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Hattingen

Die Stadt Hattingen liegt im Kreis Ennepetal südwestlich von Bochum
 im Ruhrgebiet und hat für einen Tagesausflug mehr als genug zu bieten:
hattingen
Neben 3 Burgen (Isenburg, Blankenstein, Haus Kemnade)
locken historische Ortskerne in Hattingen „downtown“ und Blankenstein
 sowie die Henrichshütte, ein Industriemuseum und Teil der Route Industriekultur.

Link zu Wikipedia
Wikipedia-logo_BWb 
http://de.wikipedia.org/wiki/Hattingen
 

Link zur Offiziellen Webseite von Hattingen

http://www.hattingen.de/

 

 

Die Anfahrt erfolgte recht unspektakulär über die A40 und B51.

 

Geparkt habe ich am Park-and-Ride der S-Bahn-Haltestelle
 „Hattingen Mitte“ (Tagesticket 2,50 €)
 und bei herrlichem Wetter bin ich erst mal
ein wenig außerhalb der Stadt gewandert
 (Wanderung Nr. 23 aus dem Kompass-Wanderbuch Ruhrgebiet West).

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Man steigt zunächst über den Westfalenwanderweg
 hinauf auf den Schulenberg mit seinem Ausflugslokal/Tagungsstätte
 und erhält erste Aussichten auf die Stadt.

 

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Vorbei am Bismarckturm geht es auf dem Ruhrhöhenweg zum Homberg.

 

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Die Blicke auf die Ruhr waren ganz nett...

 

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...die Wanderung auf diesem Abschnitt aber leider nicht: der
Orkan Kyrill hatte einiges an Schäden angerichtet, teilweise waren
 Wege gesperrt oder es gab keinen Markierungen mehr,
 da alle Bäume fehlten. Ich musste tatsächlich einen Spaziergänger
um Rat fragen, der mir dann den Weg rauf zur Isenburg erklärt hat.

 

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Der Weg führte steil abwärts und ebenso
steil wieder hinauf zur Ruine der Isenburg
(12./13.Jahrhundert) mit dem 1858 erbauten
Haus Custodis (jetzt teilweise Museum).

 

Die Ruine inkl. dem „Neubau“

 

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Die Ausblicke auf die Ruhr waren klasse.

 

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Der Weg ging wieder hinunter zur Ruhr
und den Leinpfad entlang zurück nach Hattingen.

 

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Die Ruhr führte m.E. relativ viel Wasser.

 

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Vorbei an der Birschel-Mühle....

 

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...und dem Hattinger Bahnhof erreichte ich wieder meinen Ausgangspunkt.

 

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Insgesamt sollen es nach Planung rund
13 km Wegstrecke gewesen sein –
für die ich 3 Stunden gebraucht habe.

 

Der anschließende Rundgang durch den
 historischen Ortskern von Hattingen mit
seinen zahlreichen Fachwerkhäusern
rund um die St. Georgs-Kirche ist sehr empfehlenswert.

Auf dem Weg von der S-Bahn-Haltestelle zur
 Innenstadt gibt es ein Visitor Center,
 an der man sich mit Informationsmaterial zum Rundgang eindecken kann
 (ich empfehle das Buch „Schönes NRW“ von der WAZ-Mediengruppe,
insbesondere wenn man sich für noch mehr historische
Stadt- und Ortskern


in NRW interessiert)

wir in nrw1 


Altes Rathaus

 

St. Georgs-Kirche

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Hier erkennt man den schiefen Turmhelm

 

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Häuser rund um den Kirchplatz

 

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Kuhgasse

 

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Haus Steinhagen 6-8

 

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Reste des Bruchtorturms und der ehemaligen Stadtmauer

 

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Das eigenwillige Bügeleisenhaus

 

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Haldenplatz

 

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Zollhaus

 

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Daneben gibt es noch eine ganze Anzahl weiterer
alter Fachwerkhäuser zu besichtigen; man
sollte sich schon eine Stunde für den Rundgang Zeit nehmen.

Nach einer Mittagspause bin ich weiter zur Henrichshütte gefahren.

Dieses traditionsreiche Hüttenwerk von 1854 ist seit
1989 ein Industriemuseum und einer der Ankerpunkte
der Route Industriekultur.
 Früher wurden hier Erz und Kohle gefördert -
Koks, Eisen und Stahl produziert, gegossen, gewalzt, geschmiedet und bearbeitet.

 

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Zu diesem Thema finde ich den „Industriekultur Ruhrgebiet Atlas“
 ganz gut, in dem alles Wesentliche aufgeführt und erklärt wird und
der auch eine ganze Reihe von Kartenmaterial enthält.

 
Atlas 

Erschienen bei dem Klartext Verlag
Artikel-Nr. 50082681


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Die Hüttenwerke prägten die Stadt (10.000 Arbeitsplätze)
und standen für Aufstieg, Blüte und Niedergang
der Industrie an der Ruhr. Nach der Stilllegung
1987 wurde die Anlage teilweise demontiert und nach China verfrachtet.

Man kann die Anlage ganz gut selber erkunden –
es werden auch diverse Führungen und Touren angeboten.
Der Eintritt beträgt 2,40 €.

Gasgebläsehalle

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Bahnsteig

 

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Übergabestation

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Erzbrücke

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Möllerung

 

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Hochofen III

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Ein Aufzug führt auf verschiedene Ebenen des riesigen
Hochofens und von oben hat man einen Superblick
 auf das Hüttenwerksgelände.

 

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„Nicht für China“ - Aufkleber vom „Hüttenkampf“,
aber auch der erbitterte Wiederstand der Bevölkerung
 konnte die Demontage und Abtransport vieler
Werkstätten nach China nicht verhindern.

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Gießhalle

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Ich fand die Ausstellung sehr interessant und gerade
 für einen Laien wie mich wurde durch diverse Schautafeln
 und elektronische Vorträge einiges zum Thema Kohle und Stahl erklärt.

Von der Henrichshütte ist es nur eine kurze Fahrt zum Ortsteil Blankenstein,
der mit einem weiteren historischen Ortskern lockt.

Link zu Wikipedia
 http://de.wikipedia.org/wiki/Hattingen-Blankenstein

Der mittelalterliche kleine Ort hoch
über der Ruhr wurde in den letzten Jahren stark verkehrsberuhigt und renoviert.
 Neben der Burg Blankenstein aus dem 13. Jahrhundert gibt es
einige weitere alte Gebäude.

Die kath. Kirche am Marktplatz...

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...und andere Gebäude mit Bruchsteinfassade – hier u.a. das Stadtmuseum.

 

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Die Burg Blankenstein, von der außer der Burgmauer
und dem Torturm nur noch Grundmauern erhalten sind.

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Vom Turm hat man einen schönen Blick auf das Dorf...

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...und die Umgebung.

 

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Im Hintergrund der Kemnader See und das Haus Kemnade,
welches mein nächstes Ziel sein wird.

 

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Haus Kemnade ist eine Wasserburg aus dem 17. Jahrhundert.

Link zu Wikipedia
 http://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Kemnade

 

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Nach einem Blick auf den Kemnader See ging es
über die A43/A40 wieder zurück an den Niederrhein.

 

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Diesen Tagesausflug kann ich wirklich empfehlen und auch
dank des tollen Wetters hat es mir ausgesprochen gut gefallen.

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