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Herman Priganns „Himmelstreppe“ hält was der Titel verspricht: Auf buchstäblich hohem Niveau ist diese gestaltete Abraumhalde als Landmarke schon von weitem zu sehen und bietet ihrem Besucher einen Aufstieg, der sich lohnt. Sie bildet sozusagen das Hauptwerk des Skulpturenparks Rheinelbe.

Eigentlich fährt kein Dortmunder in die verbotene Stadt, aber mir san ja Liberal und so machen wir uns als Himmelstürmer auf
Die A2 in Richtung Oberhausen A 45 und dann auf die A42 bis Gelsenkirchen Zentrum
Rechts halten bei B227 (Schilder nach Bochum/A40/Duisburg/B227/Essen)
Adresse / Anfahrt Leithestraße 35 45886 Gelsenkirchen
Parkplätze habe ich keine gesehen, wir haben im gegenüberliegenden Wohnviertel geparkt.
Der Aufstieg geht wie eine Spirale nach oben unterwegs sieht man weitere Skulpturen des Rheinelbe Skulpturenparks

Am Aufgang zum Haldenberg stellte Prigann jüngst eine Reihe von Beton-Stelen auf, in die Beispiele von Bergmanns-Lyrik des Ruhrgebiets geritzt sind.

Aus der Vogelperspektive betrachtet, erweist sich die ästhetische Gestaltung des Haldenfußes als besonders spektakulär und erinnert an die Ikone der Land Art schlechthin, an die 1970 von Robert Smithson gestaltete „Spiral Jetty“ (USA) bzw.
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Man ahnt schon etwas


Die beiden sind etwas schneller als ich

Mystik in Gelsenkirchen


Ist wie beim Fußball, der Weg zur Spitze ist steil






Narrenhände beschmieren






Die Halde wurde während der Laufzeit der Zeche Rheinelbe aufgeschüttet bis zu deren Schließung im Jahre 1928. Auch danach wurde die Halde Rheinelbe weiter genutzt, einerseits als Quelle für Baustoff, andererseits für weitere Aufschüttungen. 1999 erfolgte schließlich die letzte Aufschüttung und damit die Stilllegung der typischen Haldenfunktion.
Rheinelbe gehört zu den sogenannten brennenden Halden. Durch den großen Druck von oben brennen im Kern der Halde liegende Kohlenreste bis heute. Es wurden Temperaturen bis zu 400 Grad Celsius gemessen.
Im Rahmen der IBA Emscherpark wurde die Halde Rheinelbe als Naherholungsgebiet erschlossen und gehört heute zu den Landmarken des Ruhrgebiets. Sie ist auch Teil der Route Industriekultur.
In einem der letzten verbliebenen Zechen-Bauten im Rheinelbe-Wald befindet sich eine Forststation. Auf einem der Halde angegliederten Gelände wurden alte Zechenhallen in Künstler-Ateliers umgewandelt

Seit Anfang der 90er Jahre ließ der Künstler Herman Prigann auf der Halde und im umgebenden Gelände einen "Skulpturenwald" entstehen, manchmal auch "Skulpturenpark" genannt (nicht zu verwechseln mit den Holzskulpturen auf der Halde Haniel).

Die Tür zu anderen Welten

Abfall-Materialien des Industriezeitalters wie Mauerstücke, Betonblöcke und alte Stahlteile bilden in Verbindung mit Naturmaterialien wie Eichenstämmen und Kies archaische Landschafts-Skulpturen.


Hallloooo





Kunst_voll

Kopfschmerz ?





Vor soviel Kultur haben wir kapituliert und fahren mal kurz zur Deutschlands größte Tunrhalle und zeigen Flagge

 
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