Hawai‘i vom 16. November bis 04. Dezember 2010In diesem Jahr steht Hawai’i auf unserem Plan. Das Lied von Udo Jürgens „Ich war noch niemals…“ sollte endlich seinen Sinn verlieren. In New York und San Francisco waren wir schon.Dank verschiedener Selbsthilfegruppen-Mitglieder stellen wir eine Route zusammen. Vier Nächte Maui, vier Nächte Big Island, drei Nächte Kauai und wieder vier Nächte O‘ahu. Wir wissen in welchen Orten wir übernachten wollen und buchen die Hotels von hier aus im Reisebüro. Ebenso die Autos und die Inselflüge. Unser Flug in die USA soll Nonstop und nicht so früh wie nach Südafrika sein. San Francisco als Zwischenstop wäre toll. Bekommen wir auch alles ! Um 14.00 mit United Airlines ab Frankfurt. Wir buchen nicht nur die Hotels in SFO, sondern auch einen Transfer zum Hotel und zurück zum Flughafen. Das spart Zeit, die wir lieber mit Sightseeing verbringen wollen. 16. November 2010Wir stehen normal auf und machen uns abreisefertig. In Frankfurt haben wir einen Parkplatz im Parkhaus am Flughafen gebucht. Der ist auch schnell gefunden. Beim Einchecken fragt Erny nach Plätzen am Notausgang. Bekommen wir netterweise auch. Wir haben noch etwas Zeit und beschließen unsere Mägen bei McDonalds zu verschleimen. Dann geht es endlich los. Die Flugzeit beträgt 11,5 Stunden.Leider funktionieren in dem Jumbo die Kopfhörer nicht und wir bekommen später jeder 7000 Freimeilen zur Entschädigung. Das entsprechende E-Mail mit der Entschuldigung ist schon da als ich zum ersten mal meine Mails abrufe.Der Flug ist trotz seiner Länge kurzweilig. Wir sitzen am Servicebereich und Plätze der Crew. Das jüngste Crew Mitglied ca. Mitte 40 war, die anderen älter. Die älteste 10 Jahre älter als Gott. Sie haben viel Spaß miteinander und sind sehr freundlich zu den Passagieren. Wir haben uns nett mit ihnen unterhalten, ein Flugbegleiter ist Deutscher mit Wohnsitz in San Diego. Man kann schlechter wohnen. Sie geben uns noch Tips für Hawai‘i. Wir fliegen über Grönland und freuen uns über die gute Aussicht. Über Nord-Kanada sehen wir ein anderes Flugzeug. Die Flugbegleiter sind aufgeregt und erzählen uns, daß man so nah nur einmal im Leben einen anderen Flieger über den Wolken sieht. Sie nehmen Kontakt zu unserem Kapitän auf und wir erfahren, daß das eine Air Canada Maschine auf dem Weg nach Calgary ist.Dann schlagen wir in San Francisco auf. Die Flugbegleiter verabschieden uns per Handschlag und wünschen uns einen schönen Urlaub auf Hawai’i. Die Koffer sind da und die Einreise ist auch schnell erledigt. Ein Kleinbus der Firma Super Shuttle bringt uns zum Fisherman’s Wharf ins Hotel Radisson. Wir stellen fest, daß wir dort vor ewigen Zeiten schon mal gewohnt haben. Allerdings hatte es da noch einen anderen Namen. Das Zimmer ist schön, groß, wir haben einen Balkon, ich habe vier Kissen zur Auswahl und an der Matratze läßt sich der Härtegrad einstellen. Ich freue mich aufs Bett. Wir laufen noch ein wenig durch die Straßen, essen noch etwas und fallen dann müde in die Kissen.