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Fr 22.09. Torrey – Bryce – Springdale
Der morgendliche Blick aus dem Hotelfenster verblüfft: Es hat geschneit! Die Berge ringsum sind wie mit Puderzucker überzogen. Als wir vor die Tür gehen, erstarren wir fast vor Kälte. Dazu weht ein heftiger, eisiger Wind durch Torrey. Brrr...

Zum Frühstück fahren wir ins Capitol Reef Inn, ein nettes kleines Motel und Restaurant. Wer sich an wackeligen Esstischen und schiefen Fußböden stört, ist hier falsch, aber uns gefällt der alternative Charme des Inn. Außerdem ist das Frühstück super: die Küche legt Wert darauf, nur frische, regionale Zutaten zu verwenden und das schmeckt man.

Trotz der Kälte wollen wir uns den Capitol Reef Nationalpark noch mal etwas näher anschauen. Rund um das Besucherzentrum sind einige alte Farmgebäude und die Schule der Siedlung Fruita erhalten. Von hier geht ein 10 Meilen langer Scenic Drive nach Süden entlang der Waterpocket Fold. In diese Erdfalte haben sich mehrere Canyons eingegraben. Wir entscheiden uns für die Erkundung des Grand Wash. Hier gibt es Narrows, in denen die Seitenwände 200 Meter hoch aufragen. Und hier sind wir auch vor dem Wind geschützt.

Der Weg ist das leicht schlammige Flussbett, das vom Scenic Drive bis zum HW 24 führt. Wir drehen aber nach einer guten Stunde um, denn über uns rotten sich schon wieder dunkle Wolken zusammen und zum Nasswerden ist es heute einfach zu kalt. Schade eigentlich, in diesem Park gibt es noch einiges zu entdecken.
Alle Amerikaner, die uns auf dem Rückweg entgegen kommen, fragen nur, ob wir oben beim Cassidy Arch waren, benannt nach dem alten Gauner Butch Cassidy, der in dieser Gegend wohl vor dem Gesetz Zuflucht nahm. Nö, waren wir nicht, der Weg durch den Canyon ist viel toller. Aber typisch: man gebe einem Steinbogen einen Namen, den die Leute aus Hollywood-Filmen kennen, schon muss da jeder hin. Wenn man das Goblin Valley in „Valley of the Ewoks“ umbenennen würde, könnte man Eintrittspreise verlangen wie in Disneyland...
 Eigentlich haben wir uns für diesen Tag wenigstens noch eine kleine Wanderung zu den Lower Calf Creek Falls im Gebiet des Grand Staircase-Escalante National Monument (GSENM) vorgenommen, aber bei den Temperaturen streichen wir das mit dem Wandern. Die Wasserfälle müssen bis zum nächsten Urlaub auf uns warten.

In Torrey fahren wir auf dem HW 12 nun Richtung Süden weiter – und die 12 gilt zurecht als eine der schönsten Straßen der USA. Es geht rauf auf über 2.800 Meter über den Boulder Mountain, eben die Berge, auf denen wir heute früh schon Schnee gesehen haben. Die Sonne hat den zwar schon wieder etwas abgeschmolzen, zwischen den Bäumen liegt aber noch etwas. Die Temperatur pendelt knapp über dem Gefrierpunkt. Hier oben hat auch die Herbstfärbung schon Einzug gehalten und vor allem die Birken leuchten golden im Sonnenschein. Von einigen Overlooks entlang der Straße hat man außerdem unglaubliche Ausblicke über Canyons, Seen und Berge, eine der unberührtesten Landschaften der USA. Hier würde man nachts keine einzige künstliche Lichtquelle sehen.

Der Wald hier oben ist allerdings auch Weidefläche für unzählige Rinder, die uns immer mal wieder vors Auto laufen. Kennen wir aber mittlerweile und sind entsprechend wachsam. Ein Sekundenschlaf würde auch hinter Boulder jeden Autofahrer das Leben kosten, denn Richtung Escalante führt die Straße über einen Bergrücken, der nicht viel breiter ist als eben diese Straße. Rechts und links gähnt der Abgrund wie in einer Achterbahn. Wahnsinn!
Weil wir ja alle Wanderungen für heute geknickt haben, beschließen wir, dem Bryce Canyon einen Besuch abzustatten. Den kennen wir zwar schon von der letzten Reise und haben ihn jetzt nicht unbedingt im Pflichtprogramm, aber dran vorbei kommen wir ja eh.

Ein bisschen haben wir darauf spekuliert, dass dort Schnee liegen würde, aber so weit in den Süden haben es die Niederschläge nicht geschafft. Es sieht zwar kurz mal nach Regen aus, aber das Amphitheater mit der Armee orange-roter Steinkrieger liegt im schönsten Sonnenschein. Der Anblick ist auch beim zweiten Mal noch überwältigend! Nur: der Wind ist auch hier arschkalt, weshalb wir Bryce den kürzesten Besuch eines Nationalparks aller Zeiten verpassen. Lustig auch, dass sich einige Besucher in Skimasken und Handschuhen einmummeln, andere aber die für diese Jahreszeit gewohnten Shorts und T-Shirts anhaben.
Durch den wunderschönen Red Canyon kommen wir wieder auf die 89. In Mount Carmel Junction schließt sich damit der Rundkurs, den wir vor neun Tagen begonnen haben. Vorher geht die Fahrt noch durch ein Tal, das ein bisschen ans Allgäu erinnert: saftig grüne Wiesen, auf denen Kühe grasen. Wieder mal augenfällig, wie ein Fluss (hier der Sevier River und der East Fork des Virgin River) eine Landschaft prägt.

Diesmal kommen wir von der anderen Seite ohne Stau durch den Tunnel im Zion Park und erreichen gegen 17.30 Uhr die Cliffrose Gardens Lodge in Springdale, unser Hotel für die nächsten beiden Nächte. Die Lodge liegt direkt am Virgin River, hat einen wunderschön angelegten Garten und einen großen Pool mit Blick auf den majestätischen Watzmann, nein, Watchman. Nur das Design der Möbel ist irgendwie Anfang der 80er Jahre stehen geblieben, aber was soll’s. Bei einem Glas Rotwein aus Moab genieße ich das Panorama.
Zum Abendessen gehen wir in den Switchback Grille, ein relativ nobles Restaurant am Best Western in Springdale. Die Forelle in der Cashewkruste haut mich zwar nicht um, aber einmal Utah-Forelle muss schon sein.
Unterkunft: Cliffrose Lodge & Gardens (106 EUR über DERTour) Gefahrene Meilen: 245
Sa 23.09. Zion
Springdale ist komplett ausgebucht. Klar. Wochenende und traumhaftes Wetter, da machen sich die Las Veganer auf ins Rot-Grüne. Wir sind aber ganz guter Hoffnung, den Massen im Tal aus dem Weg zu gehen, denn wir haben uns die Wanderung zum Obervation Point vorgenommen. Zu dem sind es 650 Meter Aufstieg, 200 Meter mehr als nach Angels Landing, das ja eigentlich so etwas wie eine Pflichtwanderung im Zion ist, bei meiner immer mal wieder auftretenden Phobie vor steilen Abgründen aber eben nicht unsere erste Wahl ist.

Im kleinen Tsunami Café neben unserem Hotel gibt es sehr leckeren Cappuccino und einen Bagel mit Rührei und Schinken. Dann nehmen wir den kostenlosen Bus zum Park. Der biegt nach 50 Metern rechts ab und hält vor dem Eingang. Huch, das ging schnell. Wir hatten nicht bedacht, dass die Shuttles zwei Rundstrecken fahren, eine im Park, eine in Springdale, und man entsprechend umsteigen muss. Macht aber auch Sinn, weil sonst würde ja niemand unseren Nationalparks-Ausweis kontrollieren. Außerdem müssen wir eh im Visitor Center vorbei und unsere Backcountry Permits für die Subway für morgen abholen. Der Park-Mitarbeiter klärt uns sehr gewissenhaft über die dort lauernden Gefahren auf, notiert alle Informationen für Notfälle (mir gefällt der Satz „Well, Sir, since you are obviously American, maybe you could provide a US phone number in case of emergency.“), was alles in allem eine geschlagene halbe Stunde dauert.

Jetzt aber los. Mit uns sitzen zu dieser frühen Stunde noch nicht all zu viele Leute im Bus. Um 10 Uhr sind wir am Weeping Rock, dem Trailhead für die Wanderung zum Observation Point. Der Weg geht in Serpentinen die Canyonwand hoch. Zum Glück liegt die im Schatten.

Es folgt eine flache Passage durch den ziemlich spektakulären Echo Canyon, dann geht es auf der vom Tal abgewandten Seite wieder steil bergan. Dieser East Mesa Trail liegt in der knallenden Sonne und ist entsprechend anstrengend!

Der Weg kommt schließlich hoch über dem Zion-Tal wieder raus. Einigermaßen schwindelfrei sollte man auch hier sein, denn neben dem vielleicht zwei Meter breiten Pfad ist nichts als Abgrund.

Nach diesem sehr steilen Teil erreichen wir das Plateau. Jetzt einfach links halten durch ein anscheinend erst vor kurzer Zeit verbranntes Pinien-Wäldchen, dann sind wir nach knapp zwei Stunden auch schon am Ziel. Vor uns - oder besser: unter uns – geht der Blick durch den ganzen Zion Canyon bis nach Springdale . Angels Landing gegenüber ist geradezu lächerlich niedrig. Mit uns ist eine recht große Wandergruppe am Observation Point. Die hat es sich einfach gemacht und ist von Osten, nämlich von der Ponderosa Ranch, die am Rand der Parkgrenze liegt, hierher gelaufen. Pah, Schattenparker! Zwei Meilen auf ebenem Plateau laufen, das kann ja jeder. Dafür sind sie auch nicht durch den Echo Canyon gekommen. Ätsch...

Der Rückweg hat den großen Vorteil, dass er nur bergab geht. Um 14 Uhr sind wir wieder am Weeping Rock, wo jetzt Samstagnachmittag-Touristen-Rush-Hour ist. Wieder dieses seltsame Gefühl, ein völlig anderes Parkerlebnis zu haben als diese Menschen. Lustig die kleinen Kinder, die uns kurz vor der Talsohle entgegen kommen und fragen, wie weit es noch ist. Wohin??? Oder der Mexikaner, der mit einer 0,3l Flasche Vittel bis zum Observation Point will. Da wird er ganz schön an Körpergewicht verlieren heute...

Trotz des Trubels gehen wir kurz am Weeping Rock vorbei. Hier tritt Wasser aus dem Gestein und fällt wie Tränen von einem Felsüberhang. Sehr schön das.
Dann nehmen wir den Shuttlebus und fahren zur Endhaltestelle, wo der Riverside Walk in die Narrows führt. Hier waren wir vier Jahre zuvor Stunden lang bis zum Orderville Canyon durch den Virgin River gewatet – ein Riesenspaß!

Wo der Weg endet bzw. im Fluss weiterführt, geht es heute zu wie in einem riesigen Kneipp-Bad. Alles krempelt sich die Hosenbeine hoch oder wechselt die Schuhe. Auch wir ziehen uns Sandalen an und steigen ins Wasser. Das ist eiskalt! So hatten wir das gar nicht in Erinnerung. Innerhalb von Sekunden sind die Zehen taub. Außerdem führt der Fluss recht viel Wasser, so dass man an vielen Stellen leicht bis zu Hüfte drinsteht. Nach wenigen Minuten sind wir uns einig, dass wir das mit dem Waten auf morgen verschieben.

Der Trick bei der Wanderung in die Narrows ist, vorn geschlossene Schuhe zu tragen, also z.B. leichte Nylon-Turnschuhe oder Neoprenschuhe. Dann sind die empfindlichen Zehenspitzen geschützt. Das hatten wir beim letzten Mal getan, die Sandalen diesmal sind keine gute Option. Immerhin habe ich daran gedacht, einen Teleskop-Wanderstock mitzunehmen. Ohne ein drittes Standbein kommt man auf den glitschigen Steinen nicht weit.
Fast eine Stunde braucht dann der Bus für den Rückweg. Wir sind nun doch ziemlich müde und froh, in den Narrows umgekehrt zu sein. Um 16:30 Uhr sind wir zurück im Hotel, wo ich das schöne Wetter zu einem Poolbesuch nutze. Das ist mal ein Panorama hier beim Plantschen...!

Zum Abendessen entscheiden wir uns für das Spotted Dog . Hört sich recht legère an, ist aber auch wieder ein eher gehobenes Restaurant. Hier kann man immerhin draußen sitzen, was wir denn auch tun, und die Linguine mit Muscheln und Garnelen sind hervorragend. Danach erkunden wir noch ein bisschen die Souvenirläden. Weitgehend sinnentleerter Kitsch im Angebot. Weil es so bequem ist, fahren wir wieder mit dem Bus zum Hotel zurück. Wir erwischen einen, in dem ein gutes Dutzend kleiner Kinder mit ihren Mamis zu irgendeiner abendlichen Vorführung hin unterwegs sind. Der Busfahrer meint, das seien alles seine Frauen und Kinder. Ja ja, Utah, Mormonen, Vielweiberei - schon klar. Großes Gelächter jedenfalls. Uns fällt auf, dass das der erste Tag war, an dem wir das Auto komplett haben stehen lassen können. Ein Hoch auf das Shuttlebus-System!
Gefahrene Meilen: 0
So 24.09. Zion: Subway – Las Vegas
Heute wird’s ein potenziell einsamer Tag werden, denn es geht zur Subway und die Permits für diese Wanderung gibt es nur als Limited Edition. Das Tsunami Café neben dem Hotel macht sonntags leider erst später auf, so halten wir auf dem Weg kurz am Pioneer Lodge Café und nehmen das Frühstück ein. Auch sehr lecker.
Wir fahren aus Springdale raus und bis zum Örtchen Virgin. Dort biegt rechts die Kolob Terrace Road ab, die am North Creek und einigen Farmen entlang in den westlichen Teil des Zion Parks führt (weiter nordwestlich gibt es mit den Kolob Canyons einen weiteren zum Park gehörenden Bereich, der weitab vom viel besuchten Tal des Virgin River liegt). Am leicht zu findenden Left Fork Trailhead stehen schon ein paar Autos. Mit uns machen sich gegen 9 Uhr aber nur zwei weitere Wanderer auf den Weg: einer geht mit Riesen-Foto-Ausrüstung voran, der andere (Deutsche) verabschiedet sich noch von seiner Frau, die ihn nachmittags wieder abholen will.

Nach einem Sandweg erreichen wir den etwa 120 Meter hohen Canyonrand. Hier führt der Trail in rutschigen Serpentinen runter zum Fluss. Sehr steil das und wir „freuen“ uns jetzt schon auf den Aufstieg am Nachmittag. Eine halbe Stunde dauert allein dieser Abstieg und wir sind bereits eine knappe Stunde unterwegs, als wir das Ufer erreichen. Diese Stelle sollten wir uns gut merken, hatte uns der Ranger am Vortag gesagt, hier seien schon einige vorbeigelaufen. Uns ist nicht ganz klar, wie man das schafft, denn es gibt sogar zwei Wegweiser, aber Conny schreibt zur Sicherheit „T-R-A-I-L“ in den Sand. Dann machen wir uns auf den Weg flussaufwärts.

Wobei „Weg“ ein relativer Begriff ist. Es gibt zwar rechts und links des Ufers jeweils Trampelpfade, die verlieren sich aber immer wieder zwischen Felsen, Erdrutschen und Unterholz. Wenn ich vor der Wahl stünde, nochmal ein Stativ auf den Rucksack zu schnallen oder lieber eine Machete mitzunehmen, ich würde letzteres vorziehen. Immer wieder zerren Zweige am Rucksack und man sollte auf keinen Fall mehr als ein 30-Liter-Modell für diese Wanderung aufhaben. Auch sind Wanderstöcke unerlässlich und wir sind froh, welche dabei zu haben, auch wenn wir die sonst immer müde belächelt haben. Conny rennt trotzdem mit der Stirn gegen einen dicken Ast. Das gibt eine fette Beule!

Allerdings ist es ein Mythos, dass der Weg vor allem durch den Fluss führt. Man muss zwar einige Male das Ufer wechseln, das geht aber über Steine und Baumstämme ohne Probleme. Außerdem ist das hier ja kein flaches, sandiges Flussbett, sondern ein Wildbach mit Wasserfällen und unzähligen Felsen. Wenn man unbedingt durchs Wasser will, dann eher auf dem Rückweg. Hin kommt Conny jedenfalls sogar komplett trockenen Fußes. Ich leiste mir ein, zwei Fehltritte, wobei das Wasser bei den leichten Wanderschuhen auch nicht weiter stört und der Fuß schnell wieder trocknet.

Höhepunkte am Weg sind die versteinerten Fußabdrücke einer Dinosaurierherde an einer Felswand am rechten Ufer und Kaskaden, die hübsch glitzern, wo die Sonne schon den Canyongrund erreicht. Ansonsten liegt das Tal noch im Schatten.

Nach insgesamt fast drei Stunden erreichen wir endlich die großen Kaskaden, die den Eingang zur Subway bilden. Hier gibt es an beiden Uferseiten Halfpipe-förmige Auswaschungen. Das Wasser fließt sehr flach über die breiten Terrassen aus braunem, glattpoliertem Gestein. Hier muss man aufpassen nicht auszurutschen. Wir entdecken auch die Spalte, durch die das Wasser schießt und von der wir schon tolle Fotos gesehen haben. Diese Spalte ist gut hundert Meter lang.


Nach einer weiteren Biegung stehen wir dann vor der eigentlichen Subway. Wir sind die Ersten hier! Der Anblick entschädigt für die Quälerei der vorherigen drei Stunden. Vorsichtig gehen wir in die Röhre hinein. Eine Wasseramsel scheint hier ihr Revier zu haben und begrüßt uns mit ihrem Gesang. Besonders gut gefallen uns die blau-grün schimmernden Pools voll kristallklaren Wassers.

Sozusagen am Hinterausgang der Subway folgt ein Corkscrew-Canyon. Hier gab es mal ein Seil, an dem man die Felswand hinaufklettern konnte, um an den Wasserfall zu kommen, den wir rauschen hören. Das Seil ist aber nicht mehr da und so führt der einzige Weg durch das tiefe Wasser hinter der Subway. Conny versucht es, steht aber sofort bis zur Hüfte drin. Zum Wasserfall ginge es nur schwimmend, darauf haben wir keine Lust.

Nun erreichen auch der andere Deutsche und der Fotograf die Subway, kurz darauf folgt ein fluchender Amerikaner, der erzählt, dass er fast nicht mehr dran geglaubt hätte, den Weg zu schaffen. Wir räumen die Röhre und setzen uns am Eingang zur Mittagspause in die Sonne.

Gegen halb zwei machen wir uns auf den Rückweg, wobei wir noch eine ganze Weile auf den nun im Sonnenschein liegenden Kaskaden verbringen. Dort stoßen wir auf eine große Jugendgruppe, die begeistert auf dem Hosenboden die Wasserfälle hinabrutscht. So kann man’s auch machen. Von einem weiteren Pärchen abgesehen war’s das mit Besuchern für heute.

Der Canyon liegt jetzt in schönstem Sonnenschein und ist plötzlich zum Leben erwacht. Überall sausen Libellen übers Wasser, Schmetterlinge flattern von Blüte zu Blüte und auch einige kleine Schlangen laufen uns über den Weg.

Am coolsten sind aber die winzigen Frösche, die sich auf den Felsen in der Sonne wärmen. Die Tiere tarnen sich jeweils in der Farbe der Felsen – sitzen sie auf einem roten Stein, schimmert die Haut bronzefarben, auf grauen Felsen nehmen sie eine silberne Farbe an. Lustig.

Wegen der ganzen Tierchen trödeln wir ziemlich herum auf dem Rückweg. Das kalte Wasser macht uns jetzt, wo die Sonne scheint, auch nichts mehr aus. Allerdings merken wir nun doch, dass unsere Kräfte nach den ganzen Touren der letzten Wochen langsam zu Ende gehen. Nachdem ich einige Mal böse abgerutscht und jeweils kurz daran vorbeigeschrammt bin, mir richtig weh zu tun, ist es dahin mit der Trittsicherheit und ich gehe übervorsichtig weiter. Spaß macht das nicht und wir werden mit einigen Kratzern und blauen Flecken für die Subway bezahlen. Diese Wanderung ist unterm Strich die Anstrengendste des ganzen Urlaubs und man muss schon einigen Outdoor-Enthusiasmus voraussetzen, um die Tour weiterzuempfehlen.

Die Krönung ist dann der Ausstieg aus der Schlucht. Dieser bröckelige Weg kommt mir jetzt fast lebensgefährlich vor. Warum tun wir uns das eigentlich an? Und war es bis zum Parkplatz wirklich so weit? Schließlich hören wir aber Autos auf der Straße fahren, wir sind also richtig. Um 16:30 Uhr erreichen wir völlig erledigt den Parkplatz. Mit uns kommt der genauso fertige Amerikaner an, der nur meint, er sei zu alt für so was. Wir auch! Noch nie hat eine eiskalte Cola so gut getan...

Jetzt noch zwei Stunden Autofahrt nach Las Vegas. Ja, sauber! In Hurricane stärken wir uns kurz bei Burger King, dann geht es auf die Interstate 15, diesmal Richtung Süden. Zum Glück kann man hier ziemlich zügig fahren und so erhebt sich bald die berühmte Silhouette der Casinos aus der Wüste. Immer wieder großartig dieser Anblick. Da ja Sonntag ist, hält sich der Verkehr einigermaßen in Grenzen und um 19:30 Uhr (Zeitverschiebung!) fahren wir auf das Parkdeck des Luxor Hotels. Hier wollen wir es uns die nächsten Tage gutgehen lassen.

Zum Glück sind wir drauf vorbereitet, sonst würde uns das Gebimmel der Spielautomaten beim Betreten der Hotellobby sofort wahnsinnig werden lassen. Da muss man halt durch, wenn man nach Las Vegas kommt. Am Airport-mäßigen Check-In läuft alles glatt, nur den Weg zum richtigen Aufzug finden wir nicht gleich. Unser Zimmer ist erwartungsgemäß riesig. Wir haben uns für eine Suite mit Whirlpool entschieden. Das musste zum Abschluss dieser (Hochzeits-) Reise einfach sein! Dazu hat die Hütte ein eigenes Wohnzimmer mit einem zweiten Fernseher. Auch den können wir immer gebrauchen. Nur die Aussicht ist nicht ganz standesgemäß: wir sind im vierten Stock der Pyramide und schauen genau auf einen der seitlichen Türme. Na ja.

Zurück zum Parkdeck müssen wir zum Glück nicht durch das ganze Hotel, der Aufzug setzt uns in der Nähe des hinteren Eingangs ab. Wir bringen unser Gepäck aufs Zimmer und dann nix wie ab in die Wanne...
Unterkunft: Luxor (212 EUR über Expedia) Gefahrene Meilen: 284
Mo 25.09. Las Vegas
In Las Vegas haben wir außer Chillen und Shoppen nichts vor. Das ganze Geklingel und Gedaddel, die Shows und Bars interessieren uns null-komma-null. Ist bestimmt alles superaufregend und so, aber nach den Erlebnissen der letzten Wochen ist einfach der Speicher voll.

Für das Frühstück setzen wir jedenfalls schon mal keinen Fuß vor die Hoteltür: das Pharaos Pheast Buffet sollte eigentlich alle Wünsche erfüllen. Diese Las Vegas-Büffets sind ja immer wie ein Viehtrieb: man wird in einer langen Schlange an einer Kasse vorbeigetrieben (13 Dollar kostet das Frühstück im Luxor), an einen freien Tisch geführt und dann kann man die Futtertröge plündern. Die Auswahl ist zwar reichlich, aber nicht abwechslungsreicher als an den meisten europäischen Frühstücksbüffets. Etwas Fisch und Fleisch hätte ich ja schon erwartet, das gibt es aber nur an ausgewählten Tagen. Geschmacklich ist das Gebotene eher mau, aber das Wichtigste: man wird auf jeden Fall satt!

Derart gestärkt erwacht in uns dann auch gleich wieder die Unternehmungslust und wir machen uns direkt nach dem Frühstück auf zum Shopping. Auf halbem Wege nach Downtown gibt es einen Outlet Mall , den wir noch nicht kennen, weil relativ neu eröffnet. Connys Suche nach neuen Turnschuhen wird allerdings nicht belohnt und wir erstehen nur ein paar Kleinigkeiten. Also fahren wir noch zu dem anderen Mall südlich des Flughafens. Auch hier fällt die Ausbeute nicht besonders groß aus. Immerhin entdecken wir in einem Haushaltswarenladen Bagel-Schneider in verschiedenen Ausführungen. Als große Fans der Kringel-Brötchen können wir die gut gebrauchen.
Den Rest des Tages ist Gammelprogramm angesagt. Wir hängen einfach nur faul auf dem Zimmer ab, besorgen uns zwischendurch was zu futtern im Luxor-eigenen Food Court und abends kommt ja immerhin Monday Night Football mit dem ersten Spiel im wieder eröffneten Superdome von New Orleans. Langweilig wird es also nicht. Außerdem muss noch eine Flasche Wein weg, sonst ist der Koffer zu schwer.
Gefahrene Meilen: 23
Di 26.09. Las Vegas
Jedes Hotel in Las Vegas verfügt ja mittlerweile über mindestens zwei Starbucks, so auch das Luxor. Die morgendliche Schlange davor lässt zwar vermuten, dass spätestens morgen der Weltmarkt für Kaffeebohnen erschöpft sein wird, aber der Service ist fix und die Wahl, dort zu frühstücken, eine gute.
Anschließend erkunden wir ein paar Hotels in unserer Ecke des Strips. Die sind alle über- und unterirdisch und teilweise mit einer Monorail miteinander verbunden, da kann man also schön die Runde drehen. Sehr gut gefällt uns das Mandalay Bay und vor allem das ziemlich neue THE Hotel des Mandalay Bay. Alles etwas gediegener als im Luxor, das aber ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Supernervig sind dort allerdings die Promoter, die einem mit allerlei Lockangeboten ein Time-Sharing-Verkaufsgespräch für ihr neues Ressort südlich von Las Vegas aufschwatzen wollen. Wir sind am Tag davor auf dem Weg zum Frühstück einem von ihnen in die Falle gelaufen, hatten aber alle Angebote höflich abgelehnt und danach einen Bogen um die strategisch geschickt an allen Eingängen positionierten Nervensägen gemacht. Die stürzen sich zum Teil auf Gäste, die noch nicht mal eingecheckt haben und mit ihrem ganzen Gepäck orientierungslos durch die Lobby stolpern. Und immer gehen sie Paare an. Wenn man nicht belästigt werden will, verabredet man sich also am Aufzug und geht getrennt durchs Casino. Unangemessen für ein Hotel ist diese Aktion trotzdem.

Nach dem albernen Excalibur schlendern wir durch das New York New York , in dem wir beim letzten Las Vegas-Besuch ein paar Nächte verbacht hatten. Dann rüber ins riesige MGM Grand, wo wir richtig kommen, um die jungen Löwen in ihrem Glaskäfig beim Spielen zu beobachten. Süß! Nach zwei Stunden Bummeln haben wir erstmal genug gesehen und legen uns im Luxor an den Pool. Der ist nicht besonders aufregend. Zum Schwimmen nicht tief genug und dazu ist das Becken, an dem sonst zwei Wasserfälle plätschern, gesperrt. Immerhin ist diese Ecke recht ruhig, wir finden einen Platz im Schatten und um sich zwischendurch mal zu erfrischen, reicht der Pool allemal. Auffällig ist, dass sehr viele Engländer hier sind. Die sind leicht an den Tatoos und den krebsroten Bierbäuchen auszumachen. Kennen wir von Ibiza.

Abends fahren wir dann nach Downtown, dahin wo die Spielerstadt ihren Urstand feierte. Um die alten Kasinos wie Golden Nugget, Frontier oder Binion’s hat die Stadt vor einigen Jahren eine überdachte Fußgängerzone geschaffen – Fremont Street Experience.

Somit wurde der Verfall der alten Stadtmitte gestoppt und eine neue Attraktion geschaffen, denn das Dach über der Straße ist gleichzeitig der größte Bildschirm der Welt, auf dem zu jede Stunde lustige Animationen laufen. Bei uns war es irgendeine Aliengeschichte – magere Story, aber gute Effekte...

Das Publikum besteht hier hauptsächlich aus Rentnern. Auch im Tony Roma’s, wo wir zu Abend essen. Ein paar Souvenirs erstehen wir noch (unglaublich, was es hier für hässliche Sachen gibt; aber irgendjemand wird sie wohl kaufen), dann fahren wir wieder auf den Strip a.k.a. Las Vegas Boulevard.

Am Treasure Island suchen wir uns einen Platz auf dem Parkdeck, denn wir wollen uns hier noch ein bisschen umsehen. Die ehemalige Piratenshow vor dem Hotel heißt jetzt „Sirens of Treasure Island“ und auf dem Schiff tanzen minimal bekleidete Mädels. Schön anzusehen, aber sinnentleert. Der Gaffer-Andrang am Gehsteig ist beachtlich und wir erhaschen nur das Ende der Show.

Dann wechseln wir die Straßenseite und erkunden das Wynn. Großartig! Die Einrichtung wandelt auf einem schmalen Grat zwischen edel und kitschig, bleibt aber trotz kunterbunter Farben auf der guten Seite. Wir gönnen uns eine aberwitzig große Portion der hausgemachten Eiscreme, bewundern die Deko und beschließen, hier beim nächsten Las Vegas-Besuch abzusteigen.

Die Zeit vergeht wie im Flug, wenn man abends durch die Casinos schlendert und irgendwie ist es bis zum Bellagio, dessen Wasserfontänen wir eigentlich gerne noch sehen wollten, so verdammt weit zu laufen. Am Venetian wechseln wir wieder die Straßenseite und schauen uns noch den „Vulkanausbruch“ vor dem Mirage an. Der beeindruckt uns jetzt aber überhaupt gar nicht, da hätten wir gerne beim nächsten Mal etwas Ausgefalleneres. Dann habe speziell ich keine Lust mehr. Gibt’s den Bellagio-Springbrunnen halt nur vom Auto aus. Cruisen ist ja auch cool. Zurück im Luxor heißt es dann tatsächlich: Koffer packen. Der Urlaub geht zu Ende.
Gefahrene Meilen: 17
Mi 27.09. Las Vegas – Denver - Frankfurt
Man lernt ja jeden Tag dazu. Heute: die Schlange am Starbucks im Food Court des Luxor ist nicht halb so lang wie unten in der Lobby. Mit diesem Wissen dauert die Jagd nach dem Frühstück keine 10 Minuten.
Für 12 Uhr ist unser Abflug angesetzt. Drei Stunden vorher fahren wir den Pontiac bei Alamo auf den Hof. Der Sandhaufen auf dem Rücksitz wird genau so wenig beanstandet wie die fette Staubschicht am Heck. Bei 21.050 steht der Meilenzähler, bei Übernahme waren es 19.065 gewesen. Dazu kommen 1.375 Meilen, die wir mit dem alten Chevy gefahren waren, macht 3.360 Meilen, also 5.376 Kilometer in drei Wochen. So viel fahren wir daheim in drei Monaten...!
Nach fünf Minuten sitzen wir schon im Shuttlebus zum Flughafen. Dort ist das übliche Chaos. Zufahrt und Check-In-Bereich in Las Vegas sind definitiv zu klein. Las Vegas ist der Flughafen mit den meisten An- und Abreisenden in Amerika. Hier steigt kaum jemand um, die Leute fliegen entweder hin oder weg. Wir wollen nicht, müssen aber weg.
Zum Einchecken darf man sich bei United nicht mehr direkt an einem Schalter anstellen. Man checkt sich selbst ein. An einem Automaten. Samt Scannen des Reisepasses. Ich bin ja ein Fan von solchen Automaten, obwohl die Dinger die Jobs vernichten, von denen ich früher selbst einen hatte. Dann muss man sich aber doch wieder anstellen, weil die Airlines den Passagieren offenbar beim Gewicht des Gepäcks nicht ganz trauen. Die Anhänger kommen also wieder am Schalter an die Koffer. Das war’s dann aber immer noch nicht, denn weil wir einen internationalen Weiterflug haben, müssen wir das Gepäck dann noch mal selbst weiter zur Röntgenmaschine schleppen. Kommt mir nicht sehr effektiv vor, das System, aber schließlich werden wir unser Zeug dann doch los.

Das ist alles sehr zügig gegangen bisher und so macht uns auch die gewaltige Schlange vor der Security keine Bange. Flughafenmitarbeiter halten Klemmbretter hoch, auf denen durchsichtige Plastikbeutel kleben, in die man Gels und Flüssigkeiten in Probengröße sortieren soll, damit man sie im Handgepäck mitnehmen darf. Ist seit gestern so, vorher ging hier mit Liquids (außer Babymilch) gar nichts. Aber jetzt haben die FAA und das FBI und Homeland Security und überhaupt alle gemerkt, dass man mit Mineralwasser und Duschgel kein Flugzeug vom Himmel holen kann. Sagt jedenfalls der zuständige Minister. Am End’ interessiert es aber keine Sau, dass Conny eine halbe Drogerie im Handgepäck mitführt. War ja auch schon beim Hinflug egal. Nach 25 Minuten sind wir auch durch die letzte Sicherheitsschleuse.
Jetzt haben wir noch massig Zeit, da führt uns der Zimtgeruch geradewegs in eine Cinnabon Filiale. Genial! In Cinnamon Rolls sehen Conny und ich ja eine gewaltige Marktlücke in Deutschland. Wir können da jedenfalls nie widerstehen. Das perfekte Abschlussessen!

Der Flieger rollt dann sogar überpünktlich vom Gate weg, kurvt aber eine halbe Stunde übers Rollfeld bis sich der Stau an der Startbahn endlich aufgelöst hat. Kennt man ja von Frankfurt. Conny ist da dank ihrer Reisetabletten schon längst eingeschlafen. Der Flug geht über den Grand Canyon und an den schneebedeckten Gipfeln der Rocky Mountains entlang nach Denver. Der Flughafen hier hat die Fläche von Manhattan, lese ich in USA Today. Jeder Airport braucht halt irgendein Superlativ...
Drei Stunden haben wir Zeit bis zum Weiterflug nach Frankfurt. Mit einer U-Bahn fahren wir ins richtige Terminal, ich haue mir den Bauch mit Chicken Wings von KFC voll (Conny holt diese Übung später mit einer Portion Orange Chicken von Panda Express nach), checke im Internet die Champions League Ergebnisse von vor einer halben Stunde, kaufe noch ein paar Bücher und melde uns bei der Einreisebehörde ab. Auch das geht jetzt an einer Maschine: man hinterlässt noch mal Fingerabdrücke und ein nettes Foto, scannt den Pass und dann bekommt man eine Quittung ausgespuckt. Damit sind wir offiziell jenseits der Grenze. Den bei der Reise in den Ausweis getackerten grünen Beleg muss man aber immer noch abgeben, nämlich bei der Fluggesellschaft. Sonst: Guantanamo. Mindestens.

Lufthansa fliegt von Denver die wahrscheinlich älteste 747 der ganzen Flotte. Von außen wie innen wirkt die Maschine doch etwas verwohnt. Liegt wahrscheinlich daran, dass sie die einzige Fluggesellschaft auf dieser Strecke ist. Wir haben eine Zweierreihe recht weit hinten reserviert. So stört man wenigstens niemanden beim Aufstehen.
Dass wir nicht mit einer US-Airline fliegen, merken wir spätestens nach dem Essen, als die Gänge plötzlich vor Leuten wimmeln, die aufs Klo gehen oder ihre Mitreisenden drei Reihen weiter hinten besuchen. Streng verboten solche Zusammenrottungen in amerikanischen Fliegern. Hier ist das ganz entspannt. Nicht ganz so entspannt ist der kurze Schlaf in so einem Economy-Sitz, aber die Nacht geht auch vorbei und um kurz nach 11 Uhr landen wir mit etwas Verspätung (wegen Nebels) in Frankfurt.
Durch die Baustelle schlängeln wir uns Richtung Passkontrolle und Gepäckausgabe. Unsere Taschen und Koffer kommen mit als Erste raus, um 11:59 Uhr sitzen wir in der S-Bahn Richtung Mainz.
Fazit
Die Reise war ein Traum, die Hochzeit wunderschön, die Eindrücke gewaltig! Die Dimensionen der Landschaft im Südwesten der USA überwältigen den Reisenden aus dem dicht besiedelten Europa einfach. Und trotz der großen Entfernungen haben wir eine unglaubliche Vielfalt von Landschaften erfahren. Gut getan hat auf jeden Fall die Einsamkeit, die Ruhe in den abgelegenen Nationalparks, auf den ausgedehnten Wanderungen. Teilweise waren die sehr ehrgeizig gewählt, aber wir haben alle Strecken bewältigt und alles gesehen, was wir uns vorgenommen hatten – vom Half Dome bis zur Subway.
Unsere Neugier ist damit aber nicht gestillt, eher noch angefacht. Um Moab warten noch tausend Aktivitäten auf uns, auch Page wollen wir definitiv wieder besuchen.
Carmel war wunderschön, diesen Ort werden wir für immer im Herzen tragen. Die Gegend um Big Sur bedarf auf jeden Fall weiterer Besuche.
Mit drei Wochen voller Action war aber auch das Maß voll bei uns. Das merkten wir bei unseren letzten Touren im Zion. Nach so einem Programm müsste man sich eigentlich noch eine Woche zum Urlaub vom Urlaub an einen Karibikstrand legen. Vielleicht beim nächsten Mal...
 
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