksraum des Comfort Inn.

Es gibt Toast, Waffeln aus dem Eisen, Marmelade, Eier und Cerealien, dazu Cafe, Tee und Säfte. Wir nutzen das Angebot voll aus und rücken nach einer Stunde Frühstück ab. Die Sonne ist gerade aufgegangen und es ist empfindlich kalt.

Wir fahren nochmals durch den Nationalpark und erreichen nach kurzer Zeit Hanksville. Die Landschaft rauscht an uns vorbei und Hanksville macht den Eindruck, als wenn hier der Hund verfroren ist. Außer ein paar Hotels, einer Tankstelle und Blondies Eatery (Super Breakfast 2005!) gibt´s hier nichts. Von nun an fahren wir auf dem Highway 95 nach Süden. Zunächst noch relativ eintönig. Im Westen erheben sich die Henry Mountains. Je näher wir Hite´s Crossing kommen, umso überwältigender wird die Landschaft. Der Freemont River hat einen tiefen Canyon in den roten Fels geschnitten. Bei Hite biegen wir zum Scenic Panorama View ab. Bis hier reicht der Lake Powell, wenn genug Wasser drin wäre.


Von hier oben hat man einen weiten Blick in die vom Colorado geschliffenen Canyons. Halbe Stunde zur Ruhe kommen und dann geht´s weiter.

Wir überqueren den Colorado und erreichen gegen Mittag den Natural Bridges Nationalpark.

Wir informieren uns im Visitorcenter und checken dann die Viewpoints der drei großen Brücken.

Weiter auf der 95 Richtung Blanding. Nach 10 min biegen wir auf die 261 nach Süden. Eine halbe Stunde Fahrt durch offene Wälder und relativ ebenes Gelände. Dann ein Schild mit dem Hinweis, dass es gleich steil bergab geht. Wir haben die Rim erreicht und unter uns breitet sich das Valley of the Gods aus. Wunderbare Aussicht!

Über den Moki Dugway fahren wir in Serpentinen nach unten.

Jetzt Richtung Mexican Hat, vorbei am Abzweig zum Gooseneck und nach einer Stunde Fahrt sind wir in Bluff. Dort wollen wir dinieren. Mit dem Twin Rocks Restaurant finden wir eine einladende Gaststätte.

Wir sitzen auf der Terrasse und genehmigen uns Essen und Cafe. Danach machen wir uns auf die Weiterfahrt, immer auf der 191 nach Norden. Über Blanding, Monticello und einem Zwischenstop am Wilson Arch erreichen wir 17:30 Moab.


Zum Greenville Inn, 2 Zimmer für heute okay, ab morgen ausgebucht. Da wir drei Nächte bleiben wollen, kommt´s nicht in Frage. Weiter zum BW Canyonlands auf der anderen Straßenseite. Sold out, Busreisegruppe. River Canyon Lodge, für heute nichts, ab morgen ja. Gonzo Inn, no Rooms. Weiter zum nördlichen Ortsausgang. Archway Inn, Zimmer ja, Roomrate 109+. Holiday Inn daneben, gleiche Roomrate. Wieder in die City zum Apachee vom Vorjahr. Dort wird im Office gerade „No Vacancy“ hin gedreht. Also wieder mal zum Super 8. Zimmer ja. Roomrate 89+. Bei drei Nights und Triple A landen wir bei 71$ inklusive. Wie checken ein. Mittlerweile ist´s schon um sieben. Kurze Dusche. Wir haben die Rooms 412 und 414, nebeneinander. Ab zum Citymart und Lebensmittel für die nächsten Tage holen. Morgen wollen wir im Arches rumspazieren. Nach „Stadt“bummel und T-Shirt Kauf, fahren wir noch bei Maverick für 2,88$ tanken und sind um neun wieder im Super 8. Gehen noch nebenan im Dennys Abendessen. Selten erlebt, dass dort solch eine Hektik herrscht. Unser Futter bekommen wir trotzdem recht schnell. Um zehn noch ´n Absackbud bei Matti und dann fallen wir ins Bett.
Gefahrene Meilen / Kilometer: 328 / 528
Übernachtung: super 8, moab, 71$ ***
Dienstag, 12.9.06, 1.Woche, 6.Tag Arches Nationalpark
7:30, Continental Breakfast inklusive. 150 Rooms und acht Tische, wie soll das gehen? Wir haben jedenfalls ´n Tisch und „genießen“ in diesem Ambiente Toast, Donuts und Cafe. Dann werden die Rucksäcke geschnürt und es geht ab in den Arches NP.

Nach dem Besuch des Visitorcenters setzen wir Bine und Matti am Trailhead Devils Garden ab. In vier Stunden wollen wir uns wieder hier treffen.

Wir fahren zur Windows Section und genießen in aller Ruhe North/South Window, Turret- und Double Arch.



Das Wetter ist super. Wolkenlos und schon vormittags über 30°C. Dann fahren wir zum Delicate Arch Viewpoint und schauen uns den Bogen aus ca. 200 m Entfernung an.

Nun aber los, um die anderen abzuholen. Sie warten bereits auf uns. Wir machen an der Picknickarea Devils Garden ein herrliches Diner aus unserer Coolmanbox.

Frisch gestärkt fahren wir zur Wolfs Ranch, dem Trailhead zum Delicate Arch. Nach einer Stunde Aufstieg in knalliger Sonne erreichen wir den Arch bei schönstem Sunshine.


Wir genießen eine Weile die wundervolle Stimmung und natürlich werden wieder unendlich viele Fotos gemacht.

Der Abstieg ist relativ schnell bewältigt. Mittlerweile ist´s schon um fünf. Nach kurzem Stop am Balanced Rock verlassen wir etwas wehmütig den Arches Nationalpark.

Am Super 8 geht´s erstmal für die nächste Stunde an den Pool. Die müden Knochen freuen sich über schwimmen, hot tube und relaxen. Um sieben Treffpunkt am Auto, um im Sezuan zu Abend zu essen. Im Sezuan ist all-you-can-eat nur bis 14:30. Deswegen verpflegen wir uns schnell und preiswert bei Subway. Im Citymart werden die Vorräte wieder aufgefrischt. Alles natürlich teurer als in Las Vegas, aber das war ja klar. Abends noch paar beer und ab ins Bett.
Gefahrene Meilen / Kilometer: 78 / 126
Übernachtung: super 8, moab, 71$ ***
Mittwoch, 13.9.06, 1.Woche, 7.Tag Canyonlands Nationalpark
Heute schon 6:30 zum Continental Gerammel. Erstens, weil wir früh zum „Island in the Sky“ im Canyonlands NP wollen und zweitens, weil wir dachten, dass es beim Frühstück nicht so voll ist. Das Breakfast ist die gleiche Katastrophe wie gestern, ist wohl zeitlich unabhängig. Als wir losfahren, ist es noch empfindlich kalt. Bis zum Park benötigen wir fast eine Stunde. Als erstes wieder Fotostop am NP Schild.

Dann zum Visitorcenter, um uns mit Infos zu unserem heutigen Trail zu versorgen. Wir haben uns den Abstieg zum Gooseberry Canyon vorgenommen. Vorher fahren wir noch zum Grandview Overlook am Ende des Scenicdrives.

Trotz des Gegenlichts haben wir einen fantastischen Panoramablick bis weit ins Canyonland

In der Ferne erkennen wir die Needles, wo wir letztes Jahr im Dauerregen waren. Jetzt zurück zum Trailhead Gooseberry. Rucksäcke auf und los.

Die Sonne brennt schon jetzt erbärmlich und schon nach ca. 20 min kommt uns der Trail erheblich zu gefährlich vor. Um ihn zu bewältigen, müssen auf abenteuerlichen Wegen etwa 500 Höhenmeter überwunden werden. Manchmal ist es besser sich einzugestehen, dass es nicht geht. Wir beschließen, uns erstmal noch paar Overlooks an zu sehen. Also als nächstes zum Mesa Arch. Phantastisch!


Halb zwölf sind wir an der Picnicarea Upheaved Dome, suchen uns einen schönen Platz und genehmigen uns ähnlich wie gestern ein herrliches Diner aus der Coolmanbox. 13:00 sind wir am Upheaved-Overlook.
Fahren dann Richtung Park Exit. Halten noch am Green River Overlook. Auch hier haben wir nochmals herrliche Blicke ins Canyonland und der Uferbereich des Green River ist wirklich satt grün. Beim Visitorcenter fahren wir noch am Abzweig des Shafertrail vorbei. Hier führt der einzige Weg vom Island in the Sky zur White Rim. Vielleicht ein nächstes Mal. Raus aus dem Park und über 313 und 191 wieder nach Moab. 15:00 sind wir am Super 8. Frauen schmeißen ´ne Waschmaschine an, dann verbringen wir die nächsten zwei Stunden bei über 30°C am Pool. Nach dem duschen in die City. Wir gehen essen. Wir parken direkt vor dem ZAK mitten in der Innenstadt, wählen einen Tisch outside und genießen Salmon und Primeribs mit Baked Potatoes. Dazu einen Pitcher Moabbeer. Schmeckt alles sehr lecker und kostet 20$ pro Person inkl. Servic

Danach bummeln wir noch ein letztes Mal durch Moab. Schließlich geht´s ab zum Hotel, wo´s noch paar Selected Bud gibt und wir den morgigen Tag besprechen. Um zehn Nachtruhe.
Gefahrene Meilen / Kilometer: 105 / 169
Übernachtung: super 8, moab, 71$ ***
 
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