USAFreunde





Ein Besuch im Sauerland
mit dem Bike ins Sauerland...(Ministammtisch bei Susanne)
von...Otto ...27.6.-29.6.2006


In der letzten Woche habe ich von meinen Nachbarn erzählt bekommen, dass diese sich mit ihrem jährlichen Pfadfinder-Zeltlager diesmal im Sauerland rumtreiben würden – in der Nähe von Brilon und direkt gegenüber einem Biker-Treff, der auch Übernachtungen anbietet. Ich sollte doch mal mit dem Motorrad vorbeikommen!
Als sich bei der Planung für die Motorradtour vom USA-Stammtisch über den Niederrhein herausstellte, dass Susanne und Erny ganz in der Nähe wohnen, stand der Entschluss fest – ich fahr 2 bis 3 Tage mit dem Motorrad ins Sauerland.
Am Dienstag morgen um 10 Uhr gings los – zwar bedeckter Himmel und nicht sehr warm – die Vorhersage für die nächsten Tage war aber gut.
Da ich schnell ins Sauerland wollte, hab ich vom Niederrhein bis hinter Arnsberg die Autobahn genommen, nicht besonders spannend aber schnell!
Bis nach Brilon war es nicht mehr weit, den Biker-Treff habe ich problemlos gefunden
LINK  http://www.bikertreff-kemper.de/
Dort habe ich mich erst mal für 2 Tage einquartiert. Wenn man ein Zimmer nimmt, kostet es laut Infos 26 € incl. Frühstück – hab aber am Ende nur 46 € bezahlt.
Es ist nichts besonderes aber zum Pennen reichts.
Kurz meine Bekannten im Zeltlager besucht – und gleich weitergefahren zu Susannes Werkstatt in der Nähe des Diemelsees.
Im Vordergrund der größere Teil des Zeltlagers und
im Hintergrund der Biker-Treff.

Sauerland01




Susanne kannte Ich bisher nur übers Forum – wir haben dann erst mal ne Zeit lang geredet. Meine Planung sah eigentlich vor, noch ein wenig rumzufahren und noch Freunde in Olsberg zu besuchen.
Leider kam es ganz anders! Unsere Gespräche zogen sich wegen Regenschauer immer weiter in die Länge, und auf Regen war ich nicht so richtig eingestellt, ich Blödmann hatte sogar meine Regenkombi im Zimmer gelassen!
In einer Regenpause hab ich die Weiterfahrt gewagt – und das war ein Fehler. Nach nur so 5 km regnete es wieder heftiger, ich war ja willens mich unterzustellen, aber es gab nichts – keine Brücke, keine überdachte Bushaltestelle, nix. Inzwischen schüttete es wie aus Kübeln, es machte keinen Unterschied mehr zu fahren oder im Stehen sich nassregen zu lassen. Die 6 bis 7 km bis zum Bikertreff hab ich noch gemacht – meine Lederklamotten waren durch und durch nass!
So habe ich dann nur noch den Abend im Zeltlager verbracht und mir am Lagerfeuer ein paar Veltins gegönnt.
Lagerromantik
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Glücklicherweise war im Bikertreff die Heizung noch in Betrieb, so dass am nächsten Morgen die Handschuhe und Stiefel wieder trocken waren und der Rest noch etwas klamm.Leider war das Wetter nicht wie vorhergesagt schön; zwar kein Regen mehr aber alles in Wolken.
Ich bin mal ne Stunde rumgefahren. An den geplanten Trip nach Winterberg und dem Kahlen Asten war nicht zu denken und da sich auch ein Besuch der eigentlich nicht so spannenden Bruchhausener Steine nicht lohnte, habe ich den Vormittag bei meinem ehemaligen Mitschüler und Studienkollegen in Olsberg verbracht, mit dem ich 1980 das erste Mal in USA war.
Bruchhausener Steine


Gegen 14 Uhr war dann ein kleines USA-Stammtischtreffen bei Susanne geplant;
 auch Kalle, Rita, Rüdiger und Eva hatten sich angesagt!
Vorher bin ich noch ein wenig rumgefahren, diesmal tatsächlich mit Sonnenschein!
Talsperre des Diemelsees



Unser kleines Treffen war klasse. Susanne hat uns mit vielen Leckereien begrillt
 und wir haben uns bis nach 19 Uhr sehr gut unterhalten.
Vielen Dank nochmals an unsere Gastgeberin Susanne!
Wer steckt denn da in der Tüte?

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Die gutgelaunten Gäste mit ihrer Gastgeberin

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Für mich klang der Abend noch mit ein paar Veltins im Zeltlager aus! ;-)
Endlich war am nächsten Morgen die Sonne da. Heute musste ich zurück, geplant war ein Besuch des Möhnesees mit seiner bekannten Talsperre!
Die Fahrt dorthin war bedingt durch Sonnenschein ganz nett, die Strassen aber nicht so spannend zum Motorradfahren!
Der erste Blick auf den Möhnesee

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Bei der Staumauer habe ich länger gehalten und bin auch mal über die
 Staumauer gelaufen; die einstündige Bootstour hab ich mir aber erspart!

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Ich fand, dass es sich lohnt hier mal vorbei zu schauen;
allerdings sollte man nicht in Leder-Klamotten drüberlaufen –
ich stand danach echt in Schweiß!
Ich bin dann über die B1 und die A40 direkt bis nach hause zurückgefahren.
Insgesamt habe ich 520 km mit dem Motorrad zurückgelegt – und mit Sicherheit war ich nicht das letzte Mal im Sauerland! Da gibt’s viel zu sehen.
Nur schau ich mir dann vorher den Wetterbericht intensiver an. ;-)

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SauerlandMöhne