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4.Woche-22.Tag Mittwoch, 15.6.2005
Gegen 8 Uhr zum Kootenay NP Richtung Süden aufgebrochen.
Wetter mit schnellen Wechseln zwischen Sonne und Schauern.
Direkt hinter dem Vermillion Pass beginnt der Trailhead zum Stanley Glacier (5 km)
Dieser steigt erst 2 km an und führt längere Zeit durch ein vom Feuer 1968 verbranntes Gebiet. Dauert wirklich lange, bis sich das einigermaßen regeneriert hat und nachwächst. Dann wandert man weiter hoch Richtung Glacier. Da das Wetter echt mäßig wurde (kalter Wind, Schnee und Hagel) nach 1 Stunde Marsch aufgegeben und zurückgegangen.
Nur einen leichten Blick auf den Gletscher werfen können. Zurück am Trailanfang war dann totale Milchsuppe.
Der Marble Canyon ist leider 2003 durch ein Feuer dermaßen in Mitleidenschaft gezogen worden (da gab es viele Brücken und Boardwalks), so dass dieser auf unbestimmte Zeit geschlossen bleibt. Zu den Paint Pots kann man leicht die 1,5 km laufen. Zunächst erreicht man ein ockerfarbenes Feld und danach 3 Pots in verschieden Farben (rot, orange, senf) bedingt durch eisenhaltiges Wasser.
Weitergefahren bis zum Kootenay Valley Viewpoint und angehalten,
wenn das Wetter einen Stop zuließ,... so auch am Olive Lake.
In Radium Hot Springs im Radium Resort eingecheckt, scheint ganz gut zu sein, liegt etwas außerhalb an einem großen Golfplatz. Auf dem Weg dorthin halten 3 Bighorn-Schafe den Verkehr wohl regelmäßig auf – ( sie waren jedes Mal auf der Strasse, wenn ich vorbei kam.)
Das Wetter ist wieder prima und darum noch eine Wanderung gemacht. Auf dem Parkplatz direkt hinter dem Parkeingang beginnt der Juniper Trail. Dieser geht erst mal runter zu einem Wasserfall und dann 3 km weiter zu den Radium Hot Springs Pools. Die ersten 1,5 km sind heftig steil. Von den Pools über den Redstrek Campground Trail und einer Zwischenverbindung zum Parkplatz zurück. Achtung: der Trail beginnt rechts neben der Eingangshalle zu den Pools – (hab lange gesucht.)
Schöne Ausblicke auch auf den Sinclair Canyon. Nette Wanderung für 2 Stunden.
Den Ort selber kann man nur als erbärmlich bezeichnen. Dafür gab es ein hervorragendes Pasta-Buffet im Hotel-Diner.
4.Woche-23.Tag Donnerstag, 16.6.2005
Gegen 8 Uhr bei gutem Wetter Richtung Kalispell, Montana aufgebrochen.
Die Dutch Creek Hoodoos hinter Fairmont Hot Springs (reißen einen nicht vom Hocker, lohnen aber einen kurzen Stop.)
100 km weitergefahren bis Fort Steele. Die Fort Steele Heritage Town, in der ein Ort des 19. Jahrhunderts restauriert wurde, ist allemal einen Halt wert. Mich haben nicht so sehr die restaurierten Gebäude beeindruckt, ...vielmehr all deren Inhalt, wie Möbel und Gebrauchsgegenstände, Verkaufsgut jeglicher Art, Werkzeuge und Maschinen. Es werden auch einige Vorführungen angeboten wie ein Hufschmied und ein normaler Schmied. (Ganz interessant.) Da noch Vorsaison war, keine Kutschenfahrt oder Zugfahrt (zzgl. 9 $) möglich.
Weiter 100 km zur Grenze zur USA. Die Einreiseprozedur hat fast 30 min gedauert. Erst wurden jede Menge Fragen gestellt, dann der Kofferraum, das Gepäck und der Innenraum durchsucht. Danach Parken und im Gebäude die üblichen Formular ausfüllen. Der Ausweis wird elektronisch abgecheckt und man muss 6 $ abdrücken. Hier wurden noch keine Scans von Augen und Fingerspitzen durchgeführt!
Da zur Zeit das Wetter ganz gut ist, bin ich nicht wie geplant bis Kalispell durchgefahren sondern direkt nach West Glacier, dem Eingang zum Glacier NP und auch für die Going-to-the-Sun-Road, einer Traumstraße durch die amerikanischen Rockies. Weil für den Abend und folgenden Tag Regen angesagt ist, will ich einen Teil der Road schon heute abfahren, und das war eine gute Entscheidung! Beim Visitor Center wurde mir geraten, bis zum Logan Pass heute noch zu fahren und dann nach Kalispell umzukehren. Den Rest könnte ich morgen noch machen. Die südliche Umfahrung wäre uninteressant, teilweise schwierig zu fahren und voller Baustellen. (Bis zum Logan Pass übrigens auch 2 langweilig Baustellen)
Die Going-to-the-Sun-Road ist 70 km lang und beginnt im Westen erst mal gemächlich was die Steigungen angeht. Zunächst kommen einige Aussichtpunkte zum Lake McDonald. Weiter geht es am Fluss lang mit den McDonalds Falls und weiteren Stromschnellen. Am besten Fenster auf und hinhören und dann bei den Ausweichstellen (für langsamere Fahrzeuge) anhalten. Es sind nur einige der Exhibits ausgeschildert.
Die Wanderung am Avalanche Creek verschoben. Dann beginnen die Aussichten auf die Berge und es geht prima aufwärts. Immer wieder Viewpoints auf Berge mit Schnee, Wasserfälle, etc. (z.B. Weeping Rock).Man sieht von unten, wo es lang geht, und von oben, wo man gewesen ist. Die Sicht war bei dem schönen Wetter super.
Je höher man kommt, desto mehr Schnee gab es und am Logan Pass lag noch richtig viel Schnee. Einige Aussichtspunkte und der Trail am Pass waren zugeschneit, Wintersport war möglich und wurde auch gemacht. Jetzt war Ende mit dem schönen Wetter und ein Gewitter kam auf. Darum zurück Richtung Kalispell gefahren, (die Blitze in den Bergen wirken ganz schön heftig).
Nun – dann hat es bei mir erst mal „eingeschlagen“ und zwar in Form eines Verkehrspolizisten. (Mein erster Kontakt bei 9 USA-Urlauben in 25 Jahren!) Habe wohl den Schrittfahrer vor mir ein wenig bedrängelt und als der zu langsam rechts anhielt, ihn bei durchgezogener gelber Linie überholt. Plötzlich hörte ich hinter mir Sirenen und hab angehalten. Es kam eine Durchsage und die habe ich nicht verstanden. Dämlicherweise bin ich ausgestiegen und da gab es erst recht Druck. Also wieder eingestiegen, links in eine Parkbucht und fein mit den Händen auf dem Lenkrad gewartet. Ich habe dann einen auf dummen Touristen gemacht und mit meinem deutschen Pass gewedelt. Hätte auf die Natur geguckt und wäre zu nah aufgefahren, bla bla bla. Alles in allem gut gegangen, mir eine Strafpredigt angehört und eine „Warning“ erhalten. Dann durfte ich weiterfahren. (Noch mal Glück gehabt!)
Bis Kalispell waren es nochmals 50 km, ein typisches Kaff der USA mit viel aufdringlicher Werbung.
Hotel lag direkt an einem Mall, war aber schon fast alles geschlossen.
4.Woche-24.Tag Freitag, 17.6.2005
Eigentlich ist ja heute mein Geburtstag, aber wenn man alleine unterwegs ist, ist das egal...( Habs mehr oder minder verpennt.)
Gegen 8 Uhr wieder Richtung Glacier, aber Sauwetter!
Beim Avalanche Creek die kurze Wanderung des „Nature Trail of Cedars“ gemacht und bis zum Logan Pass weiter. Kaum Sicht auf die Berge und oben dichter Nebel, teilweise keine 25 m Sicht. So entfielen leider einige weitere Viewpoints wie Jackson Glacier.
Sunriff George und Sun Point am St. Mary Lake waren aber ok.
Damit war die Going-to-the-Sun-Road zu Ende, wer (bei schönem Wetter) die Gelegenheit zum Besuch hat, sollte sie nutzen!
Noch einen Abstecher zu „Many Glaciers“ unternommen, aber wegen der Wolken keine Gletscher gesehen.
Weiter Richtung Waterton NP und wieder nach Kanada gefahren. Die kanadischen Grenzkontrollen waren in wenigen Minuten erledigt.
Leider gab es bis zum Waterton Lake kaum was zu sehen – alles in dicken Wolken und teilweise nur 50 m Sicht. Schade.
Im NP wieder erst mal zum Visitor Center und Infos geholt.
Eingecheckt im Bayshore Inn, scheint ganz nett zu sein, (aber ein Eckzimmer an der Holztreppe erwischt und auch kein Seeblick.)
Bevor mir langweilig wurde bin ich den Akamina Parkway (16 km) hochgefahren zum Cameron Lake. Nette Aussichten auf Canyons und Wasserfälle, die Berge allerdings in Wolken. Ein wenig am See lang gewandert und wieder zurück.
Dinner im Hotel-Restaurant. (Gut und teuer, aber es gibt 10% Rabatt.)
4.Woche-25.Tag Samstag, 18.6.2005
Wetter weiterhin eher wechselhaft; es bläst ein heftiger Wind, dafür ist dieser NP bekannt.
Zunächst Tickets für die Cruise Tour auf dem Waterton Lake (27 $) und für die Überfahrt zum Wandern morgen nach Crypt Landing (7 $, halber Preis bei gleichzeitigem Kauf mit Cruise) besorgt.
Danach den Red Rock Parkway (15 km) langgefahren. Wieder schöne Views und am Ende der Red Rock Canyon. Auch hier gibt es rote Felsen! Die kleine Wanderung um den Canyon lässt sich gut mit einer Wanderung zu den Blakiston Falls verbinden. Dauert keine Stunde.
Zurück zum Visitor Center und rauf zum Bears Hump geklettert. Sind zwar nur 1,5 km aber es geht sehr heftig aufwärts. (Oben hat es mich fast weggeblasen aber ein Superblick!)
Gegen 13 Uhr startete die 2,5 Stunden lange Cruise über den See. Die Fahrt geht zum Ende des Lake, der schon in Montana liegt und man darf dort eine halbe Stunde rumlaufen. (Nette Aussichten auf die Berge.)
Der Grenzbereich der Länder im Wald ist tatsächlich mit einer breiten Schneise versehen worden! Der „Ausflug“ in die USA ist eher öde, zwar hat man eine schöne Aussicht auf den See, aber man darf nur die 300 m bis zur Rangerstation gehen und als Nicht-Amerikaner... nicht weiter. Neben wolkenfreien Aussichten auf der Rückfahrt gab es auch Adler und Bären zu sehen. (Am Ende war ich aber ganz schön durchgefroren, da ich lieber draußen gesessen habe.)
Nochmals den Akamina Parkway raufgefahren und bessere Fotos u.a. vom Cameron Lake gemacht.
Danach wieder raus aus dem Park und Richtung USA,( wo gestern nur Nebel war,) und herrliche Panoramen geknipst...
„Where the Mountains meet the Prairie“ – das isses!
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4.Woche-26.Tag Sonntag, 19.6.2005
Heute stand die Wanderung zum Crypt Lake an, ...eine der besten Wanderungen in den kanadischen Rockies...
Um 10 Uhr wird man 15 min über den See zum Trailhead Crypt Landing gebracht. Ungefähr 20 Leute jeden Alters an Bord, so auch ein Rentnerpaar, ein Vater mit 2 Kids (6-8 Jahre), ein Mann mit einer Bein-Prothese und jede Menge junger Leute.
Man hat 7 Stunden Zeit (bis 17:30 Uhr), dann wird man wieder mit dem Boot abgeholt. Zur Hauptsaison kann man etwas öfter fahren/abgeholt werden.
Der Trail ist 8,5 km lang (one way) und man kann zurück (oder hin) noch einen Abstecher zu den Hell Roaring Falls machen. Ziel ist der in ungefähr 2000 m Höhe liegende Crypt Lake, (d.h. man muss 700 Höhenmeter überwinden). Der Lake ist auch im Sommer meist noch mit Eisschollen bedeckt.
Zunächst geht’s hoch durch den Wald, und es bleibt zunächst bewaldet aber man bleibt auf gleicher Höhe. Nach ungefähr 3,5 km tritt man aus dem Wald heraus und klettert ganz schön steil die Backswitches hoch. Man läuft an insgesamt 4 Wasserfällen vorbei und hat eine phantastische Aussicht auf die Berge.
Sobald die Crypt Falls in Sicht kommen, weiß man wo man hin muss: genau dort hinauf und ein kurzes Stück höher liegt der Crypt Lake.
Man steigt weiter heftig hoch, irgendwann müssen die 700 Höhenmeter ja bewältigt werden. Kurz vor dem Ziel wird es dann richtig spannend, man kann es eventuell an schnelleren Hikern von weitem beobachten. Zunächst geht es eine kurze Metalleiter hoch, dann kriecht man mehr oder minder durch einen 25 m niedrigen natürlichen Tunnel. („Watch Your Head“ – so was habe ich auch noch nicht gemacht.) Am Tunnelende muss man dann noch 100m an einem steilen Cliff lang laufen, teilweise kann man sich an Metallketten festhalten (ähnlich wie Angels Landing im Zion, nur nicht so lang).
Danach muss man noch ungefähr 10 min weiter laufen bis zum Lake, hier lag noch recht viel Schnee, so dass der Trail nicht zu erkennen war. Und dann liegt der See vor einem, zum großen Teil noch mit Eis bedeckt, rundherum bis zu 500 m höhere Berge. Was für eine Aussicht!
Nach und nach treffen immer mehr Leute ein (ich war mit 2,5 Stunden überraschend schnell), sogar ein Hund war dabei, der hatte am Cliff aber wohl Angst. Man hat genug Zeit und Platz für ein Picknick, die evtl. mögliche Umrundung entfiel, lag einfach zu viel Schnee. Das letzte aufregende Stück des Trails und die tolle Aussicht machen diesen Hike wirklich zu einem außerordentlichen Erlebnis!
Nach einer Stunde auf den Rückweg gemacht. Habe mich 4 jungen Amis angeschlossen, die genau mein Tempo gingen. Zurück außer tollen Aussichten mit jetzt mehr Sonne nichts mehr passiert. Auch den Umweg über die Hell Roaring Falls genommen, sind aber nicht so aufregend. (Diesen besser auf dem Rückweg machen, wenn man noch Zeit hat und außerdem ist der Weg so herum besser zu laufen.)
Einige hatten noch genug Zeit zum Abhängen am See, andere kamen gerade noch zur Abfahrt des Bootes an - und Daddy mit seinen 2 Kids hat es nicht geschafft. (Der wurde hoffentlich von dem Cruise Boot eine halbe Stunde später eingesammelt.) Diesen Trail kann man wirklich empfehlen!
Duschen, Dinner im Hotel und gut war es für heute.
4.Woche-27.Tag Montag, 20.6.2005
Strahlend blauer Himmel.
Auf nach Calgary, noch mal die tolle Aussicht auf die sich ... entfernenden Rockies genossen.
In Fort McLeod das historische Fort der Mounties und die „historische“ Innenstadt angeguckt. Fand ich nicht so toll, (vielleicht ist es im Sommer mit mehr Mountie-Unterhaltung besser).
Zum Head-Smashed-In Buffalo Jump, einem Ort des Weltkulturerbes der UNESCO.
Gemäß Ausgrabungen haben vor über 6000 Jahren die Indianer hier Büffel gejagt, indem sie diese über die Klippe in den Tod trieben. Ein Indianer hat das Ganze mal aus der Nähe beobachtet und ist dabei zu Tode gekommen – daher der Name. Man hat hier in die Klippe ein Visitor Center gebaut, was ganz interessant ist. Die Ausstellung ist ganz nett, leider war der gepriesene 10 min Film ein Ausfall, erst startete er nicht und dann ohne Bild. (Wie öde.)
Draußen noch mal umgesehen und weiter nach Calgary. Calgary hatte gerade große Probleme mit Hochwasser durch zu viele Regenfälle, die Touristenviertel waren aber nicht betroffen. Eingecheckt im Holiday Inn downtown, typisches Kettenhotel. Liegt ganz in der Nähe des Calgary Towers, wohin ich dann auch gleich aufgebrochen bin. Fotos von der Stadt gemacht, (allerdings fand ich Vancouver irgendwie beeindruckender).
Die Innenstadt wird beherrscht von einer riesigen Einkaufsmeile, der Stephen Avenue, und wer will, muss noch nicht mal nach draußen, da es eine überdachten Weg überall hin gibt, den +15 Skywalk.
Weiter die Barclays Mall bis zum Eau Claire Market gelaufen,
der angrenzende Princes Island Park war
eine Seenlandschaft bedingt durch das Hochwasser. Aber ab 18:00 Uhr ist recht schlagartig in der Innenstadt nichts mehr los. (Ausnahme: ein paar Restaurants und Kneipen in der Stephen Avenue.) Am beeindruckendsten fand ich den Devonian Garden, einer Indoor grünen Oase im 4./5. Stock Ecke Stephen/Barclays Mall. (Das ist nett gemacht und man kann gut relaxen.)
Später nochmals zum Calgary Tower und Aufnahmen bei Nacht gemacht.
Schön war der Vollmond über dem Saddledome, dem Sportpalast der Stadt in Sattel-Form, ( typisch für diese sogenannte Cowboy-Stadt).
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4.Woche-28.Tag Dienstag, 21.6.2005
Bei strahlendem Sonnenschein erst mal rüber zum Stampede Park gelaufen.
Das ist der Platz des berühmtesten Rodeos der Welt, der Calgary Stampede. Diese findet seit 1912 im Juli statt, dann verkleidet sich ganz Calgary 2 Wochen als Cowboys. Ins Auge fällt der Saddledome, eine 1988 erbaute Sporthalle.
Über den Elbow River und leicht hoch gelaufen, so dass ich ein paar schöne Aussichten auf die Innenstadt mit der Sonne im Rücken hatte.
Weiter zum Glenbow Museum. Wurde gerade teilweise umgestaltet, aber allein die 2. Etage (Third Floor) lohnt das Eintrittsgeld. Es werden Ausstellungsstücke des Lebens der letzten zwei Jahrhunderte gezeigt, auch Exponate der First People (Indianer) und viele alte und interessante Fotodokumente.
Mich wieder in den Trubel der Malls gestürzt. Unglaublich viele Läden in den Malls der Stephen Street. Mehr geschaut als eingekauft und wieder abgehangen im Devonian Gardens. Nochmals zum Eau Claire Market, die Läden dort sind aber eher mäßig. Über das Chinese Culture Center durch Chinatown (?) zum Olympic Garden und zur City Hall gelaufen. Dann hatte ich eigentlich alles gesehen.
Nach einem Fast Food Dinner einige letzte Dosen Kanadischen Biers zu den NBA-Finals getrunken und ...es gab auch noch einige Tornados 50 km südlich von Calgary (laut TV).
5.Woche-29.Tag Mittwoch, 22.6.2005
Um 13:05 ist heute Abflug. Da mir nichts mehr einfiel, was man kurz noch unternehmen könnte, früh die 10 km zum Flughafen gefahren und den Wagen abgegeben (von dem Steinschlag ist nichts aufgefallen).
Insgesamt bin ich 5403 km gefahren. Versucht mein Gepäck schon aufzugeben, aber die Schalter öffneten erst um 10:30. Wieso man 3 Stunden vorher am Schalter sein soll, ist mir rätselhaft. War doch ziemlich langweilig. Das Einchecken hat sich auch noch fast eine Stunde verzögert. Leider hatte ich einen Platz erhalten (9A), der für die Crew vorgesehen war. Musste warten, bis alle eingestiegen waren, und habe 10K erhalten mit der größtmöglichen Beinfreiheit im ganzen Flieger. War mir sehr recht!
Der Service von LTU ist nicht berauschend, der 8,5 Stunden Flug plätscherte so vor sich hin.
Donnerstag, 23.6.2005
Schließlich gegen 6:30 in Düsseldorf gelandet. Mit dem Gepäck lief alles reibungslos, ein Taxi nach Hause genommen und um 8:00 war der Kanada-Urlaub 2005 vorbei.
Kurzes Fazit:
Der Westen Kanadas ist eine sehr schönes Land, um Urlaub zu machen. Mir hat es hervorragend gefallen und es hat viel Spaß gemacht. Meine Interessen liegen mehr im Bereich Natur erleben und zu wandern, und dafür ist es eine tolle Gegend. Der Urlaub war sehr abwechslungsreich, man hat viele unterschiedliche Landschaften und einiges an Tieren zu Gesicht bekommen. Höhepunkte gab es viele, hervorheben möchte aber den Icefields Parkway.
Dies war sicherlich nicht mein letzter Urlaub in West-Kanada, beim nächsten Mal werde ich wohl nicht wieder alle Hotels vorbuchen, um etwas flexibler zu sein. Es gibt dort noch viel zu sehen und zu erleben.
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