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Was macht man an einem trüben Sonntag ? Entweder faulenzt man oder man besucht den Duisburger Innenhafen

Der Innenhafen in Duisburg, der eine Größe von 89 ha vorweist, war während der Hochzeit der industriellen Revolution über ein Jahrhundert lang der zentrale Hafen- und Handelsplatz der Ruhrgebietsstadt.

Seit Mitte der 1960er Jahre verlor der Hafen an Bedeutung und lag für 20 Jahre brach, ehe am Innenhafen ein Strukturwandel einsetzte.

Das zur Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA), die 1989 bis 99 stattfand, gehörende ehemalige Industriegebiet hat sich grundlegend gewandelt.
Die Basis für dieses Musterbeispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet lieferte 1994 der britische Architekt Lord Norman Foster.

Mittlerweile hat sich der Innenhafen zu einem Ort entwickelt, der Arbeiten, Wohnen, Kultur und Freizeit am Wasser verbindet. Heute ist der Innenhafen ein Industriedenkmal und Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur.

Im neu gestalteten Quartier des Innenhafens sind verschiedene Museen angesiedelt wie die von Herzog & de Meuron zum Kunstmuseum umgestaltete Küppersmühle,

die Werhahnmühle, die nach dem Auszug des Kindermuseums ATLANTIS durch ein „Legoland Discovery Center“ genutzt wird und das Kultur- und Stadthistorische Museum.

Die Buckelbrücke führt (Fußgängerbrücke) hinüber zur Marina (Yachthafen) und den Bürokomplexen Five Boats und Hitachi Power Office.

Weitere renovierte Speichergebäude und Neubauten werden als Büro-, Kontor- und Parkhäuser, von öffentlichen Einrichtungen sowie von Gastronomie- und Freizeitbetrieben genutzt.













Ein Besuch des Innenhafen im Sommer lohnt auf alle Fälle
 
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