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wasser_05


NEW ENGLAND 2008



Do 25.09.2008, 1.Woche, 1.Tag, Berlin – Scranton

Renate bringt uns nach Tegel. Um sieben sind wir da.
Halten gleich am richtigen Gate 5.
Als wir reinkommen, fängt Continental
gerade mit dem Einchecken an.
Es gibt noch keine Schlange und wir sind sofort als erste dran.
Wenn das kein guter Anfang ist.
Sitzplatzwechsel ist leider nicht mehr möglich.
Unsere seit Februar reservierten
 Gangplätze bekommen wir natürlich.
Die verbleibende Zeit nutzen wir für
 ein ausgiebiges Frühstück im Take Off Bistro
im zweiten Obergeschoß neben dem Tower.
8:30 gehen wir zum Boarding.
Die Sicherheitskontrollen halten sich in Grenzen.
Da die Maschine schon verspätet gelandet ist, dauert’s
bis halb zehn bis mit dem Einsteigen begonnen wird.
Wir belegen unsere Sitze 20C und D. Bei der 3 – 3 – Bestuhlung
haben wir uns wieder für Gangplätze entschieden.
Die Boing 757-200 macht nicht den neuesten Eindruck,
bietet aber auch in der Economy erstaunlich viel Beinfreiheit.
175 Leute haben hier Platz, eigentlich eine recht kleine Maschine.
Da der Platz neben mir frei bleibt, kann ich sogar die Ellbogen ausfahren.
Um zehn hebt Continental 97 mit 25 min Verspätung ab.


Continental-Airline-Flug zu dem Newark Liberty International Airport


Ein paar Minuten später sind wir über den Wolken
und vermissen somit auch keinen Fensterplatz.
Uhren umstellen von 10:00 auf 4:00.
 Recht schnell gibt’s Food and Drink.
Chicken mit Nudeln oder Beef mit Kartoffelpüree.


Airline Food and Drink


Getränke kann man ordern,
so viel man will. Alkoholika kosten 5$ per Drink.
Auf einer Continental Serviette finden wir
 den Spruch des Tages: work hard, fly right!
TV Monitore gibt’s über jeder dritten Reihe.
Drei Spielfilme werden gezeigt, Ton auch in Deutsch.


Airline Continental


Uns fällt auf, dass bei amerikanischen Airlines
 mehr männliche Stewards als sonst arbeiten.
Unsere sind offensichtlich sogar hetero.
Nach dem Essen beneiden wir alle,
 die wie auf Befehl schlafen können.
Getränkeversorgung ist super.
Es vergeht keine halbe Stunde,
wo kein Wasser oder Orangensaft angeboten wird.
Etwa um elf werden die grünen Formulare
für visafreies Einreisen in die USA ausgegeben.
Sofort ist eine merkliche Unruhe im Flieger zu spüren.
Wir haben uns im Laufe der Zeit genug leere Formulare besorgt.
Die füllen wir immer schon zu Hause aus
und nehmen die ausgeteilten fürs nächste mal mit.
Um zwölf gibt’s noch mal einen warmen Imbiss,
begleitet von heftigen Turbulenzen.
Dann beginnt der Landeanflug und um 12:40 setzen wir,
 von Süden kommend auf.
Der Newark Liberty International (kurz EWR)
 wird zu 80% von Continental beherrscht.
Ab jetzt geht alles außergewöhnlich schnell.
Bei der Imigration sind so viele Schalter offen,
dass sich keine Schlangen bilden können.
In drei Minuten sind wir durch.
Die Koffer sind auch schon auf dem Band.
Beim Zoll werden wir raus gewunken.
 Die Koffer werden nochmals durchleuchtet.
Dauert aber nur wenige Minuten.
Um vom Terminal C zum Mietwagen Office zu kommen,
 nutzen wir den Airtrain.
Eine kleine Magnetbahn, die Ständig hin- und herpendelt.
Kurz danach sind wir bei National.


 

kein urlaub ohne holiday autos



Wir sind die einzigen.
Zeigen unseren Voucher.
Beim Unterschreiben des Vertrages fällt mir auf, dass die
Nationalistin als Abholzeit 8 am eingetragen hat.
Es ist aber 1:30 pm. Oh sorry, Sir!
Nicht, dass wir beim abgeben nachzahlen dürfen.
Im Parkhaus gibt’s keine Choiceline.
Der uns empfangende Mitarbeiter
will unseren Contract sehen
 und weißt uns einen Toyota RAV4 zu.
Ich sag, dass ich lieber ein US-Car hätte.
Er: Welchen denn? Ich: Welchen kann ich denn haben?
Er: Take what you want!
Es stehen sieben Autos im National Bereich des Parkhauses.
Zwei Chevie Uplander mit je sieben Sitzen,
ein riesiger Toyota 4Runner,
der RAV4, ein KIA Carneval,
ein Chrysler Pacifica und ein Chevrolet Equinox.
Wir entscheiden uns für den letzteren.
8.000 Meilen auf dem Tacho,
bourdeauxrot und Lederausstattung.
Da wir diesmal keine Offroad-Touren vorhaben,
 ist die fehlende HC nicht so wichtig.
Beim losfahren merk ich, dass der Tank leer ist.
Das erledigt ein Mitarbeiter blitzschnell.
Das Navi findet erstmal keinen Satelliten.
Also erstmal „frei Hand“ über
 Interstate 78, Highway 24 zur I-80 west.
Klappt auch ohne Probleme.
Irgendwann unterwegs hat
 Tomtom doch noch was im Himmel entdeckt.
Schnell lassen wir den
 hektischen Großraum New York hinter uns.
Bei der Delaware Water Gap verlassen wir
auf dem Christoph Columbus Highway den State New Jersey
und fahren nun durch Pennsylvania.


Pennsylvania_Welcomes-You


Die Landschaft ist mittelgebirgig.
In Mt. Pocono gibt’s einen Stopp am Walmart.
Wir kaufen alles nötige, außer Alk.
Der ist in Pennsylvania nur in Licoerstores zu bekommen.


05 IMG_9342

Zur Stärkung gibt’s bei Subway ein Chicken Teryaki Sandwich.
Um fünf kommt Scranton in Sichtweite und einige
 Minuten später sind wir an unserem Days Inn.
Sieht nicht annähernd so neu aus wie im Internet. Aber sauber.
Beim Store nebenan gibt’s noch
Wine und Beer, bei Wendys Abendessen.
Dann werden übers recht lahme Internet Grüsse
 von der erfolgreichen Ankunft nach Hause geschickt.
Dazu werden „waschbecken-eiswürfelgekühlte“
Buds gezischt und um neun ist finito.

Gefahrene Meilen / Kilometer:  160 / 258

Übernachtung:  days inn, scranton, pennsylvania $61   **



Fr 26.09.2008, 1.Woche, 2.Tag, Scranton – Niagara Falls

Halb fünf sind wir wach. Alles andere hätte uns auch überrascht.
Die beiden Queensize Beds waren gut und ruhig war’s auch.
Bis halb sechs wird die Zeit mit Internet und Tagebuch vertrödelt.
Dann gibt’ Cafe-Muffins-Bagel to go.
Um sechs sitzen wir im Dennys auf der
 Anhöhe nördlich von Scranton
und haben einen schönen Blick über die Stadt.
Leider bei Regen.
Nach langem Frühstück geht’s auf die Interstate.
Leider steh ich mit dem Satellitenradio auf Kriegsfuß.
Bei XM kommt nur ein Sender und der bringt
ununterbrochen Sportmeldungen.
Jeder Suchlauf endet unweigerlich
 im FM-Frequenzband.
Werd’ ich demnächst mal bei Chevrolet ran fahren.
Wir fahren nordwärts und erreichen
nach kurzer Zeit den State New York.
In Binghampton verlassen wir die Autobahn und fahren
jetzt auf gut ausgebauten Highways in Richtung Westen.
Seit unserem Start heute früh in
 Pennsylvania ähnelt die Außenwelt einer Waschküche.
Teilweise ist die Sichtweite unter 50 m.

 



In Elmira halten wir bei einem GM-Store.
Ich will endlich wissen, wie das Radio funktioniert.
Das sofort zu Hilfe eilende Chevrolet-Team
braucht bloß 10 s an den Knöpfen zu spielen
um dann festzustellen, dass es nicht gehen kann.
National müsste es frei schalten lassen
und dafür Gebühren bezahlen.
Somit bleibt’s bei AM und FM, es gibt schlimmeres …
Halb zwölf verlassen wir den Highway und Tomtom
 führt uns eine halbe Stunde
über abenteuerliche Nebenstrassen
zum Letchworth State Park.


letchworth state park entrance


Bis kurz vor dem Parkeingang gibt es keinerlei Hinweise.
Vielleicht auch eine Erklärung, warum es hier so leer ist.
Wir zahlen die 6$ Eintritt und fahren erstmal zum Visitorcenter.


letchworth state park entrance visitor center


Danach machen wir uns auf den Weg zu den Lower Falls.


letchworth state park Lower Falls


letchworth state park Lower Falls _


Genesee River


Hier sieht man sehr schön den Anfang des Canyons,
 den der Genesee River in das Schiefer Gestein gefräst hat.


4- pano letchworth


Anschließend folgen Besuche der Upper und Middle Falls.


Letchworth_State_Park_Lower_Falls_Upper


Letchworth_State_Park_Lower_Falls_Upper_1

Der letztgenannte ist für uns der Schönste.


Letchworth_State_Park_Lower_Falls_Middel


Letchworth_State_Park_Lower_Falls_Middle_Falls


Warum die Amis den Letchworth mit dem Beinamen
 „Grand Canyon of the East“ betiteln,
können wir nicht ganz nachvollziehen.
Der ganze State Park ist echt sehenswert
und wer die Niagaras von Osten anfährt,
sollte die Schlaufe unbedingt mit einplanen.
Auch Leute, die nicht die großen Wanderungen machen,
 sind hier gut aufgehoben.
Man kann zu fast allen Aussichtspunkten
bis zum Schluss mit dem Auto fahren.
Andererseits gibt’s Hiking Trails in allen Längen zur Genüge.
Die Treppe zu den Lower Falls hat 130 Stufen
und da wird schon ausdrücklich darauf hingewiesen,
dass man sich genau überlegen sollte,
ob man es schafft auch wieder hoch zu kommen.


 




Allerdings sollte man die Ruhe mögen,
denn überlaufen ist es hier auf keinen Fall. Uns war’s recht.
Nachdem wir hier etwa zwei Stunden verbracht haben,
lassen wir uns vom Navi quer durchs Hinterland zum Eriesee führen.
Das ist sehr interessant, weil man so auch
Einblicke ins normale Landleben im NY-State bekommt.
Manche Orte sind echt schmuck rausgeputzt, andere eher nicht.
Etwa halb drei sehen wir die Silhouette von Downtown Buffalo.
Die Interstate bringt uns am Niagara River
 entlang zur amerikanischen Seite der Falls.
3,75$ Brückenzoll, dann stehen wir an der Grenzstation.
Das Officer-Girl mit Zahnspange und
Schussweste stellt uns geduldig einige Fragen,
knallt dann diverse Stempel in die Pässe
 und wünscht uns eine gute Zeit in Canada.


 

Navigon



Schnell finden wir unser Quartier, das Quality Inn Cliffton Hill,
direkt hinterm Skywheel-Riesenrad.
Wir bekommen ein Zimmer im 200er Wing.
Die Anlage ist riesig und sold out.
Gut, dass wir schon vorher gebucht hatten.
Nach einem kurzem Snack an einer
 der vielen Fressbuden geht’s zu den Fällen.
Drei Minuten Fußweg und wir sind da.
 Und haben zum ersten Mal richtig Pech.
Direkt vor uns macht die
 Ticket-Station für die Maid of the Mist dicht.
Es ist 15:40 und sie meinen,
 dass morgen auch noch ein Tag sei.
Wir gehen gemütlich die Promenade
auf der kanadischen Seite entlang und machen unzählige Fotos.
Trotzdem die Fälle in einen riesigen Rummelplatz
 eingebettet und von Hotels und Casinos umzingelt sind,
ist es unglaublich beeindruckend hier zu stehen.


Niagara_Falls


Noch nie haben wir solche Wassermassen zu Tal stürzen sehen.
Von den Horseshoe Falls geht es zum Skylon Tower.
Die Tickets haben wir vorher online erworben.
Gab noch einen kleinen Rabatt.
Mit dem Außenlift geht’s in die Höhe.
Oben angekommen, kann man auf einem
grobmaschig vergitterten Panoramadeck
den 360° Blick auf die gesamte Area genießen.


Skylon_Tower


Im Norden reicht die Sicht bis nach Toronto.
Sehr schön kann man den Flusslauf des Niagara,
 die beiden Fälle, Goads Island und Cliffton Hill bewundern.


Niagara_Falls_1


Niagara_Falls_2


Nach einer halben Stunde sind wir durchgefroren genug,
um uns wieder nach unten bringen zu lassen.
Etwa halb sieben wird es dunkel.
Der Hunger führt uns ins „New York China Restaurant“.
Ich mach den Fehler, auf die Frage
 „Spicy?“ mit „Oh Yeah!“ zu antworten.
Das Essen ist für mich schlicht mehrere Levels to hot.
Die Kellnerin hat schnell ein Einsehen und wechselt
 auf meinen Wunsch das Gericht auf „moderate“.
Genießen kann ich nichts mehr.
Die Geschmacksnerven sind betäubt…
Nach dem Essen gehen wir nochmals zu den Fällen.
 Mittlerweile hat es wieder begonnen zu regnen.
Nach einem langen Spaziergang an der Promenade,
stöbern wir noch durch die Souvenirstores
und sind nach zehn etwas fußlahm wieder am Quality Inn.
Nach dem Duschen pennen wir beide vorm TV ein.
Quality Inn ist eine gute Adresse. Nicht zu teuer,
 Free Parking und alles in Gehweite.

Gefahrene Meilen / Kilometer:  341 / 549

Übernachtung:  quality inn, niagara falls, ontario $89   **


 




Sa, 27.09.2008, 1.Woche, 3.Tag, Niagara Falls – Toronto

Wir schlafen bis halb sieben.
Eine halbe Stunde später
 sitzen wir im Dennys zum Frühstück.
Hier in Canada, haben wir den Eindruck,
 dass alles deutlich teurer ist.
Kein Grand Slam für 5,99, alles über 10$.
Ob es an Canada oder an der
Sightseeing Area liegt, wissen wir nicht.
So kostet unser ausgiebiges Breakfast heute 33$.
Geschmeckt hat’s trotzdem.
Um acht sind wir wieder im Hotel u
nd machen uns fertig für die mistige Maid.
9:45 soll die erste Tour starten.
Weil wir in der zu erwartenden Schlange
 ziemlich weit vorn sein wollen,
sind wir zehn nach acht am Ticket-Verkauf.
Hier erwartet uns eine Menschenmenge,
mit der wir nicht im Entferntesten gerechnet hatten.
Das Ende der Schlange ist etwa in Höhe der Fußgängerampel.
Der Imbissverkäufer meint, dass wir mit etwa
drei bis vier Stunden Wartezeit rechnen müssen.
Da haben wir absolut keine Lust drauf. Schade!
Also machen wir einen erneuten Spaziergang
bis zu den Horseshoe Falls
und verabschieden uns auf diese Art von den Fällen.


Niagara_Falls_3


Irgendwie kommt es uns vor,
als wenn heute entschieden mehr Wasser fliest als gestern.
Vielleicht liegt’s an dem ergiebigen nächtlichen Regen,
vielleicht auch an der Wasser-Regulierung.
Heute ist schließlich Samstag.
Halb elf checken wir aus.
In der Lobby gibt’s noch einen Blick
 ins Internet und ich freu mich
über die zahlreichen Geburtstagsglückwünsche.
Pünktlich zur Abreise fängt es wieder an zu regnen.
Auf dem Weg nach Toronto machen wir unterwegs einen Tankstop.
Für das billigste Regular werden
1,09 Canadian-$ per Liter aufgerufen.
 Die Umrechnerei ersparen wir uns.
Getankt werden muss so oder so.
Die Speedlimits hier in Canada sind in km/h angegeben.
Glücklicherweise hat der Chevie
eine entsprechende zusätzliche Skale auf dem Tacho.


Bridge-Toronto


Analog zum Regen nimmt
auch die Verkehrsdichte auf der Autobahn zu.
Dank mehrerer Staus brauchen
wir fast drei Stunden für die recht kurze Strecke.
Als wir in Toronto ankommen,
öffnet Petrus alle Pforten.

regen_1

Toronto_Skiline

Das Navi führt uns zu unserem von
priceline zugewiesenem Hotel in Downtown.
Halb drei sind wir am Sheraton,
einem 5 Sterne Klotz mit zehnmal so vielen Etagen.
Erstmal ziemlich frech im einzig noch
 freien VIP Bereich geparkt und zur Reception.
Wir bekommen einen Room mit zwei
Queensizebeds im 24.Floor mit Blick aufs alte Rathaus.
Free Parking ist hier natürlich ein Fremdwort.
Die Differenz zwischen öffentlichem Parkhaus
ein paar Strassen weiter und Valet Parking ist nicht so riesig.
Da ich heute Geburtstag hab,
machen wir einen auf Großkotz
 und lassen unseren Wagen parken.
Das Zimmer ist große Klasse.
Der einzige Mangel ist das kostenpflichtige W-Lan.
15$ wollen sie für einen Tag haben.
Im Lobby-Bereich ist es gratis.
Nach Siesta und frisch machen wollen wir zum CN-Tower.
 Der Regen hat etwas nachgelassen.
Da das Hotel mitten in der City liegt,
 können wir alles zu Fuß erreichen.
Um fünf sind wir am Turm und müssen feststellen,
dass die obere Hälfte in den
 tief hängenden Wolken verschwindet.
Die ebenfalls im Vorfeld online
erworbenen Tickets gelten auch morgen noch
und da ist wieder besseres Wetter angesagt.
Also werden wir morgen noch mal hier aufkreuzen.
Auf dem Rückweg verlaufen wir uns
 mehrmals im Underground von Downtown Toronto.
Die ganze Innenstadt ist mehrgeschossig unterkellert.
Man kann kilometerweit von einer
 Tower Plaza zur nächsten wandern.


Downtown_Toronto


Dabei bleibt der Orientierungssinn auf der Strecke.
Halb acht sitzen wir im
„Little Anthony“ in der Richmond Street.
Hier gibt’s nicht unleckeres
Canadian Draftbeer und Fetucino Primavera.
Ich war so klever, ein weißes T-Shirt
zum Tomaten-Bandnudel-Gericht anzuziehen …


Toronto__


Halb zehn sind wir abgefüllt wieder im Sheraton.
 Kaum in der waagerechten, fallen auch schon die Augen zu.
Fazit: Stadtrennerei geht uns beiden mehr als Wandern auf die Knochen!

Gefahrene Meilen / Kilometer:  99 / 159

Übernachtung:  sheraton center, toronto, ontario $81   ****


 




So, 28.09.2008, 1.Woche, 4.Tag, Toronto

Schlafen bei geöffnetem Fenster
hat gut funktioniert im 24.Stock.
Geweckt werden wir von einem
 unbeschreiblichen Massenauflauf direkt an unserem Hotel.
Heute findet der Toronto Waterfront Marathon statt.
Start ist direkt unter unserem Fenster.


Toronto_Waterfront_Marathon


Als ich halb sieben das erste Mal wach bin,
sind schätzungsweise 10.000 Menschen versammelt.
Eine Stunde später zum Start sind es mindestens doppelt so viele.
Wir suchen uns in der Nähe ein kleines Bistro
 und bekommen dort für 10$ zwei Breakfasts.
Die morgendlichen Regenwolken verziehen
 sich schnell und schon um neun ist schönster Sonnenschein.
Gut, dass wir die CN-Tour auf heute verschoben haben. Also nix wie hin.
Den Weg kennen wir schon, in 15 min sind wir da.


CN-Tower


So früh am morgen gibt’s so gut wie keine Schlangen.


CN-Tower_1


Bei den Sicherheitskontrollen geht
 es zu wie auf einem Flughafen.
Auf der Suche nach Sprengstoff werden wir abgepustet.
Der Lift bringt uns mit
High Speed zum Look Out Level, in 370 m Höhe.
Imposant, wie man von hier Toronto,
den Lake Ontario und die gesamte Area überblicken kann.


Blick_vom_CN_Tower


Wir gehen die Treppe runter zur eigentlichen Attraktion,
 dem Glass Floor.


Glass_Floor_CN_Tower


Es ist schon ein mulmiges Gefühl,
wenn man auf dem Glasboden steht.


Glass_Floor_CN_Tower._1


Anschließend fahren wir noch etwa 80 m höher zum Skypod,
der momentan höchsten Aussichtsplattform der Welt.
Hier auf 450m Höhe gibt’s noch mal einen 360° Panoramablick.
Das Wetter lässt heute Sichtweiten bis etwa 30 km zu.


Skypod_CN_Tower


Bei besseren Bedingungen kann
 man bis zu den Niagara Falls kucken.
Die Stunde Aufenthalt über der Stadt hat uns sehr gut gefallen.
Ist nicht gerade billig, aber die 27$ sind es uns wert.


CN-Tower_2


Wieder unten ist so schönes Sonntagswetter,
 dass wir beschließen zur Waterfront zu gehen.
Der Marathon ist schon durch und es ist wieder Ruhe eingekehrt.
Nachdem wir uns gesonnt und Möwen gefüttert haben,
machen wir eine Bootstour zu den Toronto Islands.
Die Harbor-Star bietet 50 Leuten Platz, etwa 20 sind an Bord.


Bootstour_Toronto_Islands


Die Fahrt durch die Hafenbucht und
 die Toronto Islands genießen wir sehr.
Der rückwärtige Blick auf Downtown Toronto ist großartig.


Downtown_Toronto_1


Angenehm überrascht sind wir,
wie schnell man hier die Großstadthektik verlassen kann.


Toronto_1


Toronto_2


Toronto_3


skyline_toronto


Nach der Tour nehmen wir einen Snack am Pier 4
und verbringen nochmals eine Stunde in der Sonne.


Toronto_Pier_4


Wir denken beide, wie schön es jetzt wäre
 bei der knalligen Sonne irgendwo am Pool zu liegen.
Da fällt uns ein, dass das Sheraton
ja angeblich auch eine Pool-Landschaft bieten soll.
Also mal kucken.
Halb zwei sind wir wieder da und richtig,
 auf dem Hotel gibt’s einen Garten mit tropischen Gewächsen,
beheiztem Innen- und Außenpool,
Hot Tube und Wellnessbereich.
Alles ohne zusätzliche Kosten
 im Zimmerpreis inklusive.
Wir verbringen die nächsten drei Stunden
mit schwimmen, sonnen und relaxen.
Danach gibt’s Online-Grüße nach Hause
und anschließend meldet sich der kleine Hunger.
Da uns die gestrige Rennerei zwischen
 den Hochhäusern nicht so lag,
versuchen wir es heute mal
in der Queen Street West.
Das ist mehr eine Szene Gegend,
 wo viele Studenten und Aussteiger anzutreffen sind.
Erinnert uns ein bisschen ans Castro-Viertel in San Francisco.

lol
Laden_Queen_Street_West


Nachdem wir eine Weile rumspaziert sind,
 landen wir im HOSU,
einem japanisch-koreanischen Bistro Restaurant.
Das Essen schmeckt super und ist preiswert.
Danach schlendern wir noch durch die Stores
und sind halb zehn völlig platt wieder im Hotel.

Was ist uns an Toronto aufgefallen?
Leider gibt’s auch hier viele Obdachlose.
Für uns wird es wohl immer ein befremdender Anblick sein,
morgens um auf dem Gehsteig schlafende Menschen zu gehen.
Andererseits ist die City voll mit young people aus aller Welt.
Hat wahrscheinlich was mit den vielen Unis und Hochschulen zu tun.
Es gibt haufenweise in der Öffentlichkeit
 rauchende Menschen.
In den USA eher die Ausnahme.
Und es gibt kubanische Zigarren zu kaufen,
offiziell und nicht nur unterm Ladentisch.

Noch ein Wort zu unserem Hotel.
Aufgrund des Marathon-Weekends
waren die Übernachtungspreise jenseits von gut und böse.
Als Roomrate war an der Lobby 289$
 angezeigt, wenn noch was frei gewesen wäre.
Unser Priceline-Gebot war 60$.
 Da ließen sich auch die Kosten für Valet-Parking verschmerzen.

Toronto hat uns gar nicht so schlecht gefallen.
Generell können wir aber behaupten froh zu sein,
nach zwei Tagen die Großstadt wieder verlassen zu dürfen.
Wir freuen uns auf die kommenden Tage in der Natur.

Gefahrene Meilen / Kilometer:  0 / 0

Übernachtung:  sheraton center, toronto, ontario $81   ****


 




Mo, 29.09.2008, 1.Woche, 5.Tag, Toronto – Lake Placid

Um sieben stehen wir auf,
 packen unseren Kram und sind um acht bereit zum Outcheck.
Vom Room aus rufen wir beim Valetparking an.
Als wir unten ankommen, wird unser Chevie vorgefahren.
Wir brauchen etwa 20 min um durch den
Downtown-Stau zur Autobahn zu kommen.
Dann geht’s nordostwärts
durch diverse Vororte Torontos bis nach Ajax.
Breakfast gibt’s heute bei Mac Doof.
Wir sind angenehm überrascht,
der Cafe wäre in den USA als super strong deklariert.
Immer am Ufer des Lake Ontario
entlang führt uns der Highway 401 ostwärts.
Eine ziemlich eintönige Strecke.
Tempomat auf 100 einstellen und versuchen, nicht einzuschlafen.
Die erste Bridge to USA lassen wir rechts liegen.
Bei Prescott verlassen wir schließlich die 401.
Drei Minuten später über queren wir auf der Odgensburg – Prescott - Bridge,
deren Fahrbahn aus Lichtgitterrosten besteht,
den St. Lorenz Strom.


Odgensburg_Prescott_Bridge


Dafür sind 3,75$ zu löhnen.
 Direkt anschließend kommen wir zur Grenzstation.
Es bildet sich eine kleine Schlange, aber nach 20 min sind wir dran.
Der Officer will wissen, wie lange wir in Canada waren,
wann wir die USA wieder verlassen wollen
und ob wir Pflanzen dabei hätten.
Dreimal NO und wir können passieren.
Danach halten wir am ersten Supermarkt
 und welcher erwartet uns?
ALDI !!!


Aldi_USA


Der Discounter ist wirklich genau
 wie in Deutschland gebaut und eingerichtet,
 bloß mit amerikanischen Waren.
Weiter geht’s. Der schon vor einer Stunde
einsetzende Regen wird immer stärker.
Über Potsdam (!), Tupper-
 und Saranac-Lake erreichen wir Lake Placid.


Potsdam


Lake Placid.


Adirondack_Park


Etwa 17:00 führt Tomtom uns zu unserem Hotel,
 dem Northwoods Inn, mitten in der City.
Wir bekommen unser bestelltes Appartement mit Wohnraum,
Kitchenette und Schlafraum.
Da es ganz oben in der sechsten Etage ist,
haben wir einen herrlichen Panoramablick
 auf den vor dem Fenster liegenden
Mirror-Lake.


pano- mirror-lake


Nach der langen Fahrt schlendern
wir ziemlich knülle durch die Strassen von Lake Placid.
Wir beschließen, heute unseren Steak-Abend einzulegen.
Pete’s Steakhouse scheint uns
eine geeignete Futterkrippe zu sein.
Der Seater offeriert uns, dass er im hinteren
Bereich des Restaurants noch einen Tisch mit Blick auf den See hat.
Draußen ist es stockdunkel …  Toller Blick!
Als Appetizer bekommen wir erstochenes Weißbrot
und dazu einen Teller Knoblauch-Kräuter-Öl.


Appetizer


Wir bestellen uns zwei 16 oz Ribeyes mit Baked Potato und Salat.


16 oz Ribeyes mit Baked Potato und Salat


Dazu ein Adirondack Ulu und ein 46er Fassbier.
Die Steaks sind fantastisch und schmecken ausgezeichnet.
Die Biere haben den regional üblichen Pale Ale Geschmack. Eigentlich nicht so unser Ding.
Der ganze Auftritt kostet deftige 80$.
Bei Starbucks gibt’s
danach noch zwei Verdauungscafes
und um zehn torkeln wir
völlig abgefuttert wieder im Northwoods Inn ein.
TWC sagt für morgen etwas
besseres Wetter voraus, hoffentlich.
Die Laubfärbungen sind zwar schön anzusehen,
aber ohne Sonne fehlt einfach die Beleuchtung.
Unsere Betten sind mit speziellen
Tempur Pedic Matratzen ausgestattet.
Mal sehen, wie sich’s schläft.

Noch ein Wort zum Auto.


Equinox


Der Equinox ist meines Erachtens
 für zwei Personen völlig ausreichend.

Rent-a-Car


Die Bedienung gibt keine Probleme auf.
Sämtliche Schalter haben wir
 nach kurzer Zeit selbst gefunden.


Equinox_innen1


Der V6 Motor mit 3,4 Liter Hubraum liefert 180 PS,
die ein zügiges Vorankommen garantieren.
Das Fahrzeug ist gut ausgestattet,
der Bordcomputer teilt einem von
Außentemperatur bis Reifendruck alles Mögliche mit.
Der Spritverbrauch liegt bisher bei ca. 9 Litern je 100 km.
Die Reichweitenanzeige sagt bei
vollem Tank (75 l) 500 mi voraus.
Im Kofferraum ist genug Platz,
 um die Koffer längs hinstellen zu können.


Equinox_Gepäck


Die Vordersitze lassen sich in
alle möglichen Richtungen verstellen.
Selbst wenn man die Sitze ganz zurück fährt,
können Fondpassagiere noch bequem sitzen.
Die für uns wichtigen Ablagen gibt’s ausreichend.
Einzig das nicht frei geschaltete Satellitenradio ärgert mich ein wenig.
Wenn schon solch Zauberkasten an Bord ist,
 sollte er auch uneingeschränkt funktionieren.
Alles in allem aber ein Auto,
was wir auch gern zu Hause in der Garage hätten.

Gefahrene Meilen / Kilometer:  351 / 565

Übernachtung:  northwoods inn, lake placid, new york $114   ****





Di 30.09.2008, 1.Woche, 6.Tag, Lake Placid

Die Hightech Matratzen sind gewöhnungsbedürftig.
Wir waren jedenfalls laufend wach.
Unabhängig davon hab ich seit
gestern einen steifen Nacken.
 Frau Doktor hat mir für heute Rollkragen verordnet.
Der Blick aus dem Fenster lässt uns nicht
gerade in Jubelschreie ausbrechen.
Es regnet zwar nicht, aber die Wolken hängen zum Anfassen tief.
Wir genehmigen uns ein Frühstück im Hotel.
Uti nimmt Bananasplit,
für mich gibt’s Hearty Mountain Breakfast.


Banana Split


Hearty Mountain Breakfast


Die Portionsgrößen sind mehr für olympische
Hochleistungssportler mit erhöhtem Kalorienbedarf.
Eigentlich ist damit der Tagesbedarf mehr als gedeckt.
Danach schwingen wir die gefüllten Leiber
 in den Chevie und fahren Richtung Whiteface Mountain.
Ich will noch in Lake Placid tanken,
ie Gasoline Station am Ortsausgang wird gerade umgebaut.
Kein Problem, wird nachher in Wilmington erledigt.


Lake Placid_1


Unser erster Stopp soll heute die High Falls Gorge sein.


High_Falls_Gorge





Hier hat der Ausable River
eine tiefe Klamm in den Granit geschnitten.
In mehreren Kaskaden fällt das Wasser in die Tiefe.
Im Visitorcenter informieren wir uns über alles.
 Der Eintritt in die eigentliche Schlucht
 ist uns dann aber zu teuer.
Etwa eine Meile weiter, gleich hinter dem
 „Hungry Trout Restaurant and Inn“ ist eine Brücke.
Da parken wir, gehen zum River Acces
und bestaunen von hier die Granitschlucht.
Weiter geht’s! In Wilmington hängen an den Tanksäulen
 „No Power“ Schilder.
Nächste Tankstelle in Jay, etwa 5 mi westwärts.
Die Reichweiteanzeige des Bordcomputer
zeigt noch 50 mi, könnte für unsere heutige Tour
 zu knapp werden.
Ab nach Jay! Die Tanke weiß ziemlich genau,
 dass sie weit und breit die einzige ist.
4,05 ist für diese Area ziemlich happig.
Danach fahren wir zur
 Passstrasse zum Whiteface Mountain.


Tool Booth


Tollstation


An der Tollstation müssen wir leider erfahren,
 dass die Sicht schon hier gar nicht so toll ist.
Die tief hängenden Wolken machen
uns einen dicken Strich durch die Rechnung.
Wir beschließen, zu den Franklin Falls zu fahren.
Diese sind ein Witz!
Der Höhenunterschied zwischen zwei Seen
wird mittels eines kleinen Wasserkraftwerks
zur Energiegewinnung genutzt.
Um das ganze als Franklin Falls zu bezeichnen,
 braucht man schon eine gehörige Portion Humor.
Am See gibt’s noch ein paar Fotos vom Gegenufer.


Franklin Falls


Franklin Falls_


Franklin Falls_3


Dann fahren wir zurück zum Tollhaus
und fragen die Rangerin,
 ob heute überhaupt eine Chance auf Sicht besteht.
Sie meint, wenn überhaupt dann in ein bis zwei Stunden.
So fahren wir erstmal nach Wilmington
und nehmen da bei A&W einen Imbiss.
Wie vorhergesagt, verziehen sich die Wolken.
Zumindest teilweise.
Also nichts wie hoch! Eintritt 9$ per Vehicle
 und eine Person. Jede weitere Person 5$.


Entrance_Whiteface Mountain


Schon bei der ca. 3 mi langen Anfahrt
gibt’s diverse Viewpoints mit Aussichten weit ins Land.


Whiteface Mountain


Die ab Wilmington „Veteran-Memorials-Highway“
genannte Strasse bringt uns zum Castle,
wo sich ein Parkplatz und der
Beginn des Nature Trails zum Gipfel befinden.
Hier wird auch das an der Tollstation
 erworbene Permit nochmals kontrolliert.
Der Kontroll-Ranger sieht aus,
als wenn der Highway nach ihm benannt ist …
Weil die Zeit knapp ist (und nur deshalb!)
 nehmen wir den Elevator zum Gipfel.


Elevator Whiteface Mountain


Ute Elevator Whiteface Mountain


1938 haben sie hier einen Schacht in den
 Granit gekloppt und Mr. Otis
hat einen Fahrstuhl rein gehangen.
Oben angekommen erhasche
 wir vereinzelte Blicke auf den Lake Placid.


Whiteface Mountain-Blick auf den Lake Placid.


Whiteface Mountain_


Whiteface Mountain 4867 Ft


Richtig aufklären tut sich’s leider nicht.
Der Nature Trail stellt keine wirkliche Herausforderung dar.
In zehn Minuten sind wir am Castle.


Castle


Castle-Whiteface Mountain


Castle Whiteface Mountain


Hier gibt’s Food, Souvenirs und Restrooms.
Ringsum ist es noch immer wolkenverhangen
 und auf der Bergabstrecke zieht es sich wieder völlig zu.
Um vier sind wir wieder in Lake Placid.
Obwohl die umliegenden Mountains
in dunkle Wolken gehüllt sind,
 scheint am Mirrorlake die herrlichste Nachmittagssonne.


Mirrorlake


So verbringen wir noch eine Stunde am Seeufer,
schreiben Karten/Tagebuch und relaxen einfach nur.
Als die Sonne sich verdrückt,
fahren wir einmal um den See zum Hotel.
Ich check den Posteingang und Uti stöbert durch die Stores.
Um sieben gehen wir zum Fireside Steakhouse
und bestellen uns Salad, Steaks and Beer.
Heute gibt’s Caesars with Grilled Chicken
 und 14 oz Firehouse Steaks
with Blue Cheese and Mushrooms.

 



Dazu Lake Placid Pale Ale mit 7 Volt vom Fass.
Die Portionen sind nicht ganz so riesig
wie gestern, aber es schmeckt vorzüglich.
Mit 41$ kostet’s etwa die Hälfte wie bei Pete.
Als wir halb zehn nach Hause gehen, fängt’s wieder an zu regnen.
Obwohl heute nicht allzu viel bewegt, sind wir wieder ziemlich Asche.

Gefahrene Meilen / Kilometer:  96 / 155

Übernachtung:  northwoods inn, lake placid, new york $114   ****





Mi 01.10.2008, 1.Woche, 7.Tag, Lake Placid – North Woodstock

Der draußen prasselnde Regen
 lässt uns bis um acht durchschlafen.
Danach Riesen-Breakfast,
Koffer packen und aus checken.
Die Kosten für die erste Nacht hatten
 sie uns schon bei der Reservierung abgebucht.
Trotzdem wollen sie das Geld noch mal.
Im System war dazu angeblich nichts zu finden …
Gut, dass wir die Kopien der Kreditkartenbelastungen bei haben.
Erst danach heißt es „Oh sorry Sir!“
Jetzt geht’s über Wilmington, Jay, Ausable Fork nach Keeseville.


Jetzt geht’s über Wilmington, Jay, Ausable Fork nach Keeseville.


Jetzt geht’s über Wilmington, Jay, Ausable Fork nach Keeseville.-


Dort machen wir einen Stopp am Ausable Chasm State Park.


Welcome Center Ausable Chasm State Park.


Eine Schlucht mit Wasserfällen und Stromschnellen.


Ausable Chasm State Park


Da wir nicht viel Zeit haben, sind uns die
18$ pro Person für eine Stippvisite zu teuer.
So bleibt’s bei einer Kurzbesichtigung von oben.
Zielsicher landen wir schließlich
 in Port Kent, wo uns der Fährmann mitteilt,
dass die nächste Fähre in 90 min startet.
Also ab nach Plattsburgh,
wo uns das Navi quer durch die City lotst,
bevor wir an der Cumberland Bay die Fähre erreichen.
Die Lake Champlain Passage
 kostet 13,50$ und ist in 10 min erledigt.


Lake Chapmlain Passage


Auf Grand Isle sind wir in Vermont
 und folgen erstmal dem Highway 2.
An der nächsten Tanke in Hero
wird für 3,50$ voll getankt und kurze Zeit später
sind wir bei Dauerregen auf dem Festland.
Hier fahren wir auf die Interstate 89,
die uns vorbei an Burlington nach Montpellier bringt.
Unterwegs regnet es so stark,
dass sich auf der Autobahn riesige Pfützen bilden.
Laufend greifen alle möglichen elektronischen Fahrhilfen ein.
Kurz vor Erreichen der Hauptstadt Vermonts
 verlassen wir die Autobahn und folgen dem Highway 62.
Um Proviant für die nächsten Tage in der „Wildnis“ zu kaufen,
halten wir an der Berlin Mall und
verbringen die nächste Stunde im Walmart.
Draußen gibt’s ein echtes Unwetter.
 Mehrmals geht die Stromversorgung
der gesamten Mall in die Knie.
Danach arbeitet keine Kasse mehr.
Nach einiger Warterei lassen wir den
 vollen Wagen stehen
und verlassen den Markt ohne Einkauf.
Das einzige was gleich wieder funktioniert,
scheinen die Schuss-Automaten vor der Tür zu sein.
Für uns unerklärlich, wie sich
 erwachsene Männer an so’n Ding stellen
und per Revolver mit Verlängerungsschnur
 auf alles ballern, was sich auf dem Monitor bewegt.
Über kleinere Nebenstrassen kommen
 wir zum Highway 302, der uns bis zur I-92 bringt.
Die Strassen führen durch
die wunderschön gefärbten Wälder Vermonts.
Unterwegs würde es wohl tolle Aussichten geben,
 wenn man weiter als 100 m sehen könnte.


Rainy in Vermont


Die Autobahn bringt uns bei weiterhin
 anhaltendem Dauerregen zur Junction mit der I-93.
Diese bringt uns über den
Connecticut River nach New Hampshire.
Es geht jetzt steil bergauf.
Wir erreichen die White Mountains Area.
In Littleton fahren wir ab.
Weil wir die nächsten zwei Tage
 ein Quartier mit Küche haben,
kaufen wir ein.
Danach immer weiter südwärts.
Es regnet so stark,
dass nicht mehr als 40 mi drin sind.
Wir passieren die Abfahrten zu Franconia Notch
 und Flume Gorge und sind etwa um fünf in North Woodstock.
Bei dem Dauerregen ist es um diese Zeit schon stockdunkel.
Unser Quartier, das Riverbank Motel ist schnell gefunden.
Das Appartement mit zwei Queensizebeds
 und Kitchenette entpuppt sich als überdachter Trailer.
Wohnen wir mal zwei Tage wie die Amis.
Innen ist es beheizbar und erstaunlich geräumig.
Leider auch extrem hellhörig.
Wir verstehen jedenfalls jedes Wort des Nachbarn.
Das zweite „leider“ betrifft das W-Lan.
Der Router ist so weit weg,
dass mein kleiner Läppi im Room
 keinen Empfang mehr hat. Es gibt schlimmeres.
Nachdem wir die Bude aufgeheizt haben,
fahren wir quer durch North Woodstock
und das anschließende Lincoln.
Die Stadt macht den Eindruck, als wenn alle abgepfiffen sind.
Zum Diner haben wir uns heute Steaks gekauft.
Schnell sind sie medium gebraten und
mit der Steaksoße schmeckt’s fast wie im Restaurant.
Um neun beschließen wir mit Bud und Woodbridge den Tag.
Draußen regnet’s unaufhörlich …

Gefahrene Meilen / Kilometer:  256 / 412

Übernachtung:  riverbank motel and
cabins, north woodstock, new hampshire $69   ***





Do 02.10.2008, 2.Woche, 8.Tag, North Woodstock

Wir haben tatsächlich bis neun Uhr geschlafen!
Breakfast gibt’s heute im Sunny Day Diner, ca. 200 m um die Ecke.
Natürlich fährt man mit Auto hin. Das Diner ist klasse und preiswert.


Sunny Day Diner


Breakfast im Sunny Day Diner


Wenn man die Amis außer Gefecht setzen will,
braucht man ihnen nur die Hühner wegnehmen.
Frühstück ohne Eier ist undenkbar.
Nach dem ausgiebigen Breakfast
fahren wir zum Welcome Center in Lincoln.
Natürlich regnet es noch immer ununterbrochen.
Die nette Dame muß uns leider erklären,
 dass sich an dem Wetter die nächsten zwei Tage nichts ändert.
Wir lassen uns erklären,
wie’s heute mit Flume und Mt. Washington aussieht.
Als wir am Frankonia Notch State Park
ankommen, schüttet’s wieder wie aus Kübeln.


Frankonia Notch State Park


Flume Gorge and Visitor Center

 

Tapfer ziehen wir die Regenklamotten an,
 zahlen 11$ pP Eintritt und machen uns auf den Weg.


The Flume


Man kann sich alternativ zur Boulder Cabin fahren lassen.
Falls man meint, die eine Meile Fußweg nicht zu schaffen.
Unterwegs gibt’s unsere erste Covered Bridge.


Covered Bridge


Dann kommt man zum Table Rock mit glattem Fels,
über den das Wasser schön anzusehen fließt.


Table Rock


Eine halbe Meile später stehen
wir am Eingang der eigentlichen Schlucht.
Über recht glitschige Holzplankenwege
wird man entlang des Wassers geführt und kreuzt mehrmals den River.


The Flume-1


Hier spielt’s auch keine Rolle, dass es regnet.
 Man wird eh von allen Seiten nass.
Zum Ende der Gorge erwarten uns die Avalanche Falls.
Schön anzusehen, nur die Sonne fehlt.


Avalanche Falls


Jetzt kann man entweder die gleiche Strecke
 wieder zurückgehen oder den Ridge Trail zum Pool machen.
Über die Liberty Gorge und Sentinel Bridge gehen
 wir zum Pemigewasset River und
machen noch ein paar Fotos vom Pool.


Ridge Trail-


Sentinel Pine Bridge 1939


Pemigewasset River


Pool


Indian Summer


Eine viertel Stunde später sind wir wieder am Visitorcenter.
Hier gibt’s ein paar Karten, den obligatorischen Restroomvisit
und Uti holt sich noch einen Stempel für ihr fast volles Skizzenbuch.
In der Hoffnung heute den Ex-Old-Man zu sehen,
fahren wir danach die Interstate nordwärts.
Schon nach wenigen Minuten,
in Höhe des Basins stecken wir mitten in dichten Wolken.
Es hat also keinen Sinn.
Wir entscheiden,
nach North Conway zu fahren.
Erstens gibt es dort diverse Stores,
zweitens haben wir bei Wetterbesserung die Chance,
den Mt.Washington zu besteigen.
Unterwegs auf dem Kangamagus Highway
 wird das Wetter wirklich besser.
Wir machen kurze Stopps an Lower Falls und Rocky Gorge.
Als wir in Conway einlaufen, ist strahlender Sonnenschein.


North Conway


Leider nur sehr regional, denn die umliegenden
 Mountains sind in dichte Wolken gehüllt.
Am Information Center erfahren wir,
 dass die Sicht auf dem Gipfel sehr bescheiden ist
und auch noch schlechter wird.
Also nutzen wir die Wärme, holen uns
nach einem Subway-Imbiss noch lecker Icecream
und lassen uns die Sonne ins Gesicht scheinen.
Auf dem Rückweg stolpern wir über einen
 Armyshop. Uti bekommt spottbillig Hemd und Rock.
Beim Nach-Hause-Fahren
 halten wir an der Albany Covered Bridge,


Albany Covered Bridge


um uns dann wieder auf den Kangamus Pass hoch zu quälen.


Kancamagus Pass


Zu allem Überfluss erscheint auf dem Tacho
 „Check Tire Pressure Rear Left“.
Mit der Befürchtung, einen Plattfuss zu bekommen,
fahren wir (bei mittlerweile w
ieder strömendem Regen) rechts ran.
Von Plattfuss keine Spur.
Die zehn Meilen bergab bis Lincoln fahren
wir bei toller Niesel-Abend-Stimmung vorsichtig.


Abenddämmerung Richtung Licoln


An der Tankstelle wundern wir uns,
 dass Luft Geld kostet.
 50 Cent, dass der Kompressor anspringt.
Eine Druckanzeige gibt’s nicht,
dafür aber den Hinweis,
die Reifen nicht zu voll zu pumpen.
Bei Reifenexplosionen wird für
Folgeschäden keine Haftung übernommen.
Ich pumpe nach Gefühl etwa
 gleichviel in beide hinteren Reifen.
Dann schnell Zündung an,
sich im Bordcomputer zum entsprechenden
Menü-Punkt tippen und checken,
ob sich die Druckanzeige verändert hat.
Hinten links ändert sich nichts.
Also wird wohl der Sensor defekt sein.
Die ständig gongende Warnmeldung nervt gewaltig!
Beim Cafe um die Ecke haben
wir ein offenes W-Lan gefunden. Recht selten hier.
Der Wetterbericht für morgen sagt nichts Gutes voraus.
Wir werden uns heute Abend überlegen, was wir tun.
Halb acht sind wir wieder am stockdusteren Riverbank Motel.
Für heute Abend sind noch Steaks im Kühlschrank.
Dazu gibt’s Knoblauch, Zwiebeln, Tomaten und Garlicbread.
Wir entscheiden, hier nicht noch einen Tag zu verbringen.
Vielleicht rückt Jeanette einen Teil der
 schon bezahlten Rate wieder raus. Wenn nicht, auch egal.
Ein paar Bud später lassen wir den Tag ausklingen.
Ich brauch wohl nicht zu erwähnen,
 dass es draußen noch immer regnet …

Gefahrene Meilen / Kilometer:  139 / 224

Übernachtung:  riverbank motel and cabins,
north woodstock, new hampshire $69   ***





Fr 03.10.2008, 2.Woche, 9.Tag, North Woodstock – Rockland

Wie zu erwarten,
hat’s nicht aufgehört zu regnen.
Und wie auch zu erwarten,
 will die sonst so nette Jeanette
 die Dollars für die dritte Nacht nicht refounden.
Wir haben aber nicht die geringste Lust
hier noch einen Tag im Regen zu verbringen
und schreiben die 65$ in den Wind.
Im Bagel-Cafe machen wir heute unser
Breakfast und schauen gleich
 mal nach dem Wetter an der Küste.
Regenwahrscheinlichkeit in Portland 20%,
in den White Mountains 80%.
Also ist klar, wohin die Reise geht.
Die Reifendruck-Warnung
hält sich noch immer hartnäckig.
Ich bin mir sicher, dass der Druck okay ist.
Die orange Leuchte und vor allem die
ständige Tuterei gehen
uns aber so sehr auf den Keks,
dass wir versuchen wollen,
das Auto in Portland zu tauschen.
Laut Navi sind’s drei Stunden zum PWM,
dem Portland International Jetport.
Die Fahrt durch die schöne,
 aber leider total verregnete
Gebirgslandschaft entschädigt etwas.
An der Stateline zu Maine legen wir
noch einen Stopp am Welcome Center ein.


Welcome To Main


Die Dame versucht uns
aufzumuntern indem sie uns sagt,
dass solch ein verregneter Herbstanfang
nur alle zehn Jahre vorkommt. Na toll!
Vorbei an unzähligen Seen erreichen
wir die ersten Vororte von Portland.


Vorort von Portland


Das Navi führt uns zum Flughafen.


Portland International Airport


Hier gibt’s wieder ein
gemeinsames Office von Alamo und National.
Die Freitag-Mittag-Schlange ist ewig lang.
Da ich keine Zeit vertrödeln will,
geh ich einfach vorn ran
und ziehe mir damit natürlich den Unmut
der kompletten Wartegemeinschaft zu.
Glücklicherweise versteh ich ja kein englisch…
Schon bei der Einfahrt in
die Tiefgarage ist uns aufgefallen,
dass alle Autos verschlossen
 und nicht nach Kategorien geordnet sind.
Als ich der Nationalamoistin meinen
Wunsch nach Fahrzeugwechsel mitteile,
möchte sie erstmal den genauen Grund wissen.
Ich erzähle ihr brav die
Tire-Pressure-Story und sie kuckt mich groß an.
Daraufhin sage ich, dass der Techniker in der
Tiefgarage meinte, wir sollen das Auto wechseln.
Dass es dort gar keinen gibt,
weiß sie offensichtlich auch nicht.
Der einzige noch verfügbare SUV
 ist ein Chevrolet Trailblazer. Okay, den nehmen wir.
Man bekommt die Autos hier zugewiesen
 und den Schlüssel am Office in die Hand gedrückt.
Bei der Ausfahrt gibt es
 dann keine Kontrollen mehr.
Da ich allein nicht im Besitz von
zwei Fahrzeugen sein darf,
 kommt sie mit aufs Parkdeck,
überwacht das Umladen
und nimmt dann die EQ-Keys in Empfang.
Den Trailblazer haben
wir noch recht frisch vom Mai gut in Erinnerung.
Obwohl wir uns im EQ niemals beengt gefühlt haben,
 fällt uns sofort auf, wie viel größer der Trailblazer ist.


Chevrolet Trailblazer


Chevrolet Trailblazer Innen


Auf Leder, Bordcomputer und nicht
funktionierendes Satellitenradio können wir gut verzichten.
Da wir den „kleinen“ Chevie mit leerem
Tank abgegeben, den „großen“
 voll getankt in Empfang genommen haben,
sind wir mal gespannt ob National das verrechnet.
Etwa 13:00 verlassen wir den
Airport und fahren erstmal zum Diner.
Hier beschließen wir, heute noch
an der Küste entlang in Richtung Bar Harbor zu fahren
und irgendwo unterwegs eine Bleibe zu suchen.
Über Brunswyk und Bath kommen wir
durch wunderschön abendsonnig
 beleuchtete Landschaften nach Rockland.


Weg nach Rockland


Es ist um sechs und wird gerade dunkel,
 als wir vorm Hampton Inn and Suites halten.


Hampton Inn and Suites


Die Rate für ein Standard-Two-Queen
soll 179+ betragen.
Nach einem echt nettem Gespräch mit den
Girls bekommen wir die AARP Rate von 129$
und ein Upgrade für die
Hampton Heaven Studio Suite angeboten.
Da wir nach dem ganzen
Regen in den White Mountains
auch mal wieder ein bisschen Komfort wünschen,
 checken wir ein.
Auf Wunsch gibt’s die Suite ganz oben
 mit den Fenstern nach hinten raus.
So ist eine ruhige Nacht mit frischer Luft garantiert.
Von den Office-Girls haben wir
noch eine Empfehlung zum Lobstern bekommen.
Das Big Fish haben wir schnell gefunden.
Ein kleines einfaches Seafood Restaurant,
keine drei (Fahr) Minuten vom Hampton.
Wir ordern Buttered Lobster
 Menü für zwei Personen für 38$.
Dazu gibt’s für Uti Milwaukee Schlitz Beer
und für mich ein regionales Pumpkin vom Fass.
Schmeckt gar nicht so schlecht und wirklich nach Kürbis.


Buttered Lobster


Buttered Lobster  with Pumpkin


Die Lobster bekommen uns vorzüglich.
 Mit richtigem Hunger sollte
man sich vielleicht für was anderes entscheiden.
Als Dessert gibt es Banana Foster,
 Bread Pudding with Rum Hard Sauce.
 Zum rein legen!
Alles zusammen kostet heute 51$.
 Ist schließlich Urlaub!
Wieder zurück, holen wir uns noch Cookies
und Verdauungscafe im Hampton
 und lassen den Tag ausklingen.

Gefahrene Meilen / Kilometer:  258 / 415

Übernachtung:  hampton inn and suites, rockland, maine $129  ****


 




Sa 04.10.2008, 2.Woche, 10.Tag, Rockland – Bar Harbor

Die Nacht war sehr erholsam.
 Wir haben bis nach acht geschlafen.
Dann runter zum Hot Complementary Breakfast.
 Scrambled Eggs, Fresh Fruits, Joghurt, alles vorhanden.
Sogar der Cafe schmeckt.
Nachdem wir uns viel Zeit gelassen haben,
ist es schon fast um zehn als wir aus checken.
Die anschließende Fahrt
führt uns auf dem Highway 1
durch die pittoresken Innenstädte
von Rockland, Camden und Belfast.
Am Fort Knox State Park überqueren
wir die Penobscot Narrows über die neue Brücke.


Penobscot Narrows


Bridge-


Dann geht es recht zügig bei klarem aber
 kaltem Vormittagssonnenschein bis Ellsworth.


Farm Market


Hier sind erhebliche Roadworks in Gange.
Da der Andrang zur Mount Desert Island
 am Samstagvormittag natürlich besonders groß ist,
gibt es einen erheblichen Rückstau.
Und weil die Amis auch wirklich jeden seitlich rein lassen,
brauchen wir für die drei Meilen bis zum
Roadwork-Ende an der Walmart-Einfahrt fast eine Stunde.
Frank FM aus Bangor hält uns mit
 „All along the Watchtower“
und „When the Leevee breakes“ bei guter Laune.
Es ist um drei und am Himmel gibt’s wieder
Wolken im Überfluss als wir in Bar Harbor ankommen.
Gleich am Ortseingang finden wir unsere Herberge.
Das Highbrook Motel,
von zu Hause aus für zwei Nächte gebucht.
War auch gut so, denn unterwegs sind
uns die vielen „No Vacancy“ Schilder aufgefallen.
Room Number Nine mit zwei Queensizebeds,
Kühlschrank und W-Lan für 100$ per night.
Die Unterkunft hat einen sehr privaten Charakter.
Die Owners stellen sich uns persönlich vor.
Wenn noch Fragen offen bleiben,
 können wir jederzeit bei ihnen anklopfen.
Obwohl der Himmel zugezogen ist,
setzen wir uns in den Chevie und fahren gleich
in den angrenzenden Acadia National Park.


Acadia National Park


Im Visitorcenter gibt’s wieder Infos satt.
Nachdem wir Uti’s Skizzenbuch und
unsere Karten abgestempelt haben,
fahren wir hoch auf den Cadillac Mountain,


Cadillac Mountain


Cadillac Mountain-Andie


Cadillac Mountain- Schiff


um festzustellen, dass die Dämmerung schon einsetzt.


Daemmerung am Cadillac Mountain


Runter nach Bar Harbor finden
wir mitten in der City einen Parkplatz.
Die Stadt ist voll von Wochenend Urlaubern,
vorrangig Amis.
Nach dem einstündigen Bummel
durch Stores und Shops drängelt der Hunger.
Weil wir wieder mal Lust auf China-Büfet haben,
kehren wir in Ellsworth im China Hill ein.
All you can eat für 10$. Für das Riesen-Angebot okay.


Ellsworth im China Hill


Danach drehen wir noch mal eine
 große Runde durch Bar Harbor.
Um neun sind wir wieder im
Highbrook Motel. Schön ruhig hier.
Könnte eine erholsame Nacht werden.
Beim Blick nach oben sehen
 wir einen sternenklaren Himmel.
Nachts wären die Wolken zu verschmerzen gewesen …

Gefahrene Meilen / Kilometer:  169 / 272

Übernachtung:  highbrook motel, bar harbor, maine  $101  ***





So 05.10.2008, 2.Woche, 11.Tag, Bar Harbor

Bis halb acht total entspannt abgeruht.
Dann werden E-Mails gecheckt, „Grab and Go -Frühstück“
geholt und um neun gehen
wir auf unsere heutige Tour.
Wir fahren durch Bar Harbor, d
ann auf den Nationalpark-Loop und eine halbe Stunde später
sind wir am Sandy Beach,
einem der seltenen Sandstrände auf Mt. Desert Island.


Sandstrand auf Mt.Desert Island


Bei strahlender Morgensonne und
wolkenlosem Himmel verbringen wir hier zwei Stunden mit
„auftanken“.


Sandstrand auf Mt.Desert Island_1


Sandstrand auf Mt.Desert Island_2


Endlich einmal ein sonniger Tag!


Sandy Beach


Sandy Beach_Ute


Als es hier immer voller wird,
 setzen wir uns ins Auto und fahren zum Thunder Hole.
Thunder ist gerade Wasser holen.
Jedenfalls passiert in dem Druckloch so gut wie nichts.
Die folgenden Meilen an der Küste
bis hin zum Otter Rock zählen zu den schönsten des Parks.


Thunder Hole


Wir halten laufend an,
machen Fotostopps oder sitzen auch nur in der Sonne.


Panorama Acadia National Park


Bei Seal Harbor verlassen wir den
 Nationalparkloop und fahren jetzt auf
schnellstem Weg nach Bass Harbor.
Das Lighthouse präsentiert sich bei toller Beleuchtung.


Bass Harbor


Bass Harbor Ligthouse Ute Andie


Wir verbringen eine halbe Stunde
auf dem warmen Pink-Cadillac-Gestein.
Mittagszeit = Essenszeit!
Also suchen wir uns eine Pinte.
In Southwest Harbor
finden wir im Deck House ein geeignetes Restaurant.
Es gibt Seafood- und Chillisoup,
die in Brotschalen serviert werden.
Preiswert, lecker und sättigend.
Abgefuttert fährt Uti uns zurück zum Nationalpark.
Unterwegs gibt es bei jetzt toller
Beleuchtung wunderschöne Aussichten.


Acadia National Park_1


Acadia National Park_2


Acadia National Park_3


Acadia National Park_4


Bar Harbor

Am Jacobslake legen wir einen Zwischenstopp ein.
 Pünktlich hat sich der Himmel wieder zugezogen.
Also sparen wir uns die Auffahr
t zum Mt.Cadillac für heute Abend auf.
Nach einem erneuten Halt in
Bar Harbor suchen wir erstmal unser Highbrook Motel auf.
Kurze Siesta mit Homestyle-Muffins und Hotel-Cafe.
Gegen halb sechs fahren wir nochmals zum höchsten Punkt der Insel.
Obwohl wir hier fast zwei Stunden ausharren,
 ergibt sich leider kein spektakulärer Abendhimmel.


Abendstimmung


Abenddaemmerung


Völlig durchgefroren fahren wir runter nach Bar Harbor.
Hier wollen wir heute Abend in Geddys Pub dinieren.
Die Kneipe ist knackevoll und es gibt eine Warteliste.
Wir lassen uns eintragen, machen einen Spaziergang durch die Stadt
und eine halbe Stunde später haben wir unseren Tisch.
Hier gefällt’s uns ausgesprochen gut.
Wir ordern:
Baked Haddock – 14,49$
(A flaky haddock & artichocke heart baked in our herded butter
& seasonal bread crumbs, topped with a pesto basil sauce)
und
Grilled Salmon – 15,49$
(Char-grilled to perfection, topped with a delicious pinapple salsa)
Dazu gibt es Sam Adams Lager Draft, das Pint für 4,75$.
Die Portionen sind etwas mickrig, satt werden wir trotzdem.


Andi in Bar Harbor Maine


Die Bezeichnungen auf den Restroom Türen sind sehr originell.
Sam Adams hat uns heute recht schnell beeinflusst.


Restroom Türen


Als wir halb elf wieder im Motel sind, reicht’s jedenfalls für heute…

Gefahrene Meilen / Kilometer: 89  / 143

Übernachtung:  highbrook motel, bar harbor, maine  $101  ***





Mo 06.10.2008, 2.Woche, 12.Tag, Bar Harbor – Boston

 



Trotzdem wir heute eine lange Etappe vor uns haben,
wird erstmal bis halb acht geschlafen.
Nach dem Grab’n Go Breakfast
 sind wir um neun in der Spur.
Immer wieder fällt uns auf,
wie günstig der Sprit hier ist.
Mancherorts haben wir 3,09$ per Gallone gesehen.
Bei Bangor fahren wir auf die Interstate.
Das Wetter zeigt sich heute von seiner angenehmen Seite.
Zu unserem Abschied aus dieser Area
hat sich die Sonne noch mal zu
Höchstleistungen aufgerafft.
Mit nur einem kurzem RR-Stopp
 fahren wir durch bis Boston-Medford.
Für die 300 Meilen haben
wir gerade mal 6 Stunden gebraucht.
Unser von Deutschland aus gebuchtes Hotel
entpuppt sich als Nobelherberge.


Hyatt Place Boston Medfort


Wir bekommen ein Business-Appartment
in der vierten Etage und einen
kostenlosen Stellplatz in der Tiefgarage.
Neben uns am Office checkt eine
 anscheinend „very important“ Geschäftsfrau ein.
Roomrate 249$ plus Tax. Priceline
 hat uns unser Zimmer für sechzig Dollar zugeteilt.

 



Da kommt Freude auf!
Nachdem wir gecheckt haben,
 ob das Free W-Lan funktioniert,
machen wir uns auf den Weg in die Innenstadt.
Ein Gratis Shuttle Bus bringt
 uns vom Hotel zur T-Station Wellington.
Nachdem wir eine Weile gebraucht
 haben das Ticketsystem zu kapieren,
sitzen wir anschließend in der
Orange Line in Richtung Forest Hill.
Man kauft eine Fahrkarte
und kann diese mit einem Guthaben bestücken.
Pro Fahrt werden dann 1,70$ abgebucht.
Egal wie weit man fährt oder wie oft man umsteigt.
In der Hoffnung unseren Hunger
stillen zu können, fahren wir bis Chinatown.
Ist jedoch absolut nicht mit dem in San Francisco zu vergleichen.
In Richtung Centrum finden wir mit dem
 U-Food eine uns bisher unbekannte Fastfoodkette,
die asiatische Kost anbietet.
Bei der Gelegenheit können
 wir uns auch gleich aufwärmen.
In den Hochhausschluchten weht ein strenger Wind,
 der die gefühlte Temperatur auf 0° sinken lässt.
Bis nach sechs rennen wir noch in Downtown
 rum und machen uns dann auf den Rückweg nach Medford.
Mit der Orange Line sind wir wieder schnell in Wellington.
Dort in den 701er Bus, der uns zehn Minuten später am Hyatt absetzt.
Hungrig gehen wir in die Tiefgarage, setzen uns in den Chevie und
fahren zum Old Country Büffet, hier in der Nähe.
Da sich da gleich noch die Meadow Glenn Mall
 anschließt, wird erstmal noch eine Shopping Hour eingelegt.
Das Old Country ist ein riesiges Büffet Restaurant,
wo sich vorrangig die ortsansässige Bevölkerung
die reichlich vorhandenen Wampen vollschlägt.
10,95$ pro Person – Eat and Drink.
Das Angebot ist großartig.
 Nur unser Zeitrahmen passt nicht so recht ins Bild.
Es überrascht uns immer wieder,
mit welcher Speed die Amis
 halbe LKW-Ladungen verdrücken können.
Wir sind erst nach neun, als der Laden eigentlich schon zu hat,
fertig und halb zehn zurück im Hotel.
E-Mail, Tagebuch, Postkarten –
zu mehr sind wir heute nicht mehr in der Lage.

Gefahrene Meilen / Kilometer: 309  / 498

Übernachtung:  hyatt place, boston, massachusetts  $64 ****





Di 07.10.2008, 2.Woche, 13.Tag, Boston

Das großzügige Queensizebed hat uns gut schlafen lassen.
Das Hyatt Breakfast lässt keine Wünsche offen.
Es gibt frisches Obst, Salate
und auch für Hot-Meal-Fans ist alles vorhanden.
Danach machen wir uns mit dem Shuttle
wieder auf den Weg nach Wellington.
Per Charlie sind wir schnell in Downtown Crossing.
Bei mir heißt die Station immer Crosstown Traffic.
Einmal um die Häuserblocks und
schon sind wir am Startpunkt des Freedom Trails.


Startpunkt Freedom Trail UteStartpunkt Freedom Trail Andie


The Massachusetts State House


Die rote Linie ist in den Fußweg eingelassen
 und weist einen den Weg zu allen interessanten Punkten.


Church-Freedom Trail


Sie ist äußerst hilfreich, denn gerade
 in Downtown zwischen den Hochhäusern
hat man schnell die Orientierung verloren.


Sea Grill


Wir lassen uns wie immer viel Zeit.


Freedom Trail Boston


Freedom Trail Boston_


Freedom Trail Boston_1


Freedom Trail Boston_2


Nach vier Stunden und
Überquerung der Charlestown Bridge,
haben wir genug und setzen uns ans
Ufer des Charles River einfach in die Sonne.
Irgendwie strengt uns die City-Walkerei
 mehr an als die Hikes in den Canyons.
Zurück über die Brücke stoppen wir an einem kleinen Bistro,
suchen uns wieder einen Platz in der
 Sonne und genießen die frisch zubereiteten Salate.
Danach gehen wir runter zum Hafen,
suchen uns eine Bank und
vergessen eine Stunde lang alles um uns herum.


Chart House


Teleobjektiv auf die Kamera und versuchen,
die relaxte Stimmung einzufangen.


Charles River


Charles River_1


Charles River_2


Charles River_3


Als die Wolken wieder die Vorherrschaft übernehmen,
wird’s rasch kühler.
Ein Cafe würde uns jetzt gefallen.
Da wir übers Hard Rock Cafe stolpern,
 riskieren wir mal einen Blick hinein.


Hard Rock Cafe


Tolle Innenausstattung! Haufenweise Gitarren
von geschätzten Musikern und alle denkbaren Accessoires.


Die Girls mit ihren ultrakurzen Röcken tragen
auch nicht gerade unerheblich zur guten Laune bei.
Durch selbige angesteckt, lassen wir uns
zur Bestellung von Desserts überreden.
Mein Eis ist so groß, dass ich’s nicht schaffe,
 es in der „vorgeschriebenen“ Zeit zu essen.
Also läuft der ganze kalte Schleim
am Becher entlang auf den Tisch.
Was uns aber echt wundert ist die ausgesprochen
 langweilige Sound-Berieselung in dem Schuppen.
Von unzähligen Flatscreens an d
en Wänden trieft Seal’s Schmalz-Musik.
Könnte man auch einen Becher unterhängen,
wie im Wald …
Nach etwa einer Stunde beenden
wir mit einem Gang durch den Merchandise Bereich
unseren Auftritt im Soft Pop Cafe Boston.
Die Wolken haben wieder dafür gesorgt,
 dass es schlagartig kalt ist.


downtown-boston


window washer


Rein in die Orange Line.
In Wellington fährt der 701er erst in 45 min.
Ein kurzer Blick auf den riesigen Busfahrplan zeigt uns,
dass wir auch mit der Linie 134 fahren können.
Kostet 1,50 pro Person.
Es ist immer wieder absolut interessant,
mit den öffentlichen Verkehrsmitteln
unterwegs zu sein und Leute zu beobachten.
Vor seinem gewünschten Ausstiegsort
 berührt man eine gelbe Leiste,
die von jedem Sitzplatz erreicht werden kann.
Als wir aus dem halbvollen Bus aussteigen,
ruft uns die Fahrerin hinterher, ob wir zum Hyatt wollen.
Yes, Miss! Sie kenne sonst alle und weiß,
 wer an welcher Station ein- und aussteigt.
Uns hat sie hier noch nicht gesehen.
Obwohl da keine Haltestelle ist,
 hält sie direkt vor dem Hotel
 und wünscht uns noch einen schönen Abend.
Das Soft-Pop-Eis liegt zwar noch quer
 vorm Mageneingang, trotzdem
 fahren wir wieder zum Old Country Büfet.
Bei Marshalls holen wir uns noch
extrem heruntergesetzte Marken-Klamotten.
Im Country gibt’s dann wieder alles
Leckere für einen schmalen Taler.
Um neun sind wir wieder zurück.
Ich will noch aus dem Kofferraum
ein paar Bierchen mit hoch nehmen.
Muss mit erschrecken feststellen,
 dass der Budweiser Karton leer ist.
So wird’s heute ein Non-Alcoholic-Evening.
Über das Hotelschnäppchen freuen
wir uns noch immer wie die Rohrspatzen.
Wenn wir wollten, hätten wir auch den
Wellnessbereich nutzen können.
Dafür war aber keine Zeit.
Boston fanden wir gar nicht so verkehrt.
 Obwohl wir unsere Ansichten
zu Urlaubstagen in amerikanischen Großstädten
 sich nicht unbedingt geändert haben.
Um elf geht’s ins Bette.
Auch in dieser Nobelherberge ist nicht alles Gute beisammen.
Die Fenster lassen
 sich nicht öffnen. Suizid-Gefahr?
Wir lassen die Aircondition noch mal
 richtig durchpusten und schlafen seelenruhig ein.

Gefahrene Meilen / Kilometer: 7  / 11

Übernachtung:  hyatt place, boston, massachusetts  $64 ****





Mi 08.10.2008, 2.Woche, 14.Tag, Boston – Hyannis

Wir pennen wieder bis nach acht, genehmigen
uns das umfangreiche Breakfast
und verabschieden uns vom Hyatt.
War eine gute Adresse.
Wie kommt man jetzt am besten
 von Nordwesten Bostons nach Cape Cod?
Das Navi sagt mitten durch Downtown.
 Also nichts wie rein ins Getümmel.
Erstmal gleich in den morgendlichen Rush-Hour-Stau.
Glücklicherweise gibt’s eine Carpool Lane.
Benutzung nur für Autos mit zwei oder mehr Personen.
Erschreckend, wie wenig Fahrzeuge diese Bedingung erfüllen.
So rauschen wir mit 60 mi an den stehenden Einzelfahrern vorbei.
Überwacht wird das ganze von diversen Videokameras.
Wir können auch beobachten,
wie die Police einzelne Fahrzeuge
von der Pool Lane holt und kontrolliert,
ob der Beifahrer echt ist.
Bostens Innenstadt ist sozusagen von Interstates unterkellert.
Das Verkehrsaufkommen hier unten ist gewaltig.
Eine Etage höher haben wir
gestern davon nichts mitbekommen.
Alle paar hundert Meter kreuzen sich Autobahnen
 und ständig gibt’s rechts und links (!) Abfahrten.
Kein Problem dachten wir.
Wir haben ja Tomtom an der Frontscheibe zu kleben.
Dass der hier unten natürlich keinen Satelliten findet,
 ist mir jetzt ganz schnell klar.
Karten liegen irgendwo im Kofferraum, wo auch sonst.
Also alles nach Gefühl.
Tatsächlich haben wir laufend die richtigen
 Fahrspuren benutzt und wundern uns selbst,
als wir im Süden Bostons auf der richtigen
Autobahn wieder Himmel über uns haben.
Schnell haben wir Plymouth erreicht.
 Hier gibt’s noch einen Stopp am nagelneuen Walmart.
Als wir über die Sagamore Bridge nach
Cape Cod fahren, meldet sich die Tankanzeige.
Diese tapfer ignorierend, fahren wir durch bis Yarmouth Harbor.
Hier wollen wir heute eine Whale Watching Tour machen.
Dass die Whale Watcher um zwölf ablegt haben wir aus dem Internet erfahren.
Halb zwölf sind wir da. Tickets 45$ pP, wussten wir vorher.
Für den Shotterparkplatz um die Ecke wollen sie noch 15$ extra.
Daran soll es nun auch nicht scheitern.
Wir stellen das Auto ab.
Trotzdem es strahlender Sonnenschein ist,
stecken wir uns die dicken Jacken ein und gehen aufs Schiff.

www.whales.net/

Whale Watching Tour Andie


10 min später legt der Käptn ab.


Yarmouth Harbor


Das Timing hätte nicht besser sein können.
In der Bucht von Yarmouth Harbor tuckern wir vor uns hin.


Yarmouth Harbor_1


Ligthouse Yarmouth Harbor


Ligthouse Yarmouth Harbor_.


Als wir das kleine Lighthouse passiert haben,
werden alle 7000 PS (!) aktiviert.


Whale Watching Tour_


Irre, mit welcher Speed das Schiff abzieht.


Power Boat


Ute Andie Whale Watching

whale
Nach etwa einer Stunde haben wir die
 Stellwagen Bank auf dem offenen Atlantik erreicht.
Es dauert nicht lange und die erste
Walmutter mit Baby lässt sich blicken.


Stellwagen Bank Atlantik Whale


Whale Watching Tour_1


Whale Watching Tour Boat


Käptn John erklärt, dass sie ihre Jungen
im warmen Wasser der Karibik zur Welt bringen
und dann an der Ostküste entlang nach Norden ziehen.
Er erzählt noch viel mehr.
Mit unseren Englischkenntnissen verstehen wir leider nicht alles.
Wenn das halbe Schiff in Gelächter ausbricht,
schmunzeln wir einfach mit. Dann fällt’s nicht so auf.
Etwa eine Meile weiter beginnt dann die grosse Wal-Show.


Whale Watching Tour_2


Whale Watching Tour_3


Whale Watching Tour_4


Vier Humpack Wale in einer Gruppe
machen Tauch-, Spring- und Rollübungen
in direkter Umgebung der Whale Watcher.


Whale Watching Tour_5


Whale Watching Tour_6


Whale Watching Tour_7


Eine Stunde bleiben die vier bei uns.
 Manchmal fast zum Anfassen nah.


Whale Watching Tour_8


Whale Watching Tour_9


Whale Watching Tour_10


Nach anfänglicher Fotomania haben wir die Kameras weggesteckt
und genießen einfach nur den Anblick der riesigen Meeressäuger.
Obwohl die ganze Zeit die Sonne scheint,
 ist es an Deck empfindlich kalt.
Auf der schnellen Rückfahrt kommt der Fahrtwind noch dazu.
Erst in der Bucht von Yarmouth,
als die Fahrt wieder verlangsamt wird, ist es wieder angenehmer.
Kurz nach vier gehen wir von Bord der Whale Watcher.
Das Erlebnis werden wir so schnell nicht vergessen.
Nun gilt es erst einmal, eine Tankstelle zu finden.
Erst in Hyannis grüsst uns eine „Cumberland Farmers“.
Sprit 3,19$,
wir tanken fast 22 Gallonen. Das Auto war total leer.
Dann fahren wir erstmal zu unserem
 von Priceline zugewiesenem
 Hotel und sind echt enttäuscht.
Americas Best Value Inn Cape Cod,
 nichts anderes als eine renovierungsbedürftige
 abgewrackte Motelanlage.
Wo die 2,5 Sterne herkommen sollen, ist uns schleierhaft.
Das erste Zimmer hat definitiv benutzte Bettwäsche.
Wir überlegen einen Moment, o
b wir die 52$ in den Wind schreiben.
Der zweite Room ist wenigstens mit
 sauberer Bettwäsche bestückt und das Bad ist relativ clean.
Zum Schlafen sollte es reichen.
Bevor die Sonne untergeht,
wollen wir noch zum Leuchtturm nach Chatham.
Ich hab die Entfernungen auf Cape Cod
völlig unterschätzt und so sind wir erst da,
 als die Sonne fast weg ist.


Ligthouse Chatham


Wunderschön ist es trotzdem.


Chatham


Leuchtturm  Chatham


Auf dem Rückweg halten wir noch an einem der vielen Likoer Stores
und versorgen uns mit Sam Adams und Red Wine.
Zurück in South Yarmouth läuft uns ein China Büfett über den Weg.
Im Nebensaal wird gerade eine 70+
 Busreisegruppe durch die amerikanische Musikgeschichte geführt.
Auch für uns sehr interessant.
Weiter als bis Elvis reicht die Zeitrechnung leider nicht …
Zum Abschluss des Tages gibt’s noch einen Hafenrundgang in Hyannis.
Absolute Nachsaison, tote Hose ist dagegen Stimmungsmache.
Halb zehn sind wir wieder am Motel.
Im Dunkeln sieht’s gar nicht so schlimm aus.
Duschen, Sam Adams, Goodnight.

Gefahrene Meilen / Kilometer: 161  / 259

Übernachtung:  americas best value inn, hyannis, massachusetts  $52 **





Do 09.10.2008, 3.Woche, 15.Tag, Hyannis – New Haven

Weil’s relativ ruhig war haben wir gar nicht mal so schlecht geschlafen.
Um acht zieh ich die Vorhänge auf und was erwartet uns?
Rotzblasen – Regen! Es gießt in Strippen.
Das Best Value Brechfest lassen wir gleich sein.
Drei klapprige Tische in einem Gang neben der Lobby.
Toast and Jelly, da haben wir jetzt keine Lust drauf.
Von der gestrigen Anfahrt hatten wir noch einen IHOP in Erinnerung.
Den finden wir auch schnell. Wird aber leider zurzeit umgebaut.
Eine Minute weiter gibt es ein Friendly Diner.
Die Serviererin macht dem Restaurantnamen nicht gerade alle Ehre
und scheint sauer zu sein, dass sie uns bedienen muss.
Joghurt? No! Fruits? No!
Also wird’s das übliche
 American Slam with bacon and pancakes for me
und Outmeal für Uti.


American Slam with bacon and pancakes


Danach machen wir uns im Dauerregen auf die Socken.
Hinter der Sagamore Bridge verlassen
wir den Highway und fahren
jetzt Richtung Providence, Rhode Island.
Schnell sind wir auf der Interstate 495,
die uns innerhalb der nächsten Stunde nach Wrentham, MA bringt.
Hier gibt es seit kurzem das riesige
Wrentham Outlet Village,
welches zur Chelsea Premium Outlet-Kette gehört.


Wrentham Outlet Village


Man hat hier gleich ein ganzes Dorf mit
 ca. 150 großzügigen Stores, Restaurants
 und Fastfood hingepflanzt.


Wrentham Outlet Village_1


Wer geil auf Mehr-Tages-Shopping ist, Hotels gibt’s auch.
Wir verbringen etwa drei Stunden hier.
Ich kauf gar nichts und auch Uti’s Beute hält sich arg in Grenzen.
Die Columbia-Hemden, die wir vor zwei
 Tagen bei Marshalls in Boston für 12$ gekauft haben,
sollten hier 29 kosten. Von 65 gesenkt, wer’s glaubt, wird selig…
Das gilt übrigens für viele Läden hier.
Echte Schnäppchen machen wir jedenfalls
 seit Jahren nicht mehr in den Outlets.
Halb vier treffen wir uns im Foodcord.
Zur Stärkung gibt’s Pizza und Salat,
bevor wir das Shopping Paradies verlassen.
Am meisten spart man,
 wenn man gar nicht erst hier anhält.
Aus dem Roomsaver haben wir uns
ein paar schöne Hotels bei New Haven rausgesucht.
Etwa zwei Stunden später stehen
 wir am Office des Holiday Inn Express and Suites.


Holiday Inn Express and Suites


Erst wollen sie nicht so richtig auf den Nachlass eingehen.
Nachdem wir uns eine Weile über Hiking in
 New Hampshire unterhalten haben, wird der Coupon akzeptiert.
Für 79$ plus tax gibt’ ein schönes
großes Zimmer mit zwei Queensizebeds und Kühlschrank.
Hätte im Normalfall 149 gekostet …
Wir bringen die Klamotten aufs Zimmer, stellen paar Drinks kalt
und fahren gleich noch zum Sonnenuntergang zur Branford Marina.
Fast überall ist der Zugang und die freie Sicht aufs Meer nicht möglich.
Alles private Strassen und Wege und für Publics gesperrt.
Wir finden trotzdem (verbotenerweise) eine Möglichkeit.


Branford Marina


Branford Marina_Sonnenuntergang


Danach holen wir uns noch frisches Brot
und Gemüse aus dem örtlichen Tante Emma Laden.
Am Hotel dann alles raus aus dem Auto.
Der Haufen ist wie immer gewaltig.
Erstmal gibt es ein frisches Reste-Essen.
Thunfisch, Tomaten, Gurken,
Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenmark, Garlicbread,
Woodbridge Red und Sam Adams Lager.
Alles schaffen wir nicht.
Nachdem Wein und Bier vernichtet sind,
gibt’s noch finale Schlussgrüsse nach Hause.
Halb elf sind wir platt und genießen
die Ruhe und die (dank offenem Fenster) frische Luft.

Gefahrene Meilen / Kilometer: 107  / 172

Übernachtung:  holiday inn express and suites,
 new haven, conneticut  $86 ****





Fr 10.10.2008, 3.Woche, 16.Tag, New Haven – Newark

Halb neun genießen wir das umfangreiche Holiday Inn Breakfast.
Immer wieder angenehm, bloß in Schlappen erstmal in Ruhe zu frühstücken.
Die nächste Stunde verteilen wir all unser Hab und Gut auf drei Gepäckstücke.
Die zusätzliche Reisetasche haben wir schon seit Jahren dabei.
Als alles einigermaßen gleichschwer scheint,
 wird ausgecheckt und abgedüst.
Die Interstate 95 bringt uns südwärts immer
 am Long Island Sund entlang Richtung New York City.


Die Interstate 95 bringt uns südwärts immer am Long Island Sund entlang Richtung New York City


Je näher wir der Metropole kommen, umso voller wird es.
Recht bald nur noch im Schritttempo.
Quer durch die nördlichen Stadtteile New Yorks
 führt uns Tomtom

 



durch die teilweise nicht sehr einladende Gegend.
Am schärfsten sieht’s in der Bronx aus.
Ohne Navi wären wir jetzt ziemlich hilflos.


New York


Bei der Einfahrt zum New Jersey Turnpike penne ich
und schaff’ es an der Tollstation nicht
mehr auf die Cash-Lanes zu wechseln.
So sind wir gezwungenermaßen
 durch den E-Zone-Laser gerauscht.
Mal sehen, was da noch von National kommt.
Etwa um zwei sind wir am Newark Liberty International Airport.
Die Einfahrt zum Rental Car Return ist problemlos zu finden.
Dann geht alles wie immer.
Auto abstellen, alles raus,
dann kommt jemand, notiert den Tachostand,
drückt einem die Quittung in die Hand und das war’s.
Obwohl wir den Equinox in Portland mit leerem Tank
 abgegeben und den Trailblazer voll empfangen haben,
steht 0,00$ auf dem Recipt.
Mit unseren drei Gepäckstücken
 fahren wir per Airtrain zum Terminal C.


Newark Liberty International Airport.


Dort starten die International Flights von Continental.
Alles ist sehr übersichtlich und großzügig angelegt.


Newark Liberty International Airport_1


An mehreren Stellen hat man die
Möglichkeit, sein Gepäckstücke zu wiegen.
Unsere bringen alle zwischen 16 und 18 Kilos auf die Waage.
Anschließend sind wir zu geizig,
die restlichen Wasservorräte einfach wegzuwerfen.
So werden drei Liter eingepumpt. Auch diese Hürde nehmen wir mit Bravur.
Einchecken funktioniert hier nur noch am Self Check In.
Ein paar Bedienstete sind aber ständig beratend in der Nähe.
Sind die Koffer zu schwer, heisst es nachzahlen oder umpacken.


Newark Liberty International Airport_3


Ich verschenk noch unseren Gepäckwagen.
 Uns hat er drei Dollar gekostet.
Die Security Checks sind schnell überstanden.
Irgendwie ist man mit der Zeit auch drauf vorbereitet.
Jetzt öffnet sich vor uns die Shopping Food Mall des Airports.
Wenn ich überlege,
 dass das hier nur ein Terminal ist,
bin ich mir gar nicht mehr so sicher,
ob Newark so viel kleiner ist als der Kennedy Airport.
W-Lans sind reichlich vorhanden, alle verschlüsselt.
Henkersmahlzeit gibt es bei Sarku. Asiatisch, was sonst.
Danach sitzen wir entspannt rum,
genießen den Abendsonnenblick auf Manhattan

Newark Liberty International Airport_2


Newark Liberty International Airport_4


und rennen schätzungsweise
zwanzig Mal auf die Restrooms.
Unser Flug soll 17:50 starten.
Um fünf soll mit dem Boarding begonnen werden.
Als Flugfüchse wissen wir,
dass die Amies immer erst kurz vor Abflug mit dem boarden beginnen.
Also gehen wir nach halb sechs ganz gemütlich
 zum Gate C136, wie’s auf unseren Boardcards vermerkt ist.
Dort hat man wirklich gerade damit angefangen,
die Leute ins Flugzeug zu lassen.
Wir stellen uns hinten an.
Ich kuck auf die Anzeigetafel und
was steht da? Flight Continental 1134 to Orlando!
Ääh?
Wir gehen vor zum First Class Desk,
zeigen unsere Boardkarten.
“Sorry Sir, it’s changed.
 Go to C73, fast!” Na toll!
C73 ist so ziemlich am anderen Ende
des gewaltigen Terminals.
Als wir etwa dreiviertel (viertel vor) sechs dort ankommen,
ist das Bodenpersonal gerade dabei,
das Gate zu schliessen.
Uns wird noch schnell gesagt, dass wir Glück hätten.
Hinter uns wird die Kabinentür geschlossen.
Die Stewardessen müssen wegen uns ihre
Schwimmwesten-Vorführung unterbrechen.
Wir gehen zu unseren Seats 17 C und D,
die inzwischen schon an andere vergeben waren.
Nachdem wir auf unseren Plätzen sitzen,
 rollt die Maschine los.
 War knapp!
Der Pilot teilt uns mit, dass es eine
 gute und eine schlechte Nachricht gibt.
Die gute: Hoher Rückenwind,
 daher statt acht nur sieben Stunden Flugzeit.
Die schlechte:
Wir haben uns soeben
 an 28. Stelle (!)
 in die Warteschlange zur Startbahn eingereiht.
Mit etwa 70 min Verspätung verlassen
wir etwa um sieben
US-amerikanischen Boden.
Es gibt noch eine schöne Sicht
auf das abendlich beleuchtete Manhattan.
Der Sitzabstand ist gleich gut wie auf dem Hinflug.
Mit unseren Gangplätzen können wir gut leben.
Die 757-200 hat diesmal schon In-Seat-Entertainment.
Zur Auswahl stehen 20 Kinofilme.
Vom neuesten Indiana-Jones
über Forrest Gump und Tim Burtons Corpse Bride
bis hin zu Horrorfilmen wie den ersten beiden Ring-Teilen.
Dann gibt’ noch diverse Short-Programms wie CSI oder Monk.
Und natürlich Musik. Fünfzig LPs sind abgespeichert.
Darunter Leckerbissen wie die Debütalben
 von Santana und den Doors, Who’s Next und Led Zeppelin 4.
Für Unterhaltung ist also gesorgt. Fehlen nur vernünftige Kopfhörer.
Auch Spiele sind im Programm vorhanden.
Welche? Keine Ahnung, ich hab nur den Games Buttom bemerkt.
Wer will, kann natürlich auch die Flight Map aufrufen.
Uhren sechs Stunden vorstellen und schon ist es weit nach Mitternacht.






Sa 11.10.2008, 3.Woche, 17.Tag, Newark – Berlin

Wir sind größtenteils in 38000 ft und mit über 1000 km/h unterwegs.
Hätte gar nicht gedacht, dass die 757 so schnell sein kann.
Der Rückenwind macht’s wohl möglich.
Zum Futtern gibt’s diesmal Chicken or Beef.
Wir testen beides und sind zufrieden.
Alkoholische Getränke kosten 5$ oder 4€.
Nach dem Abfüttern wird die Beleuchtung abgedunkelt.
Ich beneide alle, die im Flieger schlafen können.


The Lion sleep to Nigth


Flieger nach Hause


Um uns, die wir das nicht hinkriegen, kümmern sich die Stewardessen
und bringen alle halbe Stunde Wasser und Orangensaft.
Der Continental Slogan „Work hard, fly right!” passt.
Die Flugroute ist diesmal sehr südlich.
Nicht mal bis Neufundland,
sondern schon vorher auf den offenen
 Atlantik und dann fast in einer Linie nach Irland.
Vorausberechnete Ankunftszeit soll 8:30 sein.
Das wäre dann nur noch
 eine halbe Stunde zu spät und auch egal.
Halb acht wird ein Frühstück serviert
und danach beginnt auch schon der Landeanflug.
Kurz vor halb neun sind wir unten.
 Die Koffer kommen fast als erste.
Matti erwartet uns bereits und bringt
 uns bei fantastischem Spätsommerwetter nach Hause.
Dort erwartet uns unsere
Tochter mit einem opulenten Frühstücksmahl.
Endlich mal wieder dunkle Roggenbrötchen.
Trotzdem wir uns vorgenommen haben,
bis abends durchzuhalten,
 müssen wir uns danach erstmal hinlegen.
Nach vier Stunden ist die erste Müdigkeit überstanden.
Der Zeitunterschied war ja nicht sooo groß.





Fazit

Wo soll man anfangen?
Also von vorn.
Die Continental Flüge haben uns angenehm überrascht.
Sitzkomfort und Service
fanden wir besser als bei Lufthansa.
Solange man von Berlin
noch nicht direkt zur Westküste kommt,
könnten wir uns vorstellen,
 öfter mit dieser Airline zu fliegen.
Zum Großteil liegt das auch am Newark Liberty Airport,
 dem Drehkreuz von Continental.
Für uns Flughafen Nr.1 in den USA.
Mit National hat auch alles gut geklappt.
 Mit dem Equinox waren wir mehr als zufrieden.
Als er dann rum zickte,
war ein Tausch völlig problemlos machbar.
Über den Chevrolet Traiblazer brauch
 ich nicht mehr viel schreiben. Der passt ganz gut zu uns.
Das Wetter hat uns erstmals so richtig im Stich gelassen.
Während wir bei manchen Southwest-Touren
überhaupt keinen Scheibenwischer brauchten,
ging er diesmal kaum aus.
Wir haben versucht, das Beste draus zu machen.
Ich muss gestehen,
die Entfernungen etwas unterschätzt zu haben.
Gerade in den Bergen und Wäldern
 New Yorks, Vermonts und New Hampshires
sollte man doch mehr Fahrzeit einplanen.
Auf der Tour haben wir
 viele neue Gegenden kennen gelernt.
Diesmal auch den Versuch gemacht,
 uns in Städten aufzuhalten.
Toronto und Boston haben
uns nicht schlecht gefallen.
Noch mal müssen wir da aber nicht hin …
Und was wir allein von Großraum
 New York City mitbekommen haben,
lässt uns auch nicht zu den
großen Big-Apple-Fans werden.


 




Hinfahren, nur um da gewesen zu sein,
 dazu ist uns unsere Zeit zu schade.
Wir könnten uns vorstellen,
 irgendwann mal zwei Wochen in
 Vermont und New Hampshire zu verbringen,
um die Gegend auch mal ohne Dauerregen zu genießen.
Dann aber mit Sicherheit nicht wieder alles im Voraus buchen.
Das war dieses Mal eher hinderlich.


Noch ein Wort zu Priceline.
Die Unterkünfte im 2* Bereich
waren nicht so berauschend.
Meines Erachtens besteht immer
 ein großes Risiko darin, an irgendeine Bude zu geraten,
die ihre Sterne von fremden
 Planeten geschenkt bekommen hat.

 



Die beiden Nobelherbergen Sheraton in
Toronto und Hyatt in Boston
 waren hingegen Volltreffer.
Vielleicht schwer vorstellbar,
aber gefallen hat uns der Nordosten letztendlich doch.
Obwohl der europäische
 Einschlag nicht nur bei der Landschaft überwiegt.
Das uns so lieb gewonnene
Westcoast-Feeling gibt’s hier leider nur ansatzweise.
Aufgefallen ist uns,
dass es mit den Radiosendern
 immer bescheidener wird.
Während früher zwei, drei Klicks genügt haben,
 um wieder brauchbare Rockmusik zu haben,
gibt es jetzt immer mehr Abschnitte,
 in denen nur Pop- und Countrydudelei läuft.
Trotzdem gibt’s diesmal eine Hitliste,
 welcher Song am meisten im Autoradio gespielt wurde.
Platz 3 – Styx “Come Sail Away“
Platz 2 – Rush “Closer To The Heart”
Platz 1 – Grand Funk  “Some Kind Of Wunderful”
Hier wohl letztmalig vor zwanzig Jahren im Radio gespielt.

Abschließend wie immer noch ein paar Zahlen.
Wir waren 2789 Meilen (4490 km) unterwegs,
haben dabei 116 Gallonen Sprit
verbraten für den wir 426 $ bezahlt haben.
Der Chevrolet Equinox hat sich dank g
ezügeltem Gasfuß mit neun Litern auf 100 km begnügt.
Der große Bruder lag bei 11,2.
Die Unterkünfte haben
uns im Durchschnitt 85$ gekostet.
Bei dem während der Tour
aktuellem Kurs waren das etwa 59€.

Zurück in Deutschland war der Fall ins
 „Nach dem Urlaub“ Loch nicht ganz so schlimm.
Absolut hilfreich war dabei,
dass wir die Flüge für Sommer 2009 schon vorher
 „in trockenen Tüchern“ hatten.
Es geht nach Seattle, in den Nordwesten,
auf die Fährten von Lewis and Clark.
In diesem Sinne, macht’s gut bis zum nächsten Mal.


kanada7usa-flag



UteAndie-kanada



 



Southwest-08arrow_rechts