USAFreunde




Just Another Tequila Sunrise


sunriselogo


Diese Tour beginnt mit einem Vorwort.
Am 1.September, genau zehn Tage vor dem Abflug wird bei
Ute ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert,
der einen sofortigen Eingriff erfordert.
Am Folgetag wird sie operiert, unsere Reisepläne rücken in weite Ferne
und sind im Moment eher zweitrangig.
Die Ärzte machen uns jedoch berechtigte Hoffnungen,
dass Flüge und Autofahren unter Umständen möglich sein könnten.
Vier Tage vor Abreise bekommen wir grünes Licht,
zwei Tage später wird Ute aus dem Krankenhaus entlassen.
Lange Fahretappen oder anstrengende
Wanderungen wird’s diesmal nicht geben.

Am Vortag unseres Reisebeginns sitz ich 24 Stunden
vor Abflug des Zubringerfluges vor dem PC und warte,
dass der Online Checkin bei British Airways geöffnet wird.
Pünktlich 11:05 leuchtet das Checkin Symbol auf.

 



Für die Transatlantikflüge in der 747
 können wir gute Sitzplätze ergattern.
Schnell noch die vier Bordkarten
 für alle Hinflüge ausgedruckt.
Ein prima Service.


Do 10.09.2009, 1.Woche, 1.Tag, Berlin – Phoenix

Da wir schon in Besitz von Bordkarten sind,
 können wir es ruhig angehen lassen.
Halb neun bringt uns Renate nach Berlin Tegel.
Eine Stunde später sind wir da.
Vorbei an der Schlange des Checkin gehen wir zum Fast Bag Drop.
Koffer abgeben und Bordkarten scannen dauert eine Minute.
Die folgende Wartezeit verbringen wir im Bistro am Tower,
holen uns dann ein paar Zeitschriften
 gehen 10:50 zum Boarding.
Der kleine Airbus 319 ist bis auf den letzten Platz gefüllt.
Pünktlich 11:05 verlassen wir Berliner Boden.


British Airways


Wie bei Zubringerflügen üblich, ist der Sitzabstand großzügig.
Nach Worcester-spicy Tomatensaft und Kaffee
 beginnt auch schon der Landeanflug.
Sehr kurze 1:20 hat die Tour Berlin – London gedauert.
In Heathrow docken wir an Terminal 5 an.


Heathrow Terminal 5


Besteht aus drei riesigen Gebäuden,
die mittels einer Bahn unterirdisch
miteinander verbunden sind.
Wir haben keine Probleme, uns zu orientieren
 und finden es sehr übersichtlich.
Außerdem fällt uns auf, dass der Terminal
fast ausschließlich von British Airways betrieben wird.
Bis zum Anschlussflug, der auch von hier abgeht,
 bleibt uns noch genügend Zeit, den Terminal zu erkunden.
Halb zwei wird dann damit begonnen,
die Passagiere in den Jumbo Jet zu lassen.
Das würde relativ gesittet funktionieren,
wenn die Leute sich an die Reihenfolge
der aufgerufenen Sitzreihen halten würden.
Trotzdem sind nach erstaunlich kurzen 30 min alle drin.
Wir haben mit 52 H und J eine Zweier-Sitzgruppe im hintersten Teil.
Meines Erachtens in der Economy der BA 747 die beste Wahl.


seat

Die Maschine ist völlig ausgebucht.
Keine freien Dreier- oder Viererreihen zum Hinlegen.
Dann heißt es erstmal, sich an der Startbahn anzustellen.
Um drei sind wir dran.
Wie immer braucht die große Boeing ewig Anlauf.
Der Service der Crew ist einwandfrei.
Wir sind angenehm überrascht,
dass sich BA endlich mal dazu durchgerungen hat,
 auch mal jüngeres Personal nach Nordamerika einzusetzen.
Selbst die altmodischen Schürzen-Kostüme
 scheinen der Vergangenheit anzugehören.
Unsere vorbestellten Sonder-Essenswünsche
werden problemlos erfüllt.
Bier und Wein gibt’s open end …
Auch das Entertainment System lässt keine Wünsche offen.
Ich mach den Versuch, mir den neuesten Terminator Film
anzusehen und brech nach 20 min wieder ab.
Nix for me.
Danach gibt’s ein bisschen Frusciante Audio
 und wir versuchen zu schlafen.Klappt sogar.
Den Nordatlantik haben wir inzwischen
ungewöhnlich weit südlich überflogen.
Fast in einer Linie von Irland nach Neufundland.
Uhren umstellen. Bis London eine Stunde,
 danach nochmals acht Stunden zurück.
Wir schlafen beide so fest, dass wir erst
90 min vor der Landung wach werden.
Es gibt nochmals Sandwich und Kaffee.
Die Rockies erreichen wir bei Trinidad,
leider bei dichtem Wolkenteppich.
Das Ausfüllen der grünen I-94 Einreisekarten
 hält seit neuestem einige Fallen bereit.
Neuerdings wollen sie noch Ausstellungs- und Verfallsdatum
des Reisepasses sowie Telefonnummer und E-Mailadresse.
Um fünf kommt der Großraum Phoenix in Sichtweite.
Die Wolkendecke reißt auf und in der Abendsonne
 sieht die in rote Felsen eingebettete Großstadt gar nicht so schlecht aus.


Phoenix Usa


Nach der sanften Landung sind wir eine gefühlte
 Ewigkeit zu unserem Gate unterwegs.
Da wir ganz hinten sitzen, kommen wir als letzte
 aus dem Flieger und dürfen uns ganz hinten
bei den Einreisekontrollen anstellen.
Von den 16 Schaltern sind nur 4 besetzt, es dauert ewig.
Nach fast 90 min sind wir dran und 5 min später durch.
Die Koffer fahren seit einer Stunde Karussell.
Als wir in der Erwartung auf frische Luft das
Flughafengebäude verlassen, trifft uns die Hitze volle Breitseite.
Trotz der späten Uhrzeit (19:00) sind noch 105°F.
Mit dem Shuttle fahren wir zum Rentalcarcenter,
 in dem hier alle Mietwagenunternehmen zentral untergebracht sind.
Liegt am Sky Harbor Drive und dauert etwa zehn Minuten.
Bei Alamo gibt’s eine kleine Schlange.
So langsam sind unsere Nerven am Ende.
Als wir endlich dran sind, stehen noch ein
Toyota RAV4 und ein zweitüriger Jeep Wrangler
 mit Stoffverdeck zur Auswahl.Wollen wir beide nicht.


 

holidayautos.de


Der Alamo-Agent bietet uns einen Buick Enclave an.
Ein fast neuer Premium Crossover
mit allen erdenklichen Extras für 8$ per day.
Okay, da gehen wir drauf ein und bekommen
 dafür ein super Auto mit 800 Meilen auf dem Tacho.


Buick Enclave


Gerade für Ute nach ihrer OP sind die
bequemen Ledersitze ein Genuss.
Das Navi findet diesmal sehr schnell seine Satteliten.
Die Fahrt zu unserem Hotel in Airportnähe
 dauert noch mal zehn Minuten.
Am Radisson werden wir bereits erwartet.
Es gibt ein Standartzimmer im 4.Obergeschoß.
Wie bisher immer bei dieser Hotelkette
 ist die Matratzenhärte elektrisch einstellbar.
Wir setzen uns noch mal ins Auto
und fahren zu Applebees was futtern.
Nach Appetizer, Salads und Drinks holen wir uns
 bei Fry’s erst eine Kundenkarte und dann
dank dieser das Wasser zum halben Preis.
Halb elf sind wir wieder im Hotel.
Noch ein paar Online Grüsse nach Hause,
das alles geklappt hat.
Dann kippen wir beide um …

Gefahrene Meilen / Kilometer:  34 / 55

Übernachtung:  radisson airport, phoenix, arizona $51   ****





Fr 11.09.2009, 1.Woche, 2.Tag, Phoenix – Globe

Halbmast!
Wir haben bis halb fünf geschlafen,
was für uns am zweiten Tag schon sehr lange ist.
Halb sechs ziehen wir ab.
In Mesa gibt’s einen Stopp am
 Walmart und Dennys-Breakfast.
Nach ausgiebigem Frühstück machen
wir uns halb neun auf zum Apachee-Trail.
Bei Apachee Junction verlassen wir den
Highway 60 und fahren in nördliche Richtung.
Nach kurzer Fahrt durch herrliche Saguaro Wälder
 halten wir am Lost Dutchman Museum,
 das sich am Fuße der malerischen Superstition Mountains befindet.


Lost Dutchman Museum


Lost Dutchman Museum-Apachen Trail Arizona


Und wie fast immer ist die Mitarbeiterin froh,
 jemandem ihre Infos erzählen zu können.
Interessant war’s allemal.
Danach wollen wir den Lost Dutchman Statepark besuchen.
Ist aber leider aufgrund einer Bergungsaktion
 für den öffentlichen Besuch gesperrt.
Wir sehen auch, wie Rettungshubschrauber
 in den Bergen im Einsatz sind.
Kurz darauf beginnt die Abfahrt nach Tortilla Flat.


Tortilla Flat.


Kaktus Arizona Desert


Nach unendlichen Serpentinen erreichen
 wir den Ort genehmigen uns Prickly Pears Cactus Eis
 und lassen einen signierten Dollarschein als Andenken hier.
Wie tausende vor uns.
Anschließend folgt die schönste Etappe des Trails.
Wir passieren die reizvollen Canyon- und Apacheelakes,
die sich wunderschön in die Bergkulisse einfügen.


Apachen Lake


Bis zum Roosevelt Dam müssen 22 Meilen
unbefestigte Strasse zurückgelegt werden.
Kein Problem mit dem Buick, außer dass er total einstaubt.


Bridge-1


Apachen Lake_1


08 pano roosevelt bridge


Am Staudamm machen wir einen kurzen Stopp
mit Fotos von Brücke und See und besuchen danach das
 Roosevelt Lake Visitorcenter.


9 pano roosevelt lake


Die Hitze ist unerträglich, das Außenthermometer
zeigt über 100°F an. Dazu ist es unangenehm schwül.
Nach kurzer Weiterfahrt biegen wir rechts
 zur Einfahrt ins Tonto National Monument ab.


Tonto National Monument


Im Visitorcenter sind wir die einzigen.


Tonto National Monument-Visitor Center


Der direkte Zugang zu den Upper Cliff Dwellings ist gesperrt.
Dort sind wilde Bienen mit der Paarung beschäftigt

biene
und möchten bitte nicht gestört werden.
Wir machen den kurzen Hike zu den Lower Dwellings.


Lower Dwellings


Bei der Hitze kein Vergnügen.
Der Anblick der unzähligen großen Saguaros
 entschädigt für die Strapazen.
Oben angekommen gibt es Einblicke
 in das Leben der Ureinwohner.


Lower Dwellings_1


Cactus


Auf der anderen Uferseite des Roosevelt Lake
 zieht sich ein Gewitter zusammen.


Roosevelt Lake


Von grellen Blitzen durchzuckter schwarz-blauer Himmel
als Hintergrund zum sonnendurchfluteten Tonto-Valley
und dem azurblau schimmernden See.
Ein toller Anblick!


Roosevelt Lake_1


17 pano tonto


Nach dem nochmaligen Besuch des Visitorcenters
verlassen wir diesen kleinen Park.
Hat uns gut gefallen.
Die nun folgenden 40 Meilen nach Globe sind schnell abgespult.
Unterwegs kommen wir noch in das vorhin beobachtete Gewitter.
Einmal Intensiv-Wagenwäsche von außen gratis.
In unserem heutigen Zielort ist dann wieder schönster Sonnenschein.
Leider können wir das von der Hotelsituation nicht behaupten.
Ich hatte gestern Abend noch online nach Hotels geschaut.
Da gab’s diverse, die gar nicht so schlecht aussahen.

 

468x60_Hotel_neu


Wir halten nacheinander am Knights Inn,
 Motel 6, Days Inn und Travelodge.
Immer begrüßt uns ein freundlich lächelnder Inder.
Und immer sehen wir uns ein Zimmer an und gehen wieder.
Erst im Quality Inn sieht’s besser aus.
Ist aber leider auch das teuerste im Ort.
Mit viel Verhandeln bekommen wir ein Two-Bed-Room
 für AAA begünstigte 79$ inklusive Breakfast.
Die AAA-Karte wird neuerdings kontrolliert,
hier wird sogar eine Kopie angefertigt.
Nach der langen Sucherei endlich im Zimmer,
gibt’s die nächste unangenehme Überraschung.
Auf Uti’s Kopfkissen haben es sich irgendwelche
 jungen Maden gemütlich gemacht.
Wir bekommen in neues Zimmer.
Keine Maden, dafür gefühlte feuchte
 40°C Zimmertemperatur.
Logisch, die Klima-Anlage war ja auch ausgeschaltet.
Blöd nur, dass sie sich nicht einschalten lässt.
Ohne AC können wir hier nicht bleiben.
Als ich an der Rezeption Theater machen will,
 sehe ich einen aufgeklappten
 Elektroschrank im Hinterzimmer.
Die junge Rezeptionistin hat Angst,
 irgendwas darin anzufassen.
Also klick ich den Sicherungsautomaten für die
Klimaanlage von Room 212 allein wieder rein.
Noch nicht wieder zurück ruft Uti schon,
dass die Anlage von allein angegangen sei.
Da die Sonne noch immer brennt,
gehen wir erstmal schwimmen.Wir finden es dort so gut,
dass wir gleich zwei Stunden liegen bleiben.
Nach Einbruch der Dunkelheit gehen wir auf’s Zimmer,
 essen einen Happen, trinken ein paar kühle Buds und
fallen etwa um neun völlig übermüdet
 in die bequemen Queensizebeds.

Gefahrene Meilen / Kilometer:  112 / 180

Übernachtung:  quality inn, globe, arizona $88   **





Sa 12.09.2009, 1.Woche, 3.Tag, Globe – Grants

Seit um fünf können wir wieder nicht mehr schlafen.
Mit Internet und Kartenschreiben vergeht
die Zeit bis sechs Uhr schnell.
Dann gibt es gar nicht mal so schlechtes
 Quality Inn Frühstück.
Halb sieben sind wir schon on the Road.
Heute soll es relativ weit gehen.
Ich hatte mir den Tag als fast reine Fahrerei vorgestellt.
Was für ein Irrtum!
Schon nach wenigen Minuten führt der Highway 60
 durch wunderbare Berglandschaften.
Nach etwa 30 min erreichen wir den Salt River Canyon
im White Mountain Apachee Reservat.
Einfach nur toll, wie die Schlucht uns mit
der morgendlichen Beleuchtung empfängt.


Salt River Canyon im White Mountain Apachee Reservat


Wir machen eine längere Pause,
laufen am oberen Rim entlang und
genießen den schönen Anblick.


Salt River Canyon im White Mountain Apachee Reservat obere Rim


Salt River Canyon im White Mountain Apachee Reservat obere Rim-1


Die weitere Fahrt nach Show Low geht recht zügig.
Dort angekommen, wollen wir die Vorräte auffrischen.
Ein Walmart ist schnell gefunden.
Während Ute den Einkauf erledigt, gehe ich in der Zeit zum Frisör.
Kostet 20 $ und ist echt interessant.
Alle Kundinnen telefonieren während des Frisierens.
Da sie das Handy nicht ans Ohr halten können,
 wird auf Freisprechen geschaltet.
Scheint hier völlig normal zu sein.
Ich komm mir vor, wie im Vogelkäfig.
Danach geht’s nach Springerville.
Hier müssen wir tanken.
Mit Kreditkarte an der Zapfsäule funktioniert’s nicht.
Also an die Kasse und im Voraus bezahlen.
Kurz danach ist die Stateline zu New Mexico erreicht.
In Quemoda verlassen wir den Highway
 und fahren nun in nördliche Richtung nach Grants.
Nach einigen Abzweigen und relativ eintöniger Landschaft
kommen die Lava- und Felsgesteine
 des El Malpais National Monument in Sichtweite.


El Malpais National Monument


An den Lava-Falls fahren wir zur Picknickarea.
Da aber sehr dunkle Wolken aufkommen,
sehen wir zu, dass wir hier weg kommen.
Nach Durchquerung der sehenswerten Narrows


Narrows


kommen wir zu unserem Tageshighlight,
dem La Ventana Natural Arch.


La Ventana Natural Arch


Die zweitgrößte Naturbrücke New Mexicos
liegt in Gehweite von der Strasse und ist gewaltig.


La Ventana Natural Arch zweitgrößte Naturbrücke New Mexicos


Leider ist das anziehende Gewitter noch näher gerückt.


La Ventana Natural Arch zweitgrößte Naturbrücke New Mexicos_


Wir können nur noch kurz den Arch fotografieren.
Dann fängts erst an zu blitzen und zu donnern,
 anschließend gießt es wie aus Kübeln.
Unser Weg führt uns dann zum Visitor Center.
Hier gibt es wieder Informationen satt.
Was mir aber immer wieder auffällt ist,
 dass die Ranger in ihrem Wissen oftmals
lediglich auf ihr Areal beschränkt sind.
Vom Chaco Canyon kannte er den Namen,
Bisti oder De Nah Zin hatte er noch nie gehört.
Als ich ihm das Gebiet auf der Karte zeige,
meinte er dort sei nur Einöde.
Der restliche Weg nach Grants ist schnell bewältigt.
Ein kurzes Stück Interstate 40 und schon sind wir da.
Gleich an der Autobahnauffahrt gibt es eine
Ansammlung von Kettenhotels.
Allesamt relativ abgewrackt.
Das Holiday Inn Express sieht
 von außen noch am besten aus.
Aber 109$ sind uns schlicht zu viel.
Gegenüber im Best Western gibt
es ein ähnliches Zimmer
 für AAA-ermäßigte 55$, also die Hälfte.
Es ist sauber und geräumig, mehr aber auch nicht.
Leider lassen sich die Fenster nicht öffnen,
dafür ist Frühstück inklusive.
Danach fahren wir einmal die ewig lange
 Mainstreet hoch und runter.

Wenn man bedenkt, dass man sich hier
 auf der alten originalen Route 66 befindet,
hätten wir wenigstens ein paar Hinweise darauf erwartet.
Keine Restaurants oder Stores, nur haufenweise
gerade verfallende Motels und Reifenhändler.
Uns fällt ebenso auf, dass man hier keine
Menschenseele zu Gesicht bekommt.
Obwohl Samstagabend und warmes Wetter
 sind die Strassen wie leergefegt. Geisterstadt?!
Anschließend besuchen wir noch das
 Northwest Informationcenter of New Mexico
 auf der anderen Autobahnseite.
Dort sagt man uns für morgen einen Regentag voraus.
Da die Zufahrten zum Chaco Canyon
 alle nur Sandpisten sind, würde man von einem Besuch
 in den nächsten Tagen abraten. Mal sehen …

Zum Abendessen gehen wir heute ins
 China Büffet gegenüber vom Hotel.
10 $ pro Person und das Geld auch wert.
Auch hier sind wir die einzigen …
Um  neun sind wir wieder im Best Western.
Das Hotel ist erstaunlich voll.
Vier Reisebusse stehen vor der Tür …

Gefahrene Meilen / Kilometer:  299 / 481

Übernachtung:  best western inn and suites, grants, new mexico $62   ***





So 13.09.2009, 1.Woche, 4.Tag, Grants – Farmington

Breakfast im Best Western ist gut.
Dann ab für 30 min auf die Interstate 40,
 den Abzweig des Highway 371 genommen und immer nordwärts.


Red Rocks


Die Strecke führt nun durch die ersten Red Rocks
 der Tour und wir überqueren mal wieder
die kontinentale Wasserscheide.
Was wir bisher überhaupt nicht mitbekommen haben ist,
dass wir uns schon seit gestern fast durchgängig auf
über 7000 ft (etwa 2300m) bewegen.
Nur die Elevation-Schilder machen
 uns ab und an darauf aufmerksam.
Nicht mehr lange und wir stehen vor der
Offroad-Piste zum Chaco Canyon.


Offroad-Piste zum Chaco Canyon


22 Meilen unbefestigter Schotter und sich
immer mehr verdunkelnder Himmel.
Da es auch in der Nacht heftig geregnet hat,
ist der Weg seifenartig, schmierig glatt.
Ein Fahrvergnügen ist es nicht gerade,
aber der Buick bringt uns heil und sicher zum Ziel.
Zwischenzeitlich hat Petrus wieder
alle Pforten geöffnet, aber als wir am
National Monument eintreffen ist wenigstens trocken.


Chaco Culture National Historcal Park


Hier gibt es auch wieder befestigte Strassen.
Unser erster Gang führt wie immer zum Visitorcenter.
Wir lassen uns die Wege zu den Bistis und De-Nah-Zin erklären.
Dann fahren wir bei herrlichem Sommerwetter den
Park Loop und stoppen an verschiedenen Stellen.
Die riesigen Gebäudeformationen der
 Pueblo-Indianer beeindrucken ungemein.


Pueblo Indianer


Noch mehr sind wir von den zahlreichen kleinen Viewpoints angetan.


Viewpoints


Andie am View Point Pueblo Indianer


Es ist schwer zu beschreiben, was wir bei den
 Gängen durch die alten Ruinen empfinden
Das Abfahren des Scenicdrives mit den
diversen Stopps dauert etwa zwei Stunden.


Scenicdrives


Dann verlassen wir den Park in östliche Richtung.


Chaco Culture National Historcal Park World Heritage Site


Die Piste hier ist zwar auch unbefestigt,
aber in viel besserem Zustand als der südliche Zugang.
Es dauert etwa eine Stunde, bis wir den Highway 550 erreichen.
Nicht lange und wir verlassen die Schnellstrasse wieder.
Die Indian Service Route 7500 ist auch extrem rutschig.
In den zu durchfahrenden Washes steht noch etwa 30 cm Wasser.
Nach einer halben Stunde sind wir an unserem nächsten Ziel angelangt.
Das Hinweisschild zur De-Nah-Zin-Wilderness-Area
direkt an der Offroad-Piste ist kaum zu übersehen.


De-Nah-Zin-Wilderness-Area


Der kleine Parkplatz liegt fast direkt am Weg.
Bei sengender Hitze bewaffnen wir uns mit
 Foto und Wasser und laufen runter ins Gelände.


10 pano denahzin 1


Das Areal ist riesig.


De-Nah-Zin-Wilderness-Area-2


12 pano denahzin 2


Wir bleiben fast zwei Stunden hier unten,
 lassen die Eindrücke auf uns wirken und
verlassen dann wieder den Hitzekessel.
Auf dem Rückweg haben wir Schwierigkeiten,
den Aufstieg zum Parkplatz zu finden.
Von unten sieht alles irgendwie anders aus.
Um die ganze Schönheit dieses Gebietes aufnehmen
 zu können ist es schlicht zu heiß.
Und bei der riesigen Größe müsste man
mindestens einen ganzen Tag hier verbringen.
Danach bringt uns die Sandpiste nach
14 Meilen zum Highway 371.
Diesen fahren wir weitere 10 Meilen
und folgen dann dem Hinweisschild „Bisti Wilderness“.
Auch dieser Abzweig ist gut ausgeschildert.
Nach fünf Minuten Schotterpiste sind
wir an der kleinen Parking Area.
Wir wollen morgen den ganzen
Tag hier verbringen. Daher heute nur eine Stippvisite,
 weil es direkt auf dem Weg liegt.


Ute im De-Nah-Zin-Wilderness-Area


Wir gehen einmal über den breiten Wash
 und begeben uns auf Hoodoo-Suche.


Bisti Wilderness


Bisti Wilderness-1


Bisti Wilderness-2


Richtig fündig werden wir nicht.
So verlassen wir nach etwa einer Stunde den Glutkessel
und fahren die 30 Meilen nordwärts nach Farmington.
Die Stadt hätten wir uns niemals so groß vorgestellt.
Unser von Priceline zugewiesenes Hotel,
das Courtyard by Marriott finden wir schnell.

 



Für die nächsten zwei Nächte bekommen wir
 ein schönes Zimmer in der dritten Etage mit
 Blick auf den hinter dem Haus fließenden San Juan River.
Abendessen gibt’s im Golden Corral.


Golden Corral Buffet and Grill


Eine Family-Büffet-Kette, die neben allen üblichen
Speisen und Getränken auch riesige Steaks
 im all-you-can-eat-Angebot hat.
Das Essen ist sehr zu empfehlen und wir sind
wieder die mit Abstand langsamsten.
Insgesamt kostet das üppige Abendmahl 25$ inkl Tipp.
Halb neun sind wir wieder im Courtyard,
 hauen uns in das bequeme Kingsizebed
und schlafen sofort ein.
Draußen rauscht bei weit geöffnetem
Fenster der San Juan River.

Gefahrene Meilen / Kilometer:  281 / 453

Übernachtung:  courtyard by marriott, farmington, new mexico $62   ***





Mo 14.09.2009, 1.Woche, 5.Tag, Farmington

Super bis acht geschlafen. Wir sind im Rhythmus.
Das Hotel-Frühstück ist nicht im Übernachtungspreis inbegriffen.
Kostet für zwei Personen 15 $ und ist diesen Preis auch wert.
Als erstes heute fahren wir zum
Bureau of Landmanagment am La Plata Highway.


Bureau of Landmanagment am La Plata Highway


Ob wir vielleicht noch ein paar detaillierte
 Infos zu den Bisties bekommen können?
„What you want?
A Hiking-Map? No Problem!”
Die Dame geht an ihren Rechner,
fummelt eine Weile daran rum, dann in einen Nebenraum
zum Drucker und kommt schließlich mit einer
 frischen Wanderkarte der Bisti-Wilderness.
Was steht da unten rechts auf der Karte? Synnatschke.de!
Im Walmart frischen wir die Vorräte auf,
 tanken bei Sundial den Buick voll und fahren
dann in die Downtown von Farmington,
 die man aus unserer Sicht vergessen kann.
Danach geht’s wieder
 zum Highway 371 südwärts.
Den ersten Zwischenstopp legen wir am
 Trailhead zum Head Canyon ein,
der einen schönen Blick über die Stadt ermöglicht.


Head Canyon


30 min später sind wir nach schneller
Fahrt wieder am Parkplatz der Bisti Wilderness.


Bisti Wilderness1


Im Westen sehen wir dicke Gewitterwolken und es sieht so aus,
als wenn das alles zu uns rüber kommt.


04 pano bisti 1


Wir sind uns unschlüssig und spazieren erstmal
etwas in der näheren Umgebung herum.
Wieder am Auto hat sich die Wetterlage eher noch verschlechtert.


Bisti Wilderness Gewitter


Ein weiteres Auto findet den Weg
hierher und zwei Hiker steigen aus.
Wie sich schnell herausstellt auch Deutsche,
die ähnlich wie wir ihre Touren durch den Südwesten unternehmen.
Die Zeit bis zur Wetterbesserung überbrücken
 wir mit dem Austausch von Reiseerlebnissen.
Irgendwann machen wir uns alle vier auf den Weg ins Tal.
Die zwei schwarzen Hügel als Orientierung
erkennen wir schon nach wenigen Schritten.
Etwa nach einer Stunde erreichen wir die ersten Hoodoo-Formationen.
Immer weiter dringen wir in ihr Land ein.


Bisti Wilderness  Hoodoo-Formationen


Hoodoo-Formationen


Hoodoo-Formationen Bisti Wilderness


Hoodoo-Formationen_1


Faszinierend, was Sand und Wind hier geschaffen haben.


Hoodoos1


Hoodoos_2


Bald kommt der kleine Bisiti Arch in Sichtweite.
Die Fotos heben wir uns für die abendliche Beleuchtung auf.
Auch die berühmten Cracked Eggs hauen uns
beim Anblick in der prallen Sonne nicht gerade um.
Wir verbringen die weitere Zeit mit Kletterei zwischen den Hoodoos.
Die gesamte Zeit sind im Süden und Westen dicke Gewitterwolken in Sichtweite.
Es blitzt teilweise gewaltig, doch wir haben Glück und bleiben trocken.


Hoodoos_3


Als die Sonne tiefer steht, beginnt
sich die Landschaft zu verwandeln.
Der kleine Arch und die umgebenden Formationen
 erstrahlen in Postkartenbeleuchtung.


Bisiti Arch


Bisti Wilderness Hooddoo


Bisti Wilderness Hooddoo_1


Auch die Cracked Eggs sind jetzt ungleich
interessanter und kaum wieder zu erkennen.


Cracked Eggs


Cracked Eggs_1


Bisti Wilderness Hooddoo_2


Durch die Schattierungen zeichnen sich wunderbar
 die vielen Falten und Furchen im Sandstein ab.


Hoodoos_ 4


Die Stimmung ist unbeschreiblich und wir genießen jede Minute.
Nach ausgiebiger Fotosession machen wir uns alle vier auf den Rückweg.


Bisti Wilderness Hooddoo_3


Im Westen ist der Himmel noch
immer voller dunkler Gewitterwolken.


Sonnenuntergang Bisti Wilderness Hooddoo


Sonnenuntergang mit Gewitterwolken im Bisti Wilderness Hooddoo


Fast schon im Halbdunkel kommen wir wieder
 an unseren Autos an, verabschieden uns von Rosi und Harald
 und fahren zurück nach Farmington.
Wir können dabei irre Querblitze im Gewitter beobachten,
die sich über Shiprock austoben.
Halb neun sind wir am Hotel.
Knülle und happy!
Kurze Dusche und dann ab in die Stadt,
um noch was zwischen die Kiemen zu schieben.
Die goldene Coralle macht leider vor unserer Nase zu.
Also fahren wir zu Applebee’s und genehmigen
 uns auf den schönen Tag ein ebensolches Diner.
Um elf sind wir wieder im Courtyard.
Fotos sichern, Grüsse senden, Budweiser, Goodnight …

Gefahrene Meilen / Kilometer:  112 / 180

Übernachtung:  courtyard by marriott, farmington, new mexico $62   ***





Di 15.09.2009, 1.Woche, 6.Tag, Farmington - Cortez

Wieder haben wir sehr gut und lange geschlafen
 und haben merkwürdigerweise keinen Muskelkater.
Wir genehmigen uns wieder ein Marriott-Breakfast
 und verlassen um zehn Farmigton.
Nicht jedoch, ohne vorher noch den örtlichen
Harley-Davidson-Store zu besuchen.
Nach kurzer Fahrt sind wir in Aztec und besuchen
 dort als erstes das Welcome Center.
Hier gibt’s die sehr informative Broschüre
„ Arches of Aztec“.
Danach statten wir dem
Aztec Ruins National Monument einen Besuch ab.


Aztec Ruins National Monument


Visitor Center Aztec Ruins National Monument


03 pano aztec ruins


Nicht unsere letzte Ruinensiedlung auf dieser Tour.
Jetzt führt uns unser Weg auf die Navajo Dam Road östlich der Stadt.
Hier gibt es eine Unzahl kleinerer und auch größerer Arches,
die allesamt in kurzen Wanderungen erreichbar sind.
Wir besichtigen nacheinander Pillar-, Outcrop-,
Alien-, Peephole-, Alligator- und Rooftop Arch.


Pillar,Outcrop,Alien,Peephole,Alligator und Rooftop Arch
 

Pillar,Outcrop,Alien,Peephole,Alligator und Rooftop Arch_1

 
Pillar,Outcrop,Alien,Peephole,Alligator und Rooftop Arch_2


Pillar,Outcrop,Alien,Peephole,Alligator und Rooftop Arch_7


Pillar,Outcrop,Alien,Peephole,Alligator und Rooftop Arch_8


Teilweise sind die Steinbögen sogar von den
das Gelände durchziehenden Offroadpisten erkennbar.
An der Ölstation zum Outcrop-Arch läuft uns
einer der selten anzutreffenden Horny Desert Lizards über den Weg.


Horny Desert Lizards


Zum Abschluß wollen wir den Arch Rock im
Hart Canyon einen Besuch abstatten.
Die sechs Meilen auf dem staubigen
Weg ziehen sich in die Länge.
Nach ewiger Sucherei im Bereich Arch Rock Compressor Station,
 sind wir fast am Verzweifeln.
Obwohl wir theoretisch in direkter Nähe sein müssten,
 finden wir den Arch Rock nicht.
Wird wohl langsam Zeit, sich ein kleines GPS zuzulegen.
Der Highway 550 bringt uns danach immer am
Animas River entlang zur Stateline zwischen New Mexico und Colorado.


New Mexico


Wenig später kommt Durango in Sichtweite.
Der halbe Ort ist in Eisenbahnfieber.
Nach kurzer Innenstadtbesichtigung und einem
 Dennys-Besuch verlassen wir die Stadt auf
dem Highway 160 westwärts.
Wir fahren erstmal durch bis Cortez, um uns ein
Zimmer für die kommende Nacht zu besorgen.
In den direkt an den Highway grenzenden
Mesa Verde Nationalpark wollen wir anschließend.
Das mit der Zimmersuche hatten
wir uns komplett anders vorgestellt.
Die Preise sind hier aufgrund der Nähe
 zum Nationalpark jenseits von gut und böse.
Selbst in der Econolodge oder im Budget Host
wollen sie zwischen 80 und 90 $ haben.
Und Rooms sind auch kaum noch frei.
Nach einiger erfolgloser Sucherei in den
preiswerten Motels der Innenstadt,
 fahren wir zum Holiday Inn Express am Stadtrand.
Hier sind nur noch Smoking Rooms
 oder eine so genannte Suite zu haben.
Mit allen verfügbaren Ermäßigungen kommen
wir auf die noch immer stolze Roomrate von 151 $.
Egal! Wir checken ein und fahren sofort zurück zum Mesa Verde.


Mesa Verde National Park


Schnell die obligatorischen Fotos am
Nationalparkschild und dann ab in den Park.
Die Sehenswürdigkeiten im Südteil des Parks
haben wir vor vier Jahren schon einmal ausgiebig erkundet.
Damals sind wir an den vielen Viewpoints
 der Scenic-Route vorbei gebrettert.
Das wollen wir heute nachholen.
Bei der Einfahrt in den Park sieht es aus,
als wenn gleich Weltuntergang sein könnte.
Trotzdem können wir noch im trockenen
 die tollen Fernblicke am Park Point
und Montezuma Valley Overlook geniessen.


Mesa Verde National Park_1


Park Point  Montezuma Valley Overlook 


Park Point  Montezuma Valley Overlook_1


Bei Parkausfahrt können wir komplette schillernde
 Regenbögen und merkwürdige fluoreszierende
Licht-Erscheinungen im Himmel beobachten.
So etwas haben wir bisher noch nie gesehen.


Parkausfahrt


Rainbown Mesa Verde


Etwa um neun sind wir wieder im Hotel.
Diner gibt es aus der Coolbox.
Bei Bier-Wein-Gemütlichkeit schauen wir uns
danach auf dem großen Flatscreen TV
unsere bisherigen Urlaubsbilder an.
Und sind völlig aus dem Häuschen,
wie gut die Qualität der TV-Bilder ist.


TV-Bilder


Müssten wir evtl. mal für zu Hause drüber nachdenken …

Gefahrene Meilen / Kilometer:  191 / 308

Übernachtung:  holiday inn express, cortez, colorado $151   ****





Mi 16.09.2009, 1.Woche, 7.Tag, Cortez – Monument Valley

Wir starten mit einem ausgiebigen Hotelfrühstück
und verlassen Cortez nach tanken und Walmart erst um zehn.
In der Nähe des Airports biegen wir auf den G-Highway ab.
Schnell wird die Landschaft sandsteiniger
und eine halbe Stunde später sind wir am Canyon of the Ancient.


Canyon of the Ancient.


Ein kleines, relativ neues und wenig besuchtes National Monument.
Unser kurzer Hike führt uns in den Sand Canyon.


Sand Canyon


Unterwegs gibt es ein paar antike Ruinenreste
sowie Ruhe und Hitze satt.


Ruinenreste


Danach folgen wir verschiedenen sehr gut
 ausgeschilderten County Roads westwärts bis
zum Hovenweep National Monument,
 das sich schon in Utah befindet.


County Roads


Hovenweep National Monument


Nach dem Besuch des Visitorcenters machen
 wir einen kleinen Spaziergang am Ruin Canyon


06 pano hovenweep


und nehmen dann die etwa 40 Meilen bis zum Highway 191 in Angriff.
Irgendwo südlich von Blanding stoßen wir auf
die Schnellstrasse und fahren 10 min später in Bluff ein.
Mittlerweile schon einer Tradition folgend,
biegen wir am Ortseingang rechts ab und machen
 eine Cafe-Pause an den Navajo Twin Rocks.


Navajo Twin Rocks


Danach geht es bei sengender Mittagshitze
 weiter bis zum Abzweig „Valley of the Gods“.


Valley of the Gods


Auch hier sind wir bisher immer vorbei gefahren,
 diesmal nicht!
Das Tal wird auch Little Monument Valley
genannt und das trifft durchaus zu.
Die unbefestigte Staubstrasse führt uns
18 Meilen lang an Butten und Rocks vorbei.


Valley of the Gods_1


Valley of the Gods_2


Der kleine, am Eingang erhältliche Flyer beschreibt alles Notwendige.


Valley of the Gods_3
 

Besonders hat uns die „
Lady in a Bathtube“-Butte und der Balanced Rock gefallen.


12 pano valley otg


Valley of the Gods Bed Breakfast


Direkt unterhalb des Moki Dugway,
am Bed & Breakfast erreichen wir mit dem
Highway 261 wieder eine befestigte Strasse.
Die bringt uns schnell über Mexican Heat zum Monument Valley.
Die Skyline ist trotz des Gegenlichts immer wieder ein Erlebnis.


Monument Valley1


Etwa halb vier checken wir im schon
 lange vorgebuchten „The View“ ein.
Das von Navajos erbaute und geführte Hotel steht
 direkt im Park und wurde erst vor kurzem eröffnet.
Vorher gilt es noch, den Navajo Tribal Park Entrance zu passieren.


Monument Valley_1


Auch Hotelgäste haben hier die 5 $ pro Person Eintritt zu bezahlen.
Egal, ob sie in den Park wollen oder nicht.
Aber wer will schon „nur“ Hotelgast sein und keinen Schritt ins Tal setzen?
Parkplatz bekommen ist nicht ganz einfach,
da auch viele Tagesbesucher des Visitorcenters
oder der Trading Post ihre Autos hier abstellen.
Wir betreten die Lobby und sind begeistert.

Logo-Hotel

Der gesamte Eingangsbereich ist im Navajo Tradition gestylt.
Meines Erachtens nicht kitschig, sondern geschmackvoll.
Wir bekommen unsere Roomkeys und sind
 gespannt auf unser Zimmer in der zweiten Etage.
Zimmer 224, genauso geschmackvoll
und mit viel Liebe zum Detail wie das ganze Hotel.


Room2


View Hotel Monument Valley


Uns erwartet ein Nonsmoking Room mit
 zwei Queensize-Betten, Kühlschrank, Mikrowelle,
 Kaffeemaschine, Flatscreen-TV, Arbeitsplatz mit Tischleuchte,


www.monumentvalleyview.com


www.monumentvalleyview.com - 1


www.monumentvalleyview.com - room-bath2


www.monumentvalleyview.com - bed


Wanne mit Dusche, beleuchtete Kofferablage,
 Balkon mit Tisch und zwei Stühlen und dem
alles überragendem Panoramablick auf
die drei weltberühmten Tafelberge.


Blick aus dem Hotelzimmer


Links der West Mitten Butte, rechts der Merrick Butte
und dazwischen etwas weiter hinten gelegen der East Mitten Butte.


19 pano mv view1


Auf dem Balkon gibt es noch einen dritten Stuhl,
der so hoch und drehbar ist, dass man hinterm
Foto-Video-Stativ nicht zu stehen braucht.
Trotz der irrealen Roomrate ist das Hotel ausgebucht.
Wir bekommen mit, wie einige der Besucher bereit sind,
 noch viel höhere Summen zu bezahlen.
Keine Chance, sold out!
Da die Spät-Nachmittags-Beleuchtung immer intensiver wird,
wollen wir natürlich noch für ein paar Stunden ins Valley.
Auf der Scenic Route ist Hochbetrieb.


Scenic Route


Scenic Route


Vereinzelte haben es besonders eilig,
die roten Staubwolken sind gewaltig.
Die aufkommende Gewitterstimmung bietet
fantastische Hintergründe zu den abendlich
rotbraun beleuchteten Sandsteinformationen.


Monument Valley_2


22 pano mv 1


Monument Valley_3


24 pano mv 2


Monument Valley_4


Kurz vor Sonnenuntergang schaffen wir es noch
 zum bekannten Fotopoint am Ausgang des Tals.


Monument Valley_Fotopoint


Dann wird es schnell dunkel und kühl.
Das Tal liegt auf fast 2000 m.
Noch ein Wort zum Hotel.
Den Navajos ist es meines Erachtens gelungen,
die Silhouette des Monument Valleys
 nicht allzu stark zu beeinträchtigen.
Weil es nur 3 Etagen hoch ist und in der Farbe
 der Umgebung gestaltet wurde,
fällt es nicht besonders negativ auf.
Bei einem kleinen Rundgang durch die
 Trading Post werden wir auch noch fündig.


Trading Post


Für Hotelgäste gibt es 10% Nachlaß.
Wenn man dort also überdurchschnittlich viel kauft
(und spart!), relativiert sich dadurch der hohe Zimmerpreis …
Um acht sind wir wieder im Zimmer, besser gesagt auf dem Balkon.
Das letzte Abendlicht beleuchtet noch immer die drei Butten.
Das Diner gibt’s bei diesem fantastischen Panorama natürlich auf dem Balkon.


Monument Valley-die drei Butten.


Nicht einmal die nach Futter bettelnden Hunde
können die tolle Stimmung beeinträchtigen.
Als es zu kalt wird, verkrümeln wir uns nach drinnen.
Kabelloser Internet-Zugang ist laut Rezeption
 leider nur im Lobby-Bereich möglich.
Unser Room ist einer der am weitesten entfernten.
Als ich Fotos sichere, meldet mir unser Sammy
jedoch einen sehr niedrigen Empfangslevel eines ungesicherten Netzes.
Für ein paar Online Foto-Grüsse hat es jedenfalls gereicht.
Nach ein paar Buds löschen wir alle Lichter,
öffnen die Balkon-Schiebetür so weit wie möglich
und blicken noch immer gebannt auf das mondbeleuchtete
 Butten-Panorama.
Irgendwann gewinnt die Müdigkeit …

Gefahrene Meilen / Kilometer:  179 / 288

Übernachtung:  the view, monument valley, arizona $213   ****





Do 17.09.2009, 2.Woche, 8.Tag, Monument Valley – Page

Ab um sechs mach ich es mir (dick angezogen)
mit einem heißen Cafe auf dem Balkon gemütlich.
Begleitet von unendlich vielen Ah’s und Oh’s von
diversen Balkons beginnt der Sonnenaufgang.


Sonnenaufgang Monument Valley


Sonnenaufgang Monument Valley_1


Warum die Amies alle zehn Sekunden
„Oh my God!“ von sich geben müssen, bleibt wohl ihr Geheimnis.
Als die fast einstündige Stöhn-Orgie vorüber ist,
gehen wir zum Breakfast ins
 „The View-Restaurant“.
Ein Büffet mit allem, was man braucht für 11 $ pro Person.
Hotelgäste haben beim Einchecken
 einen Coupon für 5 $ Rabatt erhalten.
Das Restaurant ist großzügig verglast und
somit ist der Frühstücksblick auf das morgendlich
 (also anders herum) beleuchtete Valley natürlich auch einzigartig.
Nach ausgiebigen Breakfast packen wir unsere Klamotten,
 geniessen ein letztes Mal den tollen Blick,
checken aus und verlassen diesen magischen Ort.
Wird zwar auf ewig unsere teuerste Übernachtung bleiben,
 bereut haben wir es auf keinen Fall.
Vorbei am Church-Rock sind wir schnell in Kayenta.
An der Tankstelle schauen wir nach Karten,
als wir weiterfahren, genehmigt das Sirius-Radio keine Satellitensender mehr.
Wenn wir heute Nachmittag in Page sind, werde ich mal bei Alamo anrufen.
Jetzt geht es erst einmal ins Navajo National Monument.
Noch so ein Kandidat, dessen Besuch wir schon
diverse Male für später aufgeschoben haben.


Navajo National Monument


Navajo National Monument Visitor Center


Hier bleiben wir bei schönem Sommerwetter etwa
eine Stunde und gehen den kurzen Sandal Trail.


Sandal Trail


Am Ende gelangt man zu einem Viewpoint
mit tollem Blick auf die Betatakin/Talastima Cliff Dwellings.
Sehr schön eingerahmt von einem gewaltigen Natursteinbogen.


06 pano navajo nm


Auf dem Rückweg holen wir noch ein paar Karten
und den obligatorischen National Monument Patch.
Danach wollen wir direkt nach Page.
Etwa hundert Meilen, die in 90 min erledigt sind.
Am Holiday Inn Express ist mit unserer Reservation
zwar alles klar, aber Check in ist jetzt 13:00 noch nicht möglich.
Die Zimmerfrauen müssen erst die mexikanische
Nachmittags Soup zu Ende kucken.
Ich ruf vom Frontdesk die Gratis 24 h Hotline von Alamo an.
Nach ewigen 10 min Warteschleife meldet sich jemand.
Nach Angabe der Vertragsnummer kann man uns sagen,
 dass die 6 Wochen Free-Sirius Laufzeit abgelaufen sei.
Da könne man jetzt nicht viel machen.
Ich sage, dass ich laut Vertrag einen Premium Crossover
 mit 4x4 und Sirius-Radio gemietet habe
 und den jetzt nicht mehr habe.
In der Hoffnung auf ein geländegängigeres Auto
 für Coyote Buttes und White Pocket,
möchte ich das Auto getauscht haben.
Wir wären auch mit einem Jeep Liberty einverstanden.
Da der Wagen mechanisch in Ordnung sei,
müsse ich selbst zur nächsten Alamo Niederlassung fahren
 und dort kann ich dann tauschen.
Ein Anruf bei der am nahesten liegenden Station
 in Flagstaff bringt Ernüchterung.Keine SUVs vor Ort.
Kann sich zwar täglich ändern, ich könne ja morgen mal vorbei kommen.
Die 130 Meilen (3 Stunden hin, 3 zurück) sind uns aber zu weit.
Also kommt nur noch UKW aus dem Radio und mit
 „The Mountain“ ist auch schnell ein passender Sender gefunden.
Es gibt schlimmeres …
Wie wir durch die Sandpisten der Vermillion Cliffs
kommen sollen, macht uns noch Sorgen.
Mit dem Luxus Buick haben wir jedenfalls keine Chance.
Nach dem etwa halbstündigen Alamo-Gedankenaustausch
 fahren wir erstmal zum Dennys am Colorado.
Das Personal ist zwar nicht mehr navajisch,
aber trotzdem dauert es wieder extrem lange.
Danach fahren wir zu einem der Lake Powell Acces
 und nehmen ein erfrischendes Bad im glasklaren Wasser.


Lake Powell Acces


Lake Powell Acces_1


Zurück im Hotel sind wir nach vier,
 einem Checkin steht jetzt nichts mehr im Weg.
Wir bekommen für die nächste 4 Nächte einen
 Nonsmoking Room mit zwei Queensize-Betten.
Nichts besonderes, aber für Page
 Verhältnisse schon fast komfortabel.
Kurzer Check, ob das W-Lan funktioniert und
dann bei wolkenlosem Himmel für
die nächsten zwei Stunden an den Pool.
Das Hotel und die Außenanlagen machen
einen etwas abgewrackten Eindruck.
Sonst sind wir in Page immer im Motel 6.
Für die vier Nächte wollten wir etwas mehr Komfort.
Entschieden besser ist das
Holiday Inn Express aber auch nicht.
Danach versucht Ute die seit Tagen auf dem
 Rücken störenden OP Fäden selbst zu entfernen.
Da wir das nicht zufriedenstellend hinbekommen,
 wollen wir kurz zum Medical Centre Page
und die Fäden von einem Arzt entfernen lassen.
Der Doktor hat schon keine Sprechzeit mehr,
 also sollen wir zur Rettungsstelle des Krankenhauses fahren.
Nach Aufnahme der persönlichen Daten dürfen
 wir im Warteraum Platz nehmen.
Außer uns sind noch diverse Navajos hier.
Nach einer Stunde werden wir in
 ein Behandlungszimmer gebeten.
Noch mal alle möglichen Daten: Blutdruck,
 Temperatur, Gewicht, Größe …
Der Doktor sieht sich die Narbe an und meint, das sei kein Problem.
Die Fäden würden von allein rauskommen.
Die Narbe sieht gut aus und die Heilung ist fortgeschritten.
Wir bekommen noch Tipps und Ratschläge,
wie z.B. Kühlung und Abpolstern im Autositz.
Das ganze dauert etwa eine halbe Stunde.
Dann weist uns der Arzt an,
wieder im Wartezimmer Platz zu nehmen.
Wenn ein Behandlungszimmer frei ist und
 ein Arzt zur Verfügung steht, werden wir aufgerufen.
Ähh???
Das war gar kein Arzt sondern eine männliche Schwester,
 ein Krankenbruder sozusagen.
Also nehmen wir wieder Platz zwischen den immer
 zahlreicher werdenden Navajos
und warten und warten und warten …
Nach weiteren 90 min werden wir in ein
Behandlungszimmer des Krankenhauses geführt.
Dort drückt man uns die Fernbedienung des
Room TV in die Hand und teilt uns mit, dass,
wenn einer der Notärzte Zeit hat, wir auch bald dran seien.
Nach einer weiteren Wartestunde,
 in der nichts passiert, haben wir die Nasen voll.
Ich ruf nach der Stationsschwester
und sag, dass wir gehen wollen.
Sie kann das verstehen.
Uti muss noch irgendwas „of your own risk...”
 unterschreiben und etwa halb elf verlassen wir das Krankenhaus.
Hätten wir uns zu 100% sparen können.
Da in den vier Stunden keine Arztbehandlung zustande kam,
brauchten wir auch nichts zu bezahlen.
Wieder im Hotel, sind wir ob des tollen Abends bedient.
Es gibt noch Essen aus der Coolbox
 und ein paar eiskalte Buds.
Ich demontiere mit dem Leatherman noc
h den Fenster-Aufschiebe-Anschlag.
So können wir das Fenster weit aufschieben und die Klimaanlage ausschalten.
Um zwölf heißt es Gute Nacht.

Gefahrene Meilen / Kilometer:  181 / 291

Übernachtung:  holiday inn express, page, arizona $99   **





Fr 18.09.2009, 2.Woche, 9.Tag, Page

Das mit dem offenen Fenster war eine gute Idee.
Jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, als der Busfahrer
der Hotelreisegruppe etwa um sechs seinen
 Bus zum Runterkühlen warmlaufen ließ.
Um sieben gehen wir zum Holiday Inn Express Breakfast,
was wir von anderen Hotels dieser Kette bisher
 immer als gut in Erinnerung hatten.
Hier werden die Erwartungen nicht erfüllt.
Zu viele Leute oder zu wenig Tische.
Kein Obst und die Hackfleisch Frikadellen schmecken eklig.
Wir lassen uns trotzdem viel Zeit und nehmen uns vor,
die nächsten Tage länger zu schlafen.
Ich geh noch zur Rezeption und will nachfragen,
ob wir bei der Hitze einen Kühlschrank bekommen können.
„Sure! Your Roomnumber please?“.
Na bitte! Ich bin trotzdem skeptisch,
ob heute Abend einer im Zimmer sein wird.
Etwa um neun starten wir in den Tag.
Erster Stopp ist der Horseshoe Bend.
Obwohl schon diverse Male besucht, bringen
wir es nicht fertig,
hier einfach nur vorbei zu fahren.
Immer wieder erstaunlich, wie viele Leute sich
den Sandweg in Badelatschen oder Flipflops zumuten.
Warum schwirren eigentlich auf dem Sandhügel
so viele Schmetterlinge umher?


Horseshoe Bend


Zwar noch im Morgen-Schatten ist der große
Colorado-Loop dennoch wieder beeindruckend.
Danach halten wir am Waterholes Canyon.


Waterholes Canyon


Schon der Blick von der Highway-Brücke offenbart,
wie gewaltig dieser Slotcanyon ist.Vielleicht später einmal …
Jetzt geht es direkt weiter auf dem Highway 89 bis zur Junction 160.
Hier biegen wir ab und fahren die 10 Meilen weiter bis nach Tuba City.
In der Trading Post vor der Stadt schauen
 wir uns nach Souvenirs und Schmuck um.
Wir haben verabredet, den Nachmittag
 mit Uli und Volker zu verbringen.
Treffpunkt soll mittags das alte
 Windrad am Coal Mine Canyon sein.
Von Tuba City sind es nur noch 15 Meilen bis dort.
Wir fahren durch relativ offenes, sandiges und
flaches Weideland und biegen nach 20 min auf
eine Shotterpiste zum gut sichtbaren Windrad ab.
Wenige hundert Meter später stehen wir am Rand
der Coal Mine Mesa und kriegen den Mund nicht mehr zu.


Coal Mine Mesa
 

Der Coal Mine Canyon erscheint fast aus dem Nichts.
Wir sind allein, außer uns ist niemand hier.
Ute schnappt sich ihren Skizzenblock und ich
klettere auf eine der vorgelagerten Felsspitzen.
Ein herrlicher Anblick!


Coal Mine Mesa_1


Coal Mine Mesa_2


Wenig später treffen die beiden anderen Stammtischler ein.
Die Wiedersehensfreude ist groß.
Wir spazieren etwas am Canyonrand umher.


Coal Mine Mesa_3


Coal Mine Mesa_Uli_Volker


Coal Mine Mesa -Andie -Volker


Machen Fotos und tauschen unsere bisherigen Erlebnisse aus.
Uti’s Narbe wird fachmännisch untersucht.


Coal Mine Mesa_Narben-Show


Dann genehmigen wir uns zu Ingrid’s Geburtstags-Video
vier eiskalte Budweiser und verlassen anschließend diesen schönen Ort.


10 pano cmc


Gemeinsam fahren wir danach den streng geheimen Weg zum Blue Canyon.
Als wir ankommen haben sich leider dunkle Wolken vor die Sonne gesetzt.
Unterwegs hat es sogar kurz geregnet.
Der Anblick der „Zipfelmützen“ ist selbst ohne Beleuchtung beeindruckend.


Blue Canyon


Inmitten der zauberhaften Gebilde klettern wir herum.


Blue Canyon Ute-Andie-Volker


Blue Canyon-Andie


Blue Canyon_1


Blue Canyon_2


Nicht zu viert, sondern jeder für sich.
Nach einer Stunde schafft es die Sonne,
für kurze Zeit ein paar Strahlen in den Canyon zu schicken.


16 pano bc 2


Natürlich wird sofort wie wild los fotografiert.


Blue Canyon-Uli-Volker


Blue Canyon Ute-Andie-


Wie so oft, lohnt es sich die Kamera auch mal
weg zu legen und einfach nur zu genießen.
Den Aufenthalt an dem tollen Ort beenden wir
 mit einen von Volkers schrägen Video-Drehs.


Blue Canyon Ute-Andie-Uli-Volker


Abschließend fahren wir gemeinsam in die
untergehende Sonne zum Highway 160
und verabschieden uns dort bussierlich.
Ein wunderschöner Nachmittag. Danke Euch Beiden!
Über die 160 und 98 fahren wir zurück nach Page.


Blue Canyon_3


Die Fahrt bei nunmehr völliger Dunkelheit erfordert
wegen der ständigen Wildwechsel viel Konzentration
und die 80 Meilen ziehen sich ganz schön in die Länge.
Etwa um acht erreichen wir Page, fahren gleich zum
Mandarin Gourmet durch und schlagen uns am
dortigen Büffet für 10 $ pro Person die Bäuche voll.
Halb zehn sind wir geschafft im Hotel.
Es steht ein kleiner Kühlschrank in unserem Zimmer
und man hat sogar die Budweiser reingestellt.
Diese sind jetzt fast gefroren und schmecken
deswegen umso besser …
Goodnight!

Gefahrene Meilen / Kilometer:  242 / 390

Übernachtung:  holiday inn express, page, arizona $99   **





Sa 19.09.2009, 2.Woche, 10.Tag, Page

Diesmal läuft der Bus an der Frontseite des Hotels warm/kalt.
Also haben wir bis acht geschlafen.
Danach ist es im Frühstücksraum angenehm leer.
Leider gibt es, wie auch an den folgenden Tagen kein Obst.
Wir wollen es heute etwas ruhiger angehen lassen
 und das Hayden-Visitorcenter am Glen Canyon Dam besuchen.
Die Sicherheitskontrollen sind bei weitem nicht mehr so verschärft,
 wie noch vor zwei Jahren.
Uti holt sich ihre Stempel ab, dann machen wir
uns auf den Weg zur Ranger Station bei Big Water.
Dort erklärt uns der Ranger, dass die Cottonwood Canyon Road
zur Zeit nur etwa 16 Meilen weit und nur mit Allrad befahrbar ist.
Die Durchfahrt nach Norden ist nicht möglich.Wollen wir auch gar nicht.
Unser Ziel ist heute der Yellow Rock
 und bis dahin ist die Strasse offen.


Grand Staircase Escalante National Monument


Die ersten Meilen der CCR sind wie immer grau
staubig und mit waschbrett-artigen Rillen bestückt.
Nach erreichen des Paria Wash wird es dann etwas heikler.
Die im weichen Schlamm entstandenen tiefen Fahrspuren
sind jetzt nach der tagelangen Sonne fest wie Beton,
so dass wir aufpassen müssen, nicht aufzusetzen.
Oftmals ist aber nur die Oberfläche knochenhart.
Darunter besteht die Fahrbahn aus aufgeweichtem
lehmigem Boden, in die der schwere SUV desöfteren tief einsackt.
Dank Allradantrieb kommen wir aber niemals in
 echte Schwierigkeiten und erreichen nach einer Stunde
 den Trailhead an der Bringham Plains Road.


Bringham Plains Road


Knallige Sonne und keine Wolke in Sicht.
Rein in die Wanderschuhe,
Wasser in den Rucksack und los geht’s.


Sandpiste


Durch den fast trockenen Wash laufen wir 10 min zurück,
 bis sich rechts eine große Felsspalte auftut.
Als wir dort hineingehen, erkennen wir gleich
das steile Geröllfeld das es jetzt zu bewältigen gilt.


Geröllpiste
 

Kein Problem, außer dass es extrem rutschig ist
 und ich wieder die Dampflok imitiere.
Oben angekommen,
ist erstmal nichts vom gelbem Fels zu sehen.


View_1


Der weitere Weg ist gut durch Steinmännchen
markiert und dadurch leicht zu finden.
An der nächsten Anhöhe kommt er dann ins Blickfeld.


06 pano yellrock
 

In der ganzen grau-weiß-rotbraunen Umgebung
 liegt ein gewaltiger, sich deutlich abgrenzender gelber Sandsteinhügel.
Ich muss auf das Steinchen hoch.
Die geäderten Zeichnungen auf der Oberfläche sind faszinierend.


Yellow Rock-Andie


Yellow Rock-1


Von oben hat man einen tollen Panoramablick auf die nähere Umgebung.


10 pano yellow rock 1


11 pano yellow rock 2


Castle Rock, die CCR, alles gut zu erkennen.


Castle Rock


Castle Rock_1


Im Westen ziehen dunkle Wolken auf,
 es wird schnell windig und erste Blitze sind zu erkennen.
Also nichts wie weg hier.
Das Geröllfeld erreichen wir recht schnell.
Der Abstieg bereitet uns erhebliche Schwierigkeiten.
Ich rutsch einmal richtig weg,
lande auf dem Rücken und leder mir den Unterarm auf.
Am Auto gilt es, keine Zeit zu verlieren.
Das Gewitter ist schon zum Anfassen nah.
Wenn es richtig zu regnen beginnt, könnte uns der
Rückweg auf der CCR abgeschnitten werden.
Deshalb sind wir froh, trockenen
 Reifens den Highway 89 zu erreichen.
Die Fahrt nach Page bringt komischerweise
einen erneuten Wetterumschwung.
Während es hinter uns über der Grand Staircase
 blitzt und kracht, ist am Lake Powell schönstes Sommerwetter.
Am Hotel machen wir eine kurze einstündige Siesta am Pool.
Dann meldet sich der kleine Hunger.
Wir fahren zum Walmart, holen uns in der
Gemüseabteilung Salate und an der Heißtheke einen Grillhahn.
Auf dem Parkplatz treffen wir Chrischi und Dana vom Stammtisch.
Sie sind im selben Hotel wie wir.
Es ist halb sechs, als wir zum Wahweep-Point fahren.
Hier bereiten wir uns zum Sonnenuntergang ein Walmart-Diner.
Nicht schlecht und nicht teuer.


Lake Powell


Lake-Powell


Wahweep-Point


Die besten Fotos entstehen, als die Sonne fast weg ist.


Wahweep-Point _1


Um sieben sind wir wieder am Hotel.
Für unsere morgen geltenden Eintrittskarten
in die South Coyote Buttes brauchen wir noch ein geeignetes Auto.
Mit unserem Premium Crossover trau ich mich
aufgrund der relativ geringen Bodenfreiheit nicht in richtiges Gelände.
Ein Anruf bei Steve von der Paria-Outpost bringt nichts.
Er hat für morgen nichts mehr frei.
Rick von Adventure Canyon Tours erzählt mir,
 dass er evtl. morgen früh um neun ein Fahrzeug für uns hätte.
Einfach mal probieren, vielleicht haben wir Glück.
Wir wollen den Rest des Abends in der Dam & Grill Bar verbringen.
Hier ist  es erstaunlicherweise recht voll.
Im Außenbereich ist kein Tisch mehr frei.
Weil wir morgen einige Stammtischler zu einem Treffen erwarten,
 mach ich eine Reservierung für einen großen Tisch outside.
Für heute nehmen wir mit einem Platz an der Bar vorlieb.
Nach diversen Tequilas und Margaritas
 gehen wir mit leichter Schräglage wieder zum Hotel
und beschliessen den schönen Tag mit ein paar Bierchen.

Gefahrene Meilen / Kilometer:  92 / 148

Übernachtung:  holiday inn express, page, arizona $99   **





So 20.09.2009, 2.Woche, 11.Tag, Page

Nach einer guten Nacht und dem üblich
 bescheidenen Hotelfrühstück fahren
 wir halb neun zu Rick und siehe da, der erhoffte Jeep steht da!
Ein silberner 98er Cherokee mit V8-Maschine,
 grobstolliger Geländebereifung,
190.000 Meilen auf dem Tacho und innen völlig abgewohnt.
Das ist uns aber alles völlig unwichtig,
Hauptsache die Karre hat Bodenfreiheit und Allradantrieb.
Und das hat sie.
Wir löhnen 120 $ plus Steuern und Versicherung,
bekommen eine kurze Einweisung,
was alles nicht funktioniert und
verlassen Page in Richtung Süden.
Die House-Rock-Valley-Road sind
 wir noch nie von Süden gefahren,
 wollen wir heute nachholen.


98er Cherokee


Mit einem kurzen Stopp an den Navajo-Bridges,
sind wir nach einer guten Stunde an der HRV-Road,
 dem Eingang zu den Vermillion Cliffs.


Vermilion Cliffs


Diese noch ca. 10 Meilen weiter und
 wir sind am Abzweig Corral Valley.
Bis hierher hätte uns auch der Buick gebracht,
weiter mit Sicherheit nicht.
Die Tiefsand-Passagen ab der Broken Windmill
 fahr ich erst behutsam und merke dann schnell,
 dass man mit einer gewissen Ground-Speed besser beraten ist.
Rick’s Jeep wühlt sich selbst
durch tiefste Sandfelder.
Bei Felsplatten müssen wir manchmal aufpassen,
 aber in Schwierigkeiten kommen wir nicht.
Uti öffnet unterwegs zahlreiche Gatter,
die nachdem man sie passiert hat,
wegen der Rindviecher wieder geschlossen werden sollten.


Ute am Gitter


Ute2


Wir wollen zuerst White Pocket ansteuern.
Ich hatte im Vorfeld viel von dem
 berüchtigten letzten Hügel gehört.
Man sollte dort den Wagen besser vorher abstellen,
da es hinter dem Hügel extrem tiefsandig bergab geht.
Auf der Rückfahrt könnte es dann
Schwierigkeiten mit der Bergauf-Passage geben.
Als ich mal wieder eine Anhöhe überquert
habe und mich bergab mit viel Speed durch
mächtigen Tiefsand wühle, wird mir klar,
dass dies wohl der letzte Hügel gewesen sein könnte.
Woher soll man das vorher wissen?
Danach sind es noch etwa zwei Meilen gemütliche Fahrt,
dann sind wir an der Parking-Area White Pocket.
Insgesamt waren es 20 Meilen ab der
 Abfahrt von der HRV-Road.
Das Kühlwasser des alten V8 ist
 bedenklich in Richtung Hot marschiert.
Und das obwohl wir schon seit einer
Stunde mit ausgeschalteter Klimaanlage
und aufgedrehter Heizung unterwegs sind.
Während wir uns jetzt White Pocket widmen,
bekommt der Jeep eine Pause mit geöffneter Motorhaube.
Der kurze Weg vom Parkplatz zur Scenic Area ist schnell bewältigt.


Andie Scenic Area


Scenic Area


Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus.


White Pocket_


White Pocket_1


09 pano wp2


Irre, was die Natur hier hingeblättert hat.


White Pocket_2


White Pocket_3


12 pano wp1


Etwa zwei Stunden halten wir uns hier auf
und spazieren zwischen immer wieder
 überraschenden Formationen umher.


White Pocket_4


White Pocket_5


Zurück am Parkplatz verlangt der Jeep nach Kühlwasser.
Trinkwasser haben wir ausreichend dabei.
 Einen Liter davon spendieren wir ihm.
Die Fahrt zu den Coyote Buttes South
ist nur fünf Meilen kurz.
Die gefürchtete Bergauf-Passage
ist mit dem Auto absolut kein Problem.
Am CBS-Parkplatz sind wir etwa 14:00.


Coyote Buttes South


Der anschließende Fußweg durch den Sand
zieht sich noch mal in die Länge.
Als wir ankommen, steht die Sonne tief genug,
um die ebenfalls faszinierenden Formationen
 ins rechte Licht zu setzen.


Coyote Buttes South _1


Coyote Buttes South _2


Wir sind völlig von den Socken.
Man könnte hier wohl mehrere Tage verbringen,
ohne dass es langweilig werden würde.


Coyote Buttes South _3


Coyote Buttes South _4


Coyote Buttes South _5
 

Auch die Weitblicke sind umwerfend.


21 pano cbs 3


22 pano cbs 4


In der Ferne erkennen wir die Teepees auf der CBN,
 wo wir letztes Jahr waren.
Scheint gar nicht so weit weg zu sein.
Halb fünf machen wir uns auf den Rückweg.


Teepees


Beim Starten des Autos kommt wieder die Meldung,
 dass der Kühlwasserstand zu niedrig sei.
Wieder einen Liter kostbares Trinkwasser geopfert und los.
Problemlos wühlen wir uns vorbei an der
 Powerty Flat Ranch, durch den Sand
des Corral Valley zur HRV-Road.


Cow


Da kommt die dämliche Meldung schon wieder.
Also stoppen und wieder einen Liter reingekippt.
Da unser Trinkwasser-Vorrat so langsam
 zu Ende geht, nehmen wir schon das
 geschmolzene Eiswasser aus der Coolbox.
Die zehn Meilen in südliche Richtung zum
 Highway 89A sind in einer halben Stunde erledigt.
Die Dämmerung setzt ein und wieder
 ist der Kühlwasserbehälter leer.
Da die KW-Temperatur die ganze Zeit okay ist,
rechne ich schon mit dem allerschlimmsten Fall (Motorschaden).
Eine Flasche Wasser haben wir noch.
Die wollen wir für uns als eiserne Reserve behalten.
Wer weiß, wie sich der Abend noch entwickelt.
Ich stell mich an den Highwayrand
und sofort halten mehrere Autos.
Eine Familie überlässt uns einen Teil ihrer
Trinkwasservorräte, ein Trucker schenkt
mir seine angefangene Wassergallone.
Bis zur Tankstelle in Vermillion Cliffs schaffen
 wir es mit 2x Nachfüllen und einem
äußerst mulmigen Fahrgefühl.
Von dort ruf ich Rick an.
Der meint nur „Ja kann sein,
schau mal nach Öl und füll auf!“
Wir holen uns Trinkwasser für uns,
eine Reserve Wassergallone fürs Auto
(machen wir ab sofort immer)
und füllen einen Quarter Öl auf.
Und richtig, ohne weitere Probleme fahren
wir bei stockdusterer Nacht die etwa 50 Meilen bis Page.
Schnell noch den Jeep wieder voll getankt
und bei Rick gegen unseren Buick gewechselt.
Von den Problemen auf der Rückfahrt abgesehen,
 hat er uns sicher durch den Tag gebracht.


Andie Go West


Im Hotel wird schnell geduscht und halb
 neun schlagen wir im Dam & Grill Bar zum Stammtischtreffen ein.
Petra, Birgit, Dana und Chrischi erwarten uns bereits.
Nachdem der Hunger gestillt ist, geht es an den Durst.


Petra- Birgit- Dana-Ute-Andie- Chrischi


Bereits kurz nach zehn wird damit begonnen,
das Restaurant und die Bar zu schließen.
Also ziehen wir um in die gegenüberliegende
 Canyon Bowl Sports Bar.
Dort geht es noch weiter bis nach Mitternacht.


Petra- Birgit- Dana-Ute-Andie- Chrischi_1


Es war wie immer interessant,
 neue und noch dazu überaus
nette Gesichter kennen gelernt zu haben.
Uns hat’s jedenfalls einen Riesen Spaß gemacht.
Etwa um eins setzt uns Chrischi’s
H3-Shuttle im Holiday Inn ab.
Nach diesem Tag fallen wir ohne weitere
Zusatzgetränke völlig platt in die Queensize Betten.



Gefahrene Meilen / Kilometer:  217 / 349

Übernachtung:  holiday inn express, page, arizona $99   **





Mo 21.09.2009, 2.Woche, 12.Tag, Page – Flagstaff

Als ich um acht auf’s Klo gehe,
schaut durch den Spiegel ein Fremder in unser Zimmer ...
Halb neun gehen wir zum Breakfast.
Heute nur, um Cafe zu trinken.
Danach Check Out und ab in Richtung Süden.
Eigentlich wollten wir heute noch eine
 Schleife zum Grand Canyon mit einbauen.
Daraus wird aber nichts.


Richtung Flagstaff


Wir fahren direkt durch nach Flagstaff,
etwa um zwölf sind wir da.
Lassen uns von Buick und tomtom
zum Little America Resort führen.
Eine riesige Anlage, in der vorwiegend
die älteren Amerikaner ihre Holidays verbringen.
Alles auf old gestylt und picobello sauber.
Wir bekommen einen schönen
 Garden View Room mit zwei Queensizebeds,
 Kühlschrank und Flatscreen.


Little America Resort


Little America Resort-Room


Internet gibt es für die älteren
Herrschaften nur im Lobbybereich.
Unser kleiner Läppy empfängt auch
hier ein geradeso ausreichendes Signal.
Bei Subway holen wir uns was zu beißen
und verbringen dann die nächsten vier Stunden
etwas geschafft am schattigen Pool.


Pool-Worker


Pool-Ute


Haben wir auch beide bitter nötig.
Zum Abend treiben wir uns in der
 Historic Downtown Flagstaff herum.
Fast alles dreht sich hier um die Route 66.
Hübsch anzusehen, aber richtig was los ist hier nicht gerade.
Wir beschliessen den Abend bei Sizzler.
Uti genehmigt sich ein Tenderloin,
ich habe heute meinen Prime Rib Day.


Andie Prime Rib Day


Abgefüllt sind wir etwa um zehn wieder im Hotel.
Ute schläft sofort ein, ich genehmige mir
 noch ein paar Buds und übertrage Fotos.
Um zwölf wird das Fenster weit geöffnet.
Ganz schön kalt hier nachts in Flagstaff.
Die Betten sind herrlich, seniorengerecht eben …

Gefahrene Meilen / Kilometer:  187 / 301

Übernachtung:  little america hotel and resort, flagstaff, arizona $63   ****





Di 22.09.2009, 2.Woche, 13.Tag, Flagstaff – Sedona

Wir haben wunderbar bis um acht geschlafen.
Frühstück gibt es im Restaurant der
 gepflegten Anlage für 11$ pro Person.
Dafür gibt es eine sehr gute Auswahl
von allem was die Amies lieben.
Halb zehn checken wir aus.
 Eine tolle Adresse in Flagstaff.
Die offizielle Roomrate liegt bei 149$,
 Priceline hat uns bei 50 den Zuschlag erteilt.

 



Nun geht es erstmal ostwärts zum Walnut Canyon.
Auch hier sind wir schon so oft vorbei gefahren,
 dass es langsam mal an der Zeit ist abzubiegen.
Kurzer Fotostopp am Nationalmonument Schild.


Walnut Canyon


Im Visitorcenter zeigen wir unseren Nationalparkpass vor,
 kaufen Karten und Patch und machen
einen 30 minütigen Spaziergang in den Canyon.
Wieder gibt es interessante Cliff-Ruins
und in der Thermik der wärmenden Morgensonne
aufsteigende Truthahn-Geier zu bewundern.


Walnut Canyon._1


Danach wieder auf die Interstate 40
bis zum Abzweig der I-17 nach Phoenix.


I-17 nach Phoenix


Die Fahrt zu unserem nächsten Ziel,
dem Montezuma Castle National Monument
 führt eine Stunde stetig bergab.
Von 7500 runter auf 3500 Fuß.
Das sind 4000 ft (1250m) in einem Rutsch
 und es drückt spürbar in den Ohren.
Am Montezuma Castle besuchen wir zuerst
das Visitorcenter, um wieder mal den
Nationalparkpass vorzuzeigen.


Montezuma Castle Monument


Ute- Montezuma Castle Visitor Center


Gekauft wurde der Pass im Mai im Olympic
und heute das 20. Mal angewendet.
Der kleine Rundgang vorbei
 am Castle ist sehr informativ.
Als ich Ranger Sam frage, ob er ein Foto
von uns machen könne, erzählt er
 uns im Anschluß so ziemlich alles,
was er von der Lebensweise der Sinagua Indianer weiß.


Ute-Andie  Montezuma Castle


Montezuma Castle Monument-Sinagua Indianer


Interessant ist es allemal.
Jetzt wollen wir nach Sedona.
Da wir schon öfter von Nord oder Süd
 in die Stadt eingefahren sind,
 wählen wir heute die Offroad-Variante
 über die Schnebly Hill Road.
Interstate 17, Exit 320 und dann immer westwärts.


Sedona Schnebly Hill Rd.


Etwa 12 Meilen lang, wobei die letzten
 4 Meilen wirklich ziemlich felsig sind.
Aber da sind wir schon mitten in den
 Red Rocks und haben Probleme,
uns auf die Strasse zu konzentrieren.


09 pano schnebly viewpoint


Mit einem ausgiebigen Fotostopp am
Schnebly Overlook haben wir für die Strecke
von der Autobahn bis nach Sedona etwa eine Stunde gebraucht.
In der Stadt herrscht wie immer reger Trubel.
Bisher hatten wir hier nie vorgebucht
und uns dann immer über die hohen
Übernachtungskosten für relativ einfache Quartiere geärgert.
Die tollen Resorts und Hotel-Anlagen
haben wir höchstens beiläufig von außen begutachtet.
Diesmal sollte das anders sein.
Ich hab mich schon vor längerer Zeit bei
 Hotwire auf eine kurzzeitige Offerte für ein
4 Sterne Hotel für 2 Nächte eingelassen.
Roomrate 80$ per Night.

hotwire

Wir sind gespannt, was uns erwartet.
Hinter dem Y dem Highway 89 folgend,
müssen wir etwa drei Meilen weiter fahren,
dann sind wir am Ziel.
Sedona Rouge and Spa.


Sedona Rouge Hotel-Spa


"Wie war die Fahrt, möchten sie erstmal
etwas cooles zu trinken,
haben sie spezielle Wünsche bei ihrer Zimmerwahl???"
Auf Wunsch bekommen wir einen Room
mit zwei Queensize Betten
 und Garden View im 2.Obergeschoß.


Sedona Rouge Hotel-Spa-Room


Das Sedona Rouge Hotel and Spa hat auf
unserer persönlichen Bewertungsliste sogar 5* bekommen.
Von den Kühlung schaffenden Wasserfällen
 im offenen Atrium, dem super aufmerksamen Personal
 (nein ich trage mein Gepäck allein!!)
 bis zur Zimmereinrichtung mit allen Pipapo,
hier passt so ziemlich alles.
Die normale Roomrate für unser
 Zimmer liegt bei 249+tax.
Im Luxuszimmer freuen wir uns über
alle vorstellbaren Annehmlichkeiten,
schlüpfen in die flauschigen Bademäntel
und verbringen die nächsten zwei Stunden
 in der Pool-Anlage mit Blick auf die Redrocks.
Ab um fünf wird es ungemütlich.
Wir machen eine kleine Tour nach Oak Creek Village.


12 pano sedona


Sedona1


Zwischen beiden Orten gibt es eine neue Verbindungsstrasse,
die noch nicht ganz fertig ist.
In OC-Village holen wir uns bei Subway lecker Baguette.
Schmeckt, ist preiswert und macht satt.
Beim abschießenden Bummel durch
 Sedona Downtown wird deutlich,
 dass die Saison so gut wie vorbei ist.
Die Kneipen sind leer und die meisten
 Geschäfte haben schon seit um sechs geschlossen.
Zwei Dirt-Shirts bekommen wir trotzdem noch.
Im Hotel gibt es noch ein paar Buds und Oak Creek Redwine.
Bei weit geöffneter Balkontür löschen wir um elf die Lichter.

Gefahrene Meilen / Kilometer:  155 / 249

Übernachtung:  sedona rouge and spa, sedona, arizona $92   *****





Mi 23.09.2009, 2.Woche, 14.Tag, Sedona

Super geschlafen. Für die Betten bräuchte man Leitern.
Frühstück machen wir im Cafe Pott Rock Restaurant,
eine Minute mit dem Auto.
Coole Atmosphäre mit Sitzen im Garten und
 mit 25$ für Sedona Verhältnisse fast noch preiswert.
Anschließend fahren wir ins wie immer
überlaufenen Tourist Information Center
und holen uns Andenkenstempel und Redrock Pass.
Zurück ins Hotel, Wanderschuhe und Wasser
 ins Auto und ab in die Redrocks.
Eine halbe Meile westwärts biegen wir in die Dry Creek Road ab.
Von dieser zweigt nach ein paar Meilen rechts eine Dirtroad ab.
Diese ist nur die erste halbe Meile für normale PKW befahrbar.
Ab dann ist erhöhte Bodenfreiheit dringend angeraten.


Dry Creek Road


Mit viel Kurverei um teilweise steil aufstehende
Felsplatten und ein wenig Vorsicht bugsieren wir
 unseren Buick erfolgreich durch dieses Gelände.
Mehr als Schrittgeschwindigkeit ist bei den
mitunter tiefen Löchern nicht möglich.
Als wir den kleinen Parkplatz am Trailhead
zur Devils Bridge erreichen, ist schönster
 Sunshine und wolkenloser Himmel.


Dry Creek Road_1


Den kleinen Trail bewältigen wir in 15 min,
dann stehen wir unter der großen Steinbrücke.


Devils Bridge


Etwa 50 m zurück geht ein kleiner Weg ab,
auf dem man zur Oberseite der Brücke gelangen kann.
Oben angekommen, sind wir begeistert.
Die Devils Bridge mit den tollen Redrocks
des Lost Canyon als Hintergrund.


Devils Bridge_1


Red Rock


Der Abstieg ist ein Spaziergang.
Wir fahren die immer bescheidener werdende
 Huckelpiste weiter bis zum Endpunkt,
dem Trailhead zum Vultee Arch.

Vultee Arch


Die anschließende Wanderung ist etwas länger.
Man durchquert zwar laufend das
trockene Flussbett, hat einige Steigungen zu überwinden,
aber schwierig ist es nicht.


Trailhead zum Vultee Arch


Nach etwa 45 min sind wir an der Gabelung,
wo der Weg zum Sterling Pass abzweigt.


Vultee Arch-Sterling Pass


Ein paar Schritte weiter sind wir am Ziel, dem Vultee Arch.


Ute-Andie1


Der Steinbogen ist nach einem Flieger benannt,
 der hier im Canyon vor 70 Jahren abgestürzt ist.
Er sieht so ebenmäßig und symmetrisch aus,
dass man beinahe denken könnte,
er wäre von Menschenhand geschaffen.


Vultee Arch_1


Bis etwa 100 m kommen wir an den Arch ran.
Danach müssten wir durch Kaktus-Felder laufen.
Haben wir keine Lust drauf.
Mit Geschick fahren wir die etwa fünf Meilen
zur befestigten Dry Creek Road zurück
und sind um vier zur Siesta wieder im Hotel.
Nach der Pause geht es wieder
 in die Innenstadt von Sedona.


11 pano sed airport view


12 pano rest view


Cafe und Salat auf der Restaurant-Terasse
kosten hier mehr als sonst eine komplette Mahlzeit.
Danach fahren wir ins Olde Sedona Bar & Grill Restaurant zum Steakessen.


Old Sedona Bar und Grill Restaurant


Nichts Besonderes, dafür aber teuer.
Abends wollen wir zur Livemusic in den Cowboy Saloon.
Kann man getrost vergessen.
Der Laden ist so gut wie leer und die Livemusic
ist ein älterer Herr mit jüngerem Keyboard.
Zurück im Hotel genehmigen wir uns
 noch ein paar Budweiser und den Rest Oak Creek von gestern.
Um zehn heißt es Goodnight.

Gefahrene Meilen / Kilometer:  42 / 68

Übernachtung:  sedona rouge and spa, sedona, arizona $92   *****





Do 24.09.2009, 3.Woche, 15.Tag, Sedona – Scottsdale

Um acht verlassen wir unser Nummer-Eins-Hotel dieser Tour.
Sedona hat uns diesmal prima gefallen.
Wird wohl nicht unser letzter Besuch hier gewesen sein.
Weil uns danach ist, fahren wir noch mal nach Flagstaff zur Route 66.
Die Fahrt durch den Oak Creek Canyon ist wie immer ein Genuß.


Oak Creek Canyon


Oak Creek Canyon_1
 

Für empfindliche Nasen aber nicht unbedingt.
Der Scenic Highway könnte morgens auch „
Dead Skunk Road“ heißen.
Man riecht sie, bevor man sie sieht.
Um neun sitzen wir in unserem Stamm-Dennys
im Süden Flagstaffs zum Breakfast.
Kurz danach besuchen wir das Visitorcenter
 am Bahnhof und tanken in Flagstaff
den Buick noch mal halbvoll.


Ute Route 66


Dann geht es auf die Interstate 17,
die uns in zwei Stunden in den Großraum Phoenix bringt.
Von 7.500 Fuß auf 1.000, verbunden
mit einem deutlich spürbaren Temperaturunterschied.
 Um zehn sind wir in Flagstaff bei 51°F gestartet.
Als wir an der Shopping Mall in der
Happy Valley Road in North Phoenix
den Parkplatz erreichen, zeigt das
 Autothermometer 105°F an.
Nach einem weiteren Zwischenstopp bei
Abercrombie and Fitch sind wir etwa um drei in Scottsdale.
Priceline hat uns das 3* Clarion zugewiesen.
Ein älteres, aber sauberes Hotel mit einer herrlichen Poolanlage.


Clarion Hotel Phoenix


Beim einchecken fragen wir gleich nach,
 ob wir morgen bis um drei im Zimmer bleiben dürfen.
„Klar, kein Problem!“
Dort verbringen wir bei der fast unerträglichen
 Hitze die nächsten 2 Stunden im Schatten.
Pünktlich 19:20 melden wir uns übers Internet
bei Britisch Airways zum Online Checkin.
Abends fahren wir ins King Büffet zum Chinesen,
drehen eine Runde durch die fast schon
 leere Oldtown Scottsdale und
sind halb elf wieder zu Hause.
Im Garten des Clarion gibt es bei immer
 noch über 100°F eisgekühlte Getränke.
Erst nach zwölf ist Schluss für heute.

Gefahrene Meilen / Kilometer:  210 / 338

Übernachtung:  clarion, scottsdale, arizona $38   ***





Fr 25.09.2009, 3.Woche, 16.Tag, Scottsdale – Berlin

Frühstück gibt es halb neun im Hotel-Restaurant.
4 $ Nachlaß für Gäste des Hauses.
So bezahlen wir für zwei üppige Breakfast nur 10 $.
Die restliche Zeit wollen wir einfach nur
 den Urlaub ausklingen lassen und relaxen.
In den Doppel-Liege-Pavillions am
Pool lässt es sich dank Decken-Propeller
und Schatten prima aushalten.


Clarion Hotel Pool Anlage


Früh um zehn sind schon wieder über 100°.
Bis mittags haben wir die Ruhe weg.


Phoenix Usa1


Um zwölf fahren wir zu Cocos,
 um noch einen Imbiss einzunehmen.
Danach gehen wir ein letztes Mal schwimmen
 und verteilen dann den ganzen Krempel
 auf drei Gepäckstücke.
Unsere neueste Errungenschaft,
die Kofferwaage hilft beim Kontrollieren.
Beide Koffer wiegen 18 Kilo,
die Reisetasche 12. Alles okay.
Just in time 15:00 checken wir aus.

 



Tomtom führt uns wieder einmal auf abenteuerlichen
 Nebenstrassen zum Rental Car Center in Flughafennähe.
Unterwegs gongt der Bordcomputer,
 wir sollen demnächst tanken fahren.
Da wir das Auto mit leerem Tank abgeben können,
 freut uns die Meldung.
Bei der Mietwagen Rückgabe gibt es wie immer
keine Probleme und alles geht sehr schnell.
Überhaupt kann man sagen,
dass der Weg zu Alamo prima ausgeschildert ist.
Mit dem Shuttle sind wir in zehn Minuten am
 Terminal 4 des Phoenix Sky Harbor International.
Der Checkin Schalter von British Airways
ist schnell gefunden.
Am Fast Bag Drop zeigen wir unsere Pässe
 und die gestern im Hotel ausgedruckten Bordkarten.
Zwei Minuten später sind wir unser Gepäck los.
Jetzt streifen wir eine Stunde durch
den öffentlichen Bereich des Flughafens.
Ich schick noch ein paar letzte Fotogrüße nach Hause.
Das W-Lan im Airport Areal ist kostenfrei.
Etwa 17:00 passieren wir ohne anzustehen
 die Sicherheitskontrollen.
Ich werde danach noch zweimal raus gewunken.
Für mich schon fast Routine.
Etwa halb sieben beginnt BA mit dem Boarding.
Es dauert wieder ewig, bis alle in der 747 sind.
Wir haben uns diesmal mit 50 G und H für Gangplätze entschieden.
Die 2er Sitze ganz hinten waren beim
Online Checkin schon von Status Members geblockt.
Uti hat Glück, der Platz neben ihr bleibt unbesetzt.
Etwa halb acht hebt der volle Jumbo ab.
Die Uhren acht Stunden vor auf London-Time,
 von 19:30 abends auf 3:30 früh.

Gefahrene Meilen / Kilometer:  37 / 60





Sa 26.09.2009, 3.Woche, 17.Tag, Berlin

Nach einigen Heinecken und
 Chicken or Pasta schau ich mir „Hangover“ an.
Dann schlafen wir beide ein und werden erst wach,
als die Stewardessen das Frühstück servieren.
Noch 40 min bis London.
Wir haben beide noch niemals
 so lange im Flugzeug geschlafen.
Nach überraschend kurzen neun Stunden
landen wir 12:30 in London-Heathrow.
Die Wartezeit bis zum Start des Connection-Flights
verbringen wir in den Stores des Terminal 5.
Wie erwartet, treffen wir noch Chrischi und Dana,
die aus Denver kommend jetzt nach Hamburg weiter wollen.
Auch in Heathrow gibt es freies W-Lan.
Halb vier gehen wir zum Boarding.
Ein Bus bringt uns zum Vorfeld,
 wo unsere A 319 steht.
Die Sitzabstände sind wieder großzügiger
 als in der großen Boeing.
Wir können über den Terminal 5 nicht meckern.
Übersichtlich, saubere WCs und die Schlangen
 bei den Sicherheitskontrollen
hielten sich bei uns in Grenzen.
Und wenn wir mal mit einem Bus von/zur Maschine
 gebracht werden, macht uns das nichts aus.
Pünktlich 16:10 heben wir ein letztes Mal ab.
Nach Snack, Cafe, einer weiteren Zeitumstellung
 und knapp zwei Stunden Flugzeit landen wir 19:00 in Berlin Tegel.
Im Gegensatz zu anderen Rückflügen, fühlen wir uns erstaunlich frisch.
Bine und Matti sind heute unser Shuttle.
Samstag Abend sind die Strassen leer und
 so sind wir nach einer weiteren knappen Stunde zu Hause.


Fazit

Wir hatten erst Bedenken.
Für ein bißchen mehr als zwei Wochen,
 den ganzen An- und Abreise-Stress,
 die Zeit- und Klima-Umstellung, den Jetlag danach …
Lohnt sich das überhaupt? Und wie sich das lohnt!
Wie immer zuerst ein paar Gedanken zu den Flügen.
Wir waren vor drei Jahren das letzte Mal
 mit British Airways nach Nordamerika unterwegs.
Hängen geblieben von damals sind bei uns ein guter Service,
 ein viel zu geringer Sitzplatzabstand
und die altmodische Bekleidung
der noch älteren Stewardessen.
Wie angenehm überrascht waren wir,
dass sich sowohl bei den Sitzen,
wie auch den Stewardessen einiges getan hat.
Zudem gab es für uns keine preisgünstigere
 Möglichkeit von Berlin nach Phoenix zu kommen.

Mit dem Mietwagen waren wir wieder absolut zufrieden.
Der relativ geringe Aufpreis von umgerechnet
 gut 100 € für den großen Crossover hat sich gelohnt.
Wir hatten das baugleiche Auto als
 Saturn Outlook schon im Frühjahr im Nordwesten.
Der Buick Enclave ist meines Erachtens
 noch etwas mehr auf Komfort ausgerichtet.
So ziemlich alles hat er automatisch erledigt.
Licht, Scheibenwischer,
 Abblenden bei Gegenverkehr usw.
Aus dem Innenspiegel wurde beim
rückwärts fahren ein Monitor.
Insgesamt ein sehr komfortabler Wagen,
 der jedoch im wirklichen
Gelände nichts verloren hat.
Dass das Satelliten Radio irgendwann
nur noch UKW-Sender ausspuckte, ließ sich verschmerzen.
Wir waren jedenfalls mehr als zufrieden.

Die Quartiere hatten wir
 größtenteils im Vorfeld gebucht.
Dank Priceline und Hotwire kamen
 wir wieder in den Genuß von sonst
 für uns unerschwinglichen Herbergen.
Das „The View“ im Monument Valley
 gab’s leider nirgends im Sonder-Angebot.
Aber wir wollten unbedingt da rein und haben es auch nicht bereut.

Von einigen Regenstunden in New Mexico abgesehen,
konnten wir übers Wetter nicht meckern.
Aber das haben wir in dieser Region auch nicht anders erwartet.
Die Hitze in Phoenix war dann schon wieder zu viel des Guten …

Toll war es, ein paar bekannte Gesichter
mitten in der Pampa zu treffen.
Und das Stammtischtreffen in Page
 hat auch die Erwartungen übertroffen.

Die Tour durch unser Lieblings-Areal
war diesmal echt entspannend.
Keine langen Etappen, keine waghalsigen Wanderungen,
sondern und vor allem in den letzten Tagen einfach Urlaub.
Voll mit Eindrücken haben wir am Abreisetag den Flieger bestiegen.
Die Saguaros in den Superstition Mountains, die Hoodoos in New Mexico,
die tollen Panoramas in Colorado, das Monument Valley,
die Grand Staircase in Utah und und und.
Es war ein unbeschreibliches Erlebnis,
diese einmaligen Landschaften auf dem Colorado Plateau
der Four-Corner-Staaten bewundern zu dürfen.
Wir waren uns dessen die ganze Zeit
 bewusst und haben jede Minute genossen.


Zahlen und Fakten, wie immer zum Schluß.
Wir waren diesmal 2571 Meilen (4139 km) unterwegs und haben
290 Dollar für Sprit bezahlt.
Der Buick Enclave hatte einen Durchschnittsverbrauch
von 10,7 Litern auf 100 km.
Trotz der „Hoch-Preis-Quartiere“ in Cortez
und Monument Valley lagen die Hotelpreise
diesmal im Schnitt bei 92 Dollar.
Bei dem zur Reisezeit gültigem Dollarkurs
waren das etwa 63 Euro.

Ute hat die Flüge und die Fahrerei dank des äußerst
bequemen Beifahrer-Schlafsessels prima weg gesteckt.
Von der Krankenhaus-Episode in Page abgesehen,
waren wir nicht gehandicapt.
Die Tour diesmal etwas mehr in Richtung Urlaub zu gestalten,
hat uns beiden gut getan.


Fazit1


In diesem Sinne macht’s gut bis zum nächsten Mal.


Ute-Andie2
ute & andie


 




northwest-2009new-england-2008