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2.woche

Reisebericht USA-2004
von:... Peter&Nicole&Holger&Ela

1.Woche-1.Tag
Do-10.06.2004
Anreise+einchecken

Nach kurzem Anflug aus HH bzw. Stuttgart haben wir uns in London wie verabredet bei
Harrods getroffen. Leider erst 4 Stunden später verlässt unser Anschlussflug London.
In einer 747 der BA geht es Richtung USA. Nach einem wenig spektakulären, leider sich aber hinziehenden Flug landen wir nach exakt 10 h 19 min in San Francisco
– endlich daheim -
(Peter). Pass und Zollkontrolle werden routiniert abgewickelt, von Behinderung spätestens
dann keine Spur mehr als der Officer unsere Pässe mit diversen USA Einreisestempeln sieht.
Nachdem auch der Zollbeagle nichts zu beanstanden hat und alle Koffer angekommen sind, geht's per Monorail zum Mietwagencenter. Weil die Auswahl sich leider im Rahmen hält
(5 SUV´s) nur einer davon 4WD nehmen wird diesen und ab in die Stadt.
Müde sind wir (noch) nicht, also noch ein wenig sightseeing.

Peter1

Direkt über die 101 zur GGB und hinüber. Ein Hochgefühl....
In den Marin Headlands erst mal Fotostop. Die Bilder 5001-5025 von der
Golden Gate Bridge werden geschossen. Holger und Peter feuern aus allen Rohren, könnte ja ein Motiv dabei sein, das noch nicht im Keller bzw. auf der Festplatte ist.
Aber es windet heftig. Wir drehen noch eine kurze Schleife zum Point Bonita, dort weht uns der Wind fast davon. Ausserdem haben wir Hunger. So geht es durch Sausaltito hindurch auf der Suche nach Essen. Leider gestaltet sich die Anfahrt kompliziert,
aber wir kommen schliesslich doch zum erwählten DENNY´s.
Gesättigt und mit Schlaf in den Augen geht es durch die Dunkelheit zurück in die Stadt.
Einchecken ins Hilton an der FW. Für 50 $ / Zimmer kann man nicht meckern.
Auch von Priceline Benachteiligung bislang keine Spur...
Nach knapp 30 Stunden fallen die Augen ermattet zu.....

1.Woche-2.Tag
Fr. 11.06.2004

Nach kurzer Nacht wachen wir gegen 6 Uhr auf um den strahlenden Tag zu begrüssen. Nach
einem herzhaften Vollwertfrühstück bei Denny´s geht es direkt auf und in die Stadt.
Die Seehunde an Pier 39 begrüssen uns laut- und geruchsintensiv. Dennoch ist die Show dieser begeisternden Alleinunterhalter unbezahlbar. Nun aber auf geht's,
Hügel Marathon. Holger humpelt zwar ein wenig (Tennisschaden) aber da müssen wir jetzt durch.
Den Coit Tower hoch wird's dann schwer, so steil ist die Strasse. Aber es geht. Kurz vorher haben wir uns von den Herren Peter & Paul noch höchsten Beistand eingeholt. Hinab und wieder hinauf nach
Chinatown, das – wie üblich- durch gepflegte Langeweile und Touri-Nepp glänzt.
Angekommen an Powell / Market stärken wir uns bei Nordstrom mit Pretzel und Huhn.
Danach geht's ab in die Cable Car. Unser Fahrer ist ein Klingler vor dem Herrn,
... dongo dong doing..., kein läuten ist ihm zu schwer während der rasanten Fahrt.
Aussteigen an der Lombard.
Irgdendwie juckt aber das Fell. Den ganzen Tag Sonne in SF?
Gibt's so was überhaupt – Ja –
Heute lautet die Frage : How´d you like your Nose cooked?. Bei Peter lautet die Antwort
„Well done" Rote Nase als Leuchtsignal- Autsch.....
So Lombard bei Gegenlicht, seufz, ächz keuch stöhn ...
– oben geschafft und die Cable Car fährt-nicht.
Na ja. Weiter hinab und umsteigen auf den Wagen. Ziel: Alamo Square.

Kein Problem,
sogar einen Parkplatz finden wir... zwischen wilden Hunden und Hobbyfilmern machen wir unsere Bilderserie. Weiter geht's zur Baker Beach.

Dort finden wir allerhand Kurioses.
Echte Nackedeis-... Uff das im sittenstrengen Amerika...,
wenn das mal GWB wüsste.
Vorn am Felsen wollen wir gerne noch weiter, aber die Flut hindert uns daran.
Holger möchte gerne die Wellen austricksen und wagt sich zu weit vor,
Der Warnruf kommt zu spät, platsch – nasse Schuhe, Füsse und Socken...
– nicht Big- sondern Wetfoot...
Schneller Reifenwechsel äh Schuhwechsel und zum Essen.
Kleine Odysee nach Oakland, wieder Denny´s.
Satt weiter zum letzten Ziel des Tages – Treasure Island.
Dort schiessen wir (oder zelebrieren wir ?) noch eine Baywatch Nightserie und dann...
mit fast geschlossenen Augen zurück ins Hotel, gääääääähn weg aus ende bis morgen.......
Hotel: Hilton Fishermen´s Wharf ???

 

1.Woche-3.Tag
Sa.12.06.2004

San Francisco. 2. Tag in der Stadt der Sehnsüchte und das Wetter...
ist immer noch wie gemalt.
Trotzdem machen wir uns nach einem herzhaften und leider teuren Frühstück
auf gen Norden in Richtung Marin County. Auf dem Programm stehen...
Muir Woods und Mt. Tamalpis, von den lokalen kurz Mt. Tam genannt.
Leider ist die beschilderung schlecht und Peter verfährt sich.
Auf einer echte Nackcountry Road fragen wir einen local der uns auf den
rechten Pfad zurück führt. Nach diversen Meilen an sehr schönen Häusern vorbei (die Frauen wollten gleich einziehen) kommen wir schliesslich zu den...
Muir Woods (National Moument).
Dort warten Sequoias auf uns. Nicht die Mammutbäume sondern die Küstensequoias,
die schlank und hoch sind. Hier reichen die Bäume bis in den Himmel....
Wir machen uns auf den Hill Rim Trail ca. 2.2 Meilen lang.
Kühl plätschert der Bach während die alten Riesen auf uns herabschauen,
Oben am Trail passiert es dann fast. Peter läuft knapp an der Kante,
die plötzlich seinem Gewicht nicht mehr stand hält, worauf er nicht mehr den Stand hält. Pardauz da liegt er. Aber noch mal gutgegangen. Staub ausbürsten
– keine bleibenden Schäden an Mensch und Gerät-.
Weiter geht's auf den Mt. Tam. Und heiss wird's. wir sind schon bei 86 ° F.
Und dann fahren da Radler hoch. Ist Günter dabei? Oben angekommen...
zahlen wir die Fee und machen uns zum Viewpoint.
Nein nicht auf den Gipfel dazu ist es zu heiss. Aber auch etwas unterhalb hat
man einen sensationellen Blick auf den gesamten Norden der Bay. ???.
Nachdem alle Winkel fotografiert sind geht's hinab ins Tal.
Auf dem richtigen Weg geht das auch etwas schneller.
Wir fahren über die Richmond Bridge (unten) über Berkeley nach Oakland.
Peter2


Dort finden wir „nur" einen Denny´s fürs Abendessen.
Die Bay Area ist essenstechsnisch einfach etwas schwierig.
Frisch gestärkt geht's zu den Nightspots für heute.
Twin Peaks und die GGB. Beidesmal bei optimalen optischen Bedingungen scheinen die Fotos ganz gut geworden zu sein.
Relativ spät geht's ins Hotel und alsbald in die Heia.

Vorher noch Brandpflege und ab ...schlafen...
Hotel: Hilton Fishermens Wharf

 

 

1.Woche-4.Tag
So. 13.06.2004

Heute heisst es Abschied nehmen von San Francisco. Das Wetter ist immer noch
Himmelsblau. Noch 3 Dinge sind zu erledigen. Zuerst die Drehscheibe der Cable Car. Leider
haben die Jungs dort unendlich Zeit. Aber schliesslich gelingt es doch die die Car beim
drehen zu fotografieren. Danach auf zur Lombard Street.

Irgendwie scheint die Cable Car
aber eine Panne zu haben, so dass das Bild auf Alcatraz hinab nur unvollendet gelingt.
Quer durch die Stadt geht es zu den Beaches.

Peter3

Wenige Surfer ergänzen das Bild und das Clifhouse
ist eine Baustelle, bäh. Genug davon. Zurück auf die Oakland Bay Bridge und nach Berkeley
zum Northface outlet. Wir wollen ja nix kaufen aber bei den Angeboten....
Jeder hat danach ne Jacke mehr im Gepäck, kann ja nicht schaden,
wenn's hoch ins Gebirge geht.
Nach einem Frühstück bei Denny´s in Fairfield, wo wir uns mit Brenda aus North Carolina unterhalten (waitress) geht's weiter zum nächsten Wal mart um Grundbedürfnisse zu decken. Dazu gehören neben Wasser, Coke und Gatorade auch ein Spaten und...
für Peter ein Mulitool.
So jetzt für das gröbste gerüstet kanns weitergehen über Sacramento auf den landschaftlich
malerischen HWY 50 nach South Lake Tahoe.
Nach kurzer Suche finden wir die Vikings Motor Lodge und sind froh das Rodeway Inn nicht gebucht zu haben (uuups).
Ein kurzer Sprint führt noch zur Emerald Bay die aber leider schon im Schatten liegt.
Na gut morgen auf ein weiteres. Zum Abendessen geht's zu...
Carrows wo uns Johnny bedient.
Heisse Type aber das essen ist ganz gut. Leider rebelliert Peters Magen...
trotzdem oder gerade deswegen? Egal ein Coors bringt das schon in Ordnung.
Nach letzten Informationen über die EM und die Formel1 geht's ins Bett...
dem nächsten Tag am Tahoe entgegen.
Spruch des Tages: „ so etwas würde ich auch mal gerne sehen wie ein Lachs auf einen Bären losgeht" ( muss ein Superlachs sein.......)
Hotel: Viking Motor Lodge ??
Peter Holger Ela Nicole
es geht weiter und für uns jetzt ins Bett:

 

1.Woche-5.Tag
Mo 14.06

Heute haben wir ein ziemliches Programm vor. Berg rauf Berg runter, danach noch munter in die Emerald Bay und zum Ende raften in Tahoe City. Leider erweist sich der Tahoe als Lake Chaos oder als South Chaos City.
Denn die Bergbahn nach Heavenly

Peter402macht zum Glück schon um 11 Uhr morgens auf, so dass für alles weitere...
mehr als genug Zeit bleibt.
Als wir also nach dem Frühstück in Ernie´s Cafe (lecker ) und zwei verbummelten Stunden beim betrachten der Gondalebahn (wobei für Peter ein Hut abfällt, damit die Nase ist) endlich nach oben fahren, werden wir für vieles entschädigt. Es liegt nicht an der Höhe, dass uns die Luft wegbleibt. Der Blick ist einfach atemberaubend. Nachdem wir wieder Luft holen können machen wir schnell am Zwischendeck einen Rundumfotoshooting (wobei wir den professionellen Foto-Abzockern dort mit knapper Not entgehen) ehe es weiter zur Endstation der Gondola geht. Von dort gehen wir den Trail auf den East Peak (9.536 ft.) an

Nebenbei gehen wir ganz unbemerkt über die Grenze nach Nevada.

Wenn wir schon kein Megacasino erwartet haben, aber für ein Schild hätte das Geld doch reichen können. Es bleibt weiter beim Chaos. Die Wegangaben auf den Schildern sind – nun ja freundlich gesagt etwas unpräzise.

Oben angekommen ist der „offizielle“ Lookout kein Lookout, eher ein Look away. Aber auf eigenen Wegen finden wir zu einem tollen View on the Lake. Runter geht’s flotter und die Gondola bringt uns ohne Stopp hinab ins Tal. Dort besteigen wir den Wagen und ab zur Emerald Bay. Dort finden wir die richtigen Lichtverhältnisse vor und zu aller Freude kommt auch gerade die Tahoe Queen angewackelt. Aber es ist schon spät und so fällt unser Rafting- trip buchstäblich ins Wasser. Schade drum. Wir fahren den See entlang und bestaunen wie viel arme Leute es hier wohl gibt. So manche Toreinfahrt hat hier Einfamilienhausformat.

Nach einem letzten Halt am See rollen wir wieder ein in SLT. Mit Coupons bewaffnet geht es ins Caesars Tahoe. Der verarmte Mountain Outpost des grossen LV Cesars. Leider muss der Coupon am con center umgetauscht werden, wozu man sich erst registrieren muss. Die misslaunige Mexicanerin sollte English (oder Deutsch ? ) lernen – Künftig heissen wir :

Holges (Quast) und (Peter) Mastmy. Auch gut. Endlich am Buffet angekommen wird zugeschlagen. Volles Programm. Leider missversteht man Peter bzw. legt amerikanische Masse an. Die nachgefragte kleine Portion am Wok reicht locker für eine Kleinfamilie. Vollgefr..... wackeln wir zum Hotel. Gute Nacht , Buuurps – Tschuldigung....

Spruch des Tages: “ wir gehen ans Bu FAT” (neuer Film von John Wu zum Thema obesity?)

Hotel: Viking Motor Lodge
Meilen: 89,7

 

1.Woche-6.+7.Tag
Di 15.06+Mi 16.06.2004

Früh aufgewacht geht es um Punkt 8 nach dem auschecken auf die Piste. Heute ist Fahrtag mit keinen planmässigen Spots. Carson City – Reno, danach endet die Zivilisation. Orte auf der Karte sind keine Orte in Wirklichkeit. Das Frühstück verschiebt sich mehr und mehr. In Susanville nach 140 Meilen endlich wieder GAS und Food. Wir wählen das Apple Peddler. Der Kaffee und das Essen sind gut, leider steht die Klimaanlage auf Schockgefrieren. Als beinahe schon die Hände an die Tassen frieren hat man Mitleid und schaltet die Gefriertruhe aus. Brrrrrrrr. Weiter geht’s an einsamen Seen entlang auf dem Weg nach Oregon. Quasi auf unserem eigenen Oregon Trail. Unterwegs beschliessen wir noch das Lava Beds NM zu besichtigen.

Peter5

Die Lavahöhlen lassen wir gleich aus, an die Merill Cave trauen wir uns heran. Soll eine Eishöhle sein. Wie geht das denn? So geht das: Man steigt in die Höhle hinein und nach 5 Metern fällt die Temperatur um 20 %. Ausserdem tut Lampe not. Wir tappen im fahlen Licht der Videolampe und einer Taschenlampe voran, bis zu einer fast 180 % steilen Treppe. Nachdem die Temperatur bereits gegen 0 geht und die Treppe beide Hände benötigt lassen wir das lieber und gehen nach oben. Weils grade kalt war gehen wir zum Vulkan. Schonchin Butte heisst das Teil, 5302 ft. hoch. Sollte kein Problem darstellen. Aber bei Manuela zwickt der Unterschenkel. Egal, was eine echte Frau ist beisst sich durch und so kommen wir oben an. Der Blick ist nicht schlecht, vor allem sieht man den Mt. Shasta ziemlich gut. Der Abgang geht deutlich schneller. Mit dem Wagen geht es weiter am National Wildlife Refuge vorbei zum Petroglyph Point. Sieht ziemliche gut aus. Ach ja leider fehlen die Petroglyphen – schade drum. Zum Glück wars nicht weit. Im Monument haben auch die Modoc Wars stattgefunden. Kleines Indianermassaker nichts unübliches, halt doch General Canby kam hier ums Leben, der einzige General Officer der in Indianerkriegen ums Leben kam.

Gut haken wir die Lava Betten ab und fahren vollends nach Klamath Falls. Das finden wir auch ohne Probleme, aber erst mal kein Hotel. Die Suche wird zur Odyssee, Klamath ist nicht gleich Klamath? Main Street nicht Main Street? Der freundliche Tankwart hilft und wir finden und enden schliesslich im Quality Inn. Das akzeptiert zwar keine Coupon Rate aber für 69 $ bekommen wir ein ziemlich grosses Zimmer. Jetzt wird noch der Hunger bekämpft. Auf zu Sizzler. Buffet.... Zum wiederholten Male müssen wir im übrigen feststellen, dass Senioren ab 55 in USA praktisch umsonst leben. Immer Specials und Sonderpreise. Also Kalles hat echt keine Ausreden mehr. Senior Discount heisst das Zauberwort. Genug Philosophie. Ab zu Safeway Beers kaufen und zurück ins Zimmer. Gute Nacht Ihr alle wo immer Ihr seid.

Spruch des Tages: „ die Generäle treiben sich sonst immer hinter den feindlichen Linien herum, wo sie am sichersten sind“ – Peter zum Tod von General Canby in den Modoc Kriegen (und was machen die Generäle hinter den feindlichen Linien?)

Hotel: Quality Inn, Main Street ¯¯
Meilen: 349,3