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Kurztripp Stockholm
In Zeiten der Billigflieger wollten wir mal Ryanair ausprobieren und haben uns entschlossen, für ein paar Tage nach Stockholm zu fliegen.
 Preis für den Flug Hin- und Zurück für 2 Personen inkl. Aller Nebenkosten ca. 158 €.
Abflug Montags vom Flughafen Düsseldorf-Niederrhein in Weeze,
 von Düsseldorf eine Stunde entfernt. ;O)
 Der Flug dauerte ca. 1 ¾ Stunden bis zum Flughafen Stockholm Skavsta.

Der ist wiederum 100 km von Stockholm entfernt und liegt bei Nyköping. ;O)
Das haben wir natürlich schon vorher gewusst. ;O)
Vom Flughafen Skavsta ging es dann in ca. 80 Minuten mit dem Bus nach Stockholm.

Auf der Fahrt über die Autobahn konnte man leider nicht sehr viel sehen. Es ging hauptsächlich durch Wald und nur ab und an konnte man den Zipfel eines Sees oder einen Bauernhof mit den typischen roten Schwedenhäusern sehen.
Auf dem Flug konnte man klar erkennen wie die Besiedlung deutlich abnimmt, je weiter man nach Norden kommt. Schweden hat nur ca. 9 Millionen Einwohner, die sich hauptsächlich in den 3 größeren Städten Stockholm, Göteborg und Malmö konzentrieren.
Aus der Luft fällt auf, dass es unglaublich viele Seen gibt, die sich malerisch in die Wälder schmiegen.
In Stockholm angekommen sind wir zu Fuß zum vorgebuchten Hotel Best Western Wallin aufgebrochen. Dieses Hotel gehört zwar zu Best Western ist aber bei Leibe kein Motel und hat sogar 4 Sterne. Wie alle Stadthotels bietet es im Sommer Sondertarife, wie 2 Nächte zahlen 3 Nächte bleiben, an. Das Zimmer war sehr sauber und gepflegt, aber nicht sehr groß. Dafür war das im Preis inbegriffene Frühstücksbuffet überaus reichhaltig.
Schweden ist nicht gerade billig. Das haben wir schon beim ersten Abendessen gemerkt, als wir für 2 normale Gerichte und 2 Wasser an die 60 € bezahlt haben
Aber man gönnt sich ja sonst nichts.
Am nächsten morgen sind wir zeitig aufgestanden, weil wir eine Schiffstour durch die Schären machen wollten.
Stockholm ist auf 14 Inseln erbaut, die zwischen dem Mälarsee und der Ostsee liegen, Vorgelagert zur Ostsee hin befinden sich ca. 24000 Inseln und Inselchen. Man spricht vom inneren und äußeren Schärengarten. Fast alle Inseln sind bewaldet und bestehen hauptsächlich aus Gestein, dass die Gletscher bei der letzten Eiszeit vor 10000 Jahren glatt geschliffen haben.
Die Schärenfahrt war traumhaft, bei Sonne und ca. 30 Grad sind wir bis in den äußeren Schärengarten gefahren. 3 ½ Stunden hin und 3 ½ Stunden zurück. Ausgestiegen sind wir in Sandhamn, das ein beliebter Treff für Segler aus dem ganzen Ostseeraum ist. Hier startet auch immer die Regatta „Rund um Gotland“. Überhaupt habe ich noch nie so viele Boote gesehen wie in den Schären. Vom kleinen Kanu bis zur Superjacht war alles vertreten. Hier mal ein paar Bilder aus den Schären:









Alles in Allem ist das Schärengebiet m. E. ein wunderbares Feriengebiet. So richtig zum Erholen und die Seele baumeln lassen. Es gibt reichlich Ferienhäuser und Wohnungen und tolle Fährverbindungen von Stockholm aus. Das Gebiet ist vor Allem bei Schweden sehr beliebt. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass jeder Schwede mindestens 1 Boot hat. ;O)
Den Abend ließen wir in Stockholm bei einem leckeren Essen und ein paar Bierchen ausklingen. Alkoholische Getränke sind in Skandinavien bekanntlich ziemlich teuer. Unter 4 € bekommt man nirgendwo ein kleines Glas Bier. Es wird unterschieden zwischen Öl (alkoholfrei) und Starköl (mit Alkohol).
Am nächsten Tag ging es dann auf Besichtigungstour durch die Stadt. Das erste Ziel war die Altstadt Gamla Stan, die sich auf einer kleineren Insel befindet. Das ist der besterhaltene und älteste, zusammenhängende Altstadtkern aller europäischen Großstädte.
Hier befindet sich auch das Königliche Schloss, der Arbeitsplatz, wo König Karl Gustav und Königin Sylvia regieren. Hier ein paar Fotos aus der Stadt:
 Das königliche Schloss von vorn
Der Eingang zur Altsadt Gamla Stan
Das königliche Schloss von der Seite
Briefkästen in der Altstadt
Auf der Skepsholm Brücke
Da gibt’s Vogelfutter
Vasa Museum
Altes Wikingerschiff als Restaurant umgebaut, mit dem man Rundfahrten machen kann
Blick auf den Strandvägen
 Gröna Lund das Vergnügungsviertel auf der Insel Djurgarden
Fazit:
Stockholm ist eine der schönsten Städte die ich bisher gesehen habe. Vor Allem die Lage am Wasser macht sie für mich attraktiv. Viele Sehenswürdigkeiten lassen sich vom Wasser aus sehen oder erreichen. Es gibt total viele Bootstouren auf die verschiedenen Inseln der Stadt. In der ganzen Stadt gibt es reichlich Gelegenheiten in Straßencafes oder Restaurants zu sitzen und das Treiben zu beobachten. Die Preise sind zwar relativ hoch, doch das kennt man ja von Skandinavien. Die Zeit war natürlich viel zu kurz. Um alle Highlights zu sehen braucht man mindestens eine Woche.
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